PowerPoint-Revolution, Microsoft

PowerPoint-Revolution: Microsoft und Gamma läuten Agent-Ära ein

27.11.2025 - 21:12:12

Die Art, wie Präsentationen entstehen, ändert sich fundamental. Microsoft rüstet PowerPoint mit autonomen KI-Agenten aus, während Startup-Herausforderer Gamma zur 1,8-Milliarden-Euro-Bewertung emporschießt – beide binnen 72 Stunden.

Was diese Woche geschah, geht weit über Software-Updates hinaus: Der Wandel von passiver KI-Unterstützung zu proaktiven digitalen Partnern erreicht das Herzstück der Büroarbeit. Zwischen dem 24. und 27. November verschoben sich die Machtverhältnisse im Markt für digitale Produktivität dramatisch.

Am Dienstag präsentierte Microsoft sein “Fall Release” für Copilot – und damit eine grundlegende Neuausrichtung. Der Clou: der neue “Agent-Modus”, der Copilot vom reaktiven Assistenten zum vorausschauenden Mitarbeiter macht.

Die Unterschiede zur bisherigen Version? Erheblich. Während frühere Copilot-Versionen Schritt für Schritt angeleitet werden mussten, orchestrieren die neuen PowerPoint-Agenten komplexe Aufgabenketten eigenständig. Ein Beispiel: Recherche im Web durchführen, Excel-Daten analysieren, daraus eine 10-Folien-Präsentation mit Sprechernotizen erstellen – alles in einem durchgehenden Arbeitsfluss.

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Die Performance-Zahlen belegen den Sprung: Folien entstehen jetzt 40 Prozent schneller. Statt 15-20 Sekunden benötigt die November-Version durchschnittlich nur 8-12 Sekunden pro Folie. Noch beeindruckender: Die neue Enhanced Brand Consistency Engine verkürzt Markenkonformitäts-Prüfungen von 45 Minuten auf unter 10 Minuten.

Dazu gesellt sich “Mico” – eine neue visuelle Identität für Copilot. Die Persona soll KI-Interaktionen menschlicher wirken lassen und den Agent-Modus als echte Partnerschaft inszenieren.

Gamma knackt 90-Millionen-Euro-Umsatz als Herausforderer

Während Microsoft seine Marktposition ausbaut, konterte das kalifornische Startup Gamma am Montag mit einer Sensation: 57 Millionen Euro frisches Kapital von Andreessen Horowitz. Die neue Bewertung: 1,8 Milliarden Euro.

Noch bemerkenswerter als die Summe: Gamma überschritt die Marke von 90 Millionen Euro wiederkehrendem Jahresumsatz – mit gerade einmal 50 Mitarbeitern. “Gamma ebnet das Spielfeld”, heißt es in der Pressemitteilung. “Das ist die Zukunft des Business-Storytellings.”

Die Kampfansage folgte auf dem Fuß: Am 25. November veröffentlichte Gamma sein 3.0-Update mit dem neuen Bildgenerator “Nano Banana Pro HD”. Der kurios benannte Algorithmus beherrscht als erster in Gammas Portfolio die perfekte Darstellung von Text in Bildern – und rendert in 4K-Auflösung. Ein weiterer Coup: die Zapier-Integration, die Gamma mit über 8.000 Apps verbindet und automatische Deck-Generierung aus Slack oder Salesforce ermöglicht.

WhatsApp-Rückzug zeigt Enterprise-Fokus

Strategisch bemerkenswert: Microsoft beendet zum 15. Januar 2026 die Copilot-Unterstützung für WhatsApp. Grund sind Richtlinienänderungen von Meta bezüglich externer KI-Modelle auf der Plattform.

Was nach Rückschritt aussieht, entpuppt sich als Konsolidierung. Analysten werten den Schritt als Bekenntnis zur “Enterprise First”-Strategie. Die Agent-Funktionen erfordern tiefe Integration mit Unternehmensdaten – etwas, das eine Messenger-Oberfläche nicht leisten kann. Nutzer sollen zur dedizierten Copilot-App und ins M365-Ökosystem gelenkt werden.

Was der Umbruch bedeutet

Die Entwicklungen der vergangenen Tage markieren das Ende der “ersten Welle” von KI-Präsentationstools. Vorbei die Zeiten, in denen KI lediglich Rohentwürfe generierte. Willkommen in der Agent-Ära.

“Der Wandel von ‘Chatbots’ zu ‘Agenten’ ist keine Marketing-Phrase”, kommentierte Branchenanalyst Dion Hinchcliffe diese Woche. “Es verwandelt generative KI-Assistenz in gemeinschaftliche Arbeit.”

Microsofts Fokus auf Markenkonsistenz und iterative Workflows adressiert die größten Beschwerden von Enterprise-Kunden: dass KI-Decks oft generisch wirkten oder Markenstandards “halluzinierten”. Gammas explosives Wachstum beweist gleichzeitig: Es gibt enormen Hunger nach einem “Nicht-Folien”-Format, das visuelle Erzählungen über starre Aufzählungspunkte stellt.

Dass ein Startup 90 Millionen Euro Jahresumsatz in so kurzer Zeit erreicht? Das zeigt: PowerPoints Standard-Status ist verwundbarer als gedacht.

Ausblick: Autonomie wird zum Schlachtfeld

Für Anfang 2026 zeichnet sich der nächste Wettkampf ab: Autonomie. Microsoft kündigte bereits an, dass “Copilot Chat” bis März 2026 auch ohne vollständige Copilot-Lizenz verfügbar wird – potenzielle Demokratisierung dieser mächtigen Layout-Werkzeuge.

Bei Gamma dürfte der Kapitalzufluss aggressive Expansion in Enterprise-Features befeuern, um Microsofts “Frontier”-Programm Paroli zu bieten. Da beide Plattformen nun “Agent”-Fähigkeiten bieten, werden Geschwindigkeit und visuelle Präzision zum Unterscheidungsmerkmal.

Seit dieser Woche steht fest: Ein Präsentationstool ist nicht mehr nur Software zum Folien-Erstellen. Es ist ein aktiver Partner beim Gestalten.

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