PowerToys, Microsoft

PowerToys: Microsoft testet macOS-artige Menüleiste für Windows 11

31.01.2026 - 19:22:12

Im Rahmen der PowerToys entwickelt Microsoft eine frei positionierbare Menüleiste, um den Zugriff auf häufig genutzte Funktionen zu beschleunigen und die Produktivität zu steigern.

Microsoft experimentiert mit einer radikal neuen Desktop-Steuerung für Windows 11 – und holt sich Inspiration beim Konkurrenten Apple. Im Rahmen der PowerToys-Tools wird aktuell eine frei positionierbare, dauerhafte Menüleiste entwickelt. Sie soll die Produktivität von Power-Usern steigern, indem sie den Zugriff auf häufig genutzte Funktionen beschleunigt.

Ein Dock für alles: Die „Command Palette“ wird zur Leiste

Das experimentelle Feature trägt den Namen „Command Palette Dock“. Es verwandelt das bestehende Befehlsfenster in eine feste Leiste, die an jeden Bildschirmrand gepinnt werden kann. Nutzer erhalten so sofortigen Ein-Klick-Zugriff auf Werkzeuge wie Systemmonitore, Zwischenablageverlauf oder Mediensteuerung – ohne lästiges Suchen in Menüs.

Die Leiste ist hochgradig anpassbar. Erweiterungen lassen sich in drei Bereiche (Start, Mitte, Ende) anheften und per Drag & Drop frei anordnen. Auch das Erscheinungsbild ist individuell anpassbar. Diese Philosophie der tiefen Personalisierung entspricht dem Kerngedanken der PowerToys: Nutzer sollen ihre Windows-Umgebung für maximale Effizienz feinjustieren können.

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Feedback first: Microsoft setzt auf offene Entwicklung

Der Clou: Microsoft testet diesen fundamentalen Interface-Ansatz nicht im versteckten Labor, sondern öffentlich auf GitHub. Der gesamte Vorschlag inklusive Entwürfen liegt zur Diskussion offen. Die Entwicklungsteams sammeln aktiv Feedback von Entwicklern und Endnutzern. Technisch versierte Anwender können sogar einen frühen Prototypen selbst kompilieren und testen.

Diese transparente Methode hat einen strategischen Vorteil. Microsoft kann radikale Ideen – wie eine dauerhafte Menüleiste, die an macOS oder Linux-Desktops erinnert – in der sicheren Sandbox der PowerToys erproben. Störrische UI-Überarbeitungen wie in Windows 8 sollen so vermieden werden. Die Nutzerbasis wird nicht gezwungen, sondern darf opt-in.

Kampf gegen den „Unterbrechungs-Zoll“

Hinter der Initiative steckt ein klares Produktivitätsziel: die Reduzierung des „Interruptions Tax“. Gemeint sind die vielen kleinen Reibungsverluste, die entstehen, wenn man Einstellungen sucht oder Tools startet. Besonders auf großen oder mehreren Monitoren wächst der Bedarf an effizienten, auf einen Blick erfassbaren Steuerelementen.

Das Command Palette Dock adressiert genau das. Es macht flüchtige Befehle zu persistenten, stets sichtbaren Bedienelementen. Der Nutzer soll im kreativen oder arbeitsintensiven Flow bleiben. Für alle, denen die Leiste nicht zusagt, bleibt die gewohnte Command Palette uneingeschränkt nutzbar – das Feature lässt sich komplett deaktivieren.

Ein Blick in die Zukunft des Windows-Desktops

Ob die Menüleiste jemals den Weg in eine stabile PowerToys-Version findet, ist noch ungewiss. Es handelt sich ausdrücklich um einen Vorschlag, dessen Zukunft vom Community-Feedback abhängt. Sollte das Experiment erfolgreich sein, könnte es jedoch wegweisend sein.

Die gewonnenen Erkenntnisse könnten beeinflussen, wie Microsoft Desktop-Produktivität in künftigen Windows-Versionen angeht. Sollte sich die macOS-inspirierte Leiste bei Power-Usern durchsetzen, könnte sie langfristig sogar Einzug in Windows selbst halten. Die Entscheidung liegt nun bei der Community, die auf GitHub mitdiskutieren kann.

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