Potsdam plant neuen Uni-Campus auf dem Brauhausberg
01.02.2026 - 18:31:12Die Stadt Potsdam hat drei Entwürfe für einen neuen Universitätscampus auf dem historischen Brauhausberg vorgestellt. Rund 400 Bürger informierten sich diese Woche über die Pläne für das Gelände des ehemaligen Landtags. Das Projekt ist eine Kooperation des Landes, der Universität Potsdam und der Hasso Plattner Foundation.
Drei Visionen für den Wissenschaftsstandort
Das renommierte Architekturbüro Hilmer Sattler Architekten entwickelte die städtebaulichen Grundvarianten. Alle drei Entwürfe sehen eine multifunktionale Nutzung vor, zugeschnitten auf Studierende und Forschende.
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Zu den Kernelementen gehören:
* Eine Bibliothek
* Moderne Fakultätsflächen und Seminarräume
* Eine Mensa und Hörsäle
* Ein Studentenwohnheim
* Eine Tiefgarage
Eine zentrale Rolle spielt der denkmalgeschützte Altbau, der ehemalige Landtag. In der DDR-Zeit trug er wegen der SED-Bezirksleitung den Spitznamen „Kreml“. In allen Varianten soll das historische Gebäude saniert und für universitäre Fakultäten genutzt werden.
Strategische Partnerschaft für digitale Innovation
Das Vorhaben ist mehr als ein Bauprojekt – es soll Potsdam als Wissenschaftsstandort profilieren. Die Hasso Plattner Foundation (HPF) treibt die Entwicklung als strategischer Partner voran. Die Stiftung will damit die digitale Souveränität Europas stärken und Deutschland im Wettbewerb um Schlüsseltechnologien wie KI voranbringen.
Durch die Erweiterung des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) und den Neubau auf dem Brauhausberg soll ein zusammenhängendes Ökosystem für digitale Innovationen entstehen. Geplant ist, die juristische und sozialwissenschaftliche Fakultät vom Campus Griebnitzsee an den neuen, zentrumsnahen Standort zu verlegen. Dieser Schritt soll den Wissenschaftsbetrieb stärker ins Herz der Stadt rücken.
Bürger können noch bis Montag mitreden
Die Stadt legt besonderen Wert auf öffentliche Beteiligung. Die Vorstellung der Varianten war nur der Auftakt. Noch bis zum morgigen 2. Februar können Interessierte ihre Anregungen online auf einer Beteiligungsplattform einreichen.
„Dieses Feedback fließt als wichtiger Baustein in das weitere Verfahren ein“, sagt Bernd Rubelt, Potsdams Beigeordneter für Stadtentwicklung. Ab Februar werden die Entwürfe in einem nicht-öffentlichen Werkstattverfahren mit allen Beteiligten weiter qualifiziert. Ziel ist ein favorisierter Entwurf.
Nächste Schritte: Vom Entwurf zum Bebauungsplan
Die kommenden Wochen sind entscheidend. Nach dem Werkstattverfahren wird das Ergebnis öffentlich präsentiert. Der städtebauliche Entwurf bildet dann die Grundlage für den verbindlichen Bebauungsplan. Die Stadtverordneten haben die rechtlichen Weichen dafür bereits Ende Januar gestellt.
Mit diesem strukturierten Vorgehen soll ein breiter Konsens gefunden werden. Das ambitionierte Ziel: Bis 2035 entsteht auf dem Brauhausberg ein modernes Hochschulzentrum für mehrere tausend Studierende.
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