Post-COVID, Studie

Post-COVID: Studie findet Ursache für Gehirnnebel

11.02.2026 - 05:27:12

Eine Mannheimer Studie belegt einen gestörten Energiestoffwechsel im Gehirn als Ursache für kognitive Defizite nach COVID-19. Neue Therapieansätze wie Hirnstimulation zeigen vielversprechende Ergebnisse.

Forscher in Mannheim haben erstmals einen biologischen Grund für den Post-COVID-Gehirnnebel gefunden. Ihre Studie zeigt einen gestörten Energiestoffwechsel im Gehirn Betroffener. Diese Woche veröffentlichte Ergebnisse liefern handfeste Beweise für das lange von Patienten beschriebene Phänomen.

Gestörter Hirnstoffwechsel als Schlüssel

Das Team des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit (ZI) nutzte ein spezielles Bildgebungsverfahren. Sie maßen den zellulären Energiehaushalt im Gehirn von Post-COVID-Patienten mit kognitiven Defiziten.

Die Phosphor-Magnetresonanzspektroskopie offenbarte eine klare Dysbalance: Das Verhältnis des Zell-„Treibstoffs“ ATP zum Energiespeicher Phosphokreatin war reduziert. Besonders in der Steuerzentrale für kognitive Funktionen, dem vorderen cingulären Cortex, korrelierte dieser Mangel direkt mit schlechteren Testergebnissen.

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„Die Nervenzellen haben offenbar ein Energieproblem“, fasst die NEULOCO-Studie zusammen. Damit bestätigt sie, dass Konzentrationsschwäche und Gedächtnislücken eine messbare biologische Ursache haben.

Hoffnungsträger Hirnstimulation

Parallel zur Ursachenforschung laufen Therapie-Studien. Besonders im Fokus stehen nicht-invasive Hirnstimulationsverfahren (NIBS).

  • Transkranielle Magnetstimulation (TMS): Schwache Magnetimpulse regen gezielt Hirnareale an.
  • Transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS): Leichte Ströme modulieren die neuronale Aktivität.

Erste Anwendungen bei Post-COVID-Patienten zeigen vielversprechende Effekte. Berichte dokumentieren verbesserte Konzentration, weniger Erschöpfung und sogar die Rückbildung visueller Störungen. Der vermutete Mechanismus: Die Stimulation reaktiviert „stille“ Neuronen und verbessert die Durchblutung.

Medikamente und Sauerstoff als weitere Optionen

Neben der Stimulation testen Forscher pharmakologische und physikalische Ansätze.

Eine kleine Studie der Yale School of Medicine kombinierte das ADHS-Mittel Guanfacin mit dem Antioxidans N-Acetylcystein. Die Mischung linderte den Gehirnnebel bei Probanden deutlich.

Ebenfalls im Blick: die hyperbare Sauerstofftherapie (HBOT). Patienten atmen in einer Druckkammer reinen Sauerstoff. Eine kontrollierte Studie belegte signifikante kognitive Verbesserungen, wahrscheinlich durch gesteigerte Hirndurchblutung.

Alle diese Ansätze befinden sich noch in der Erprobung. Größere klinische Studien müssen die Wirksamkeit erst noch bestätigen.

Komplexe Behandlung bleibt nötig

Die neuen Erkenntnisse sind ein Durchbruch – doch sie ersetzen nicht den bewährten, ganzheitlichen Ansatz. Post-COVID ist eine Multisystem-Erkrankung.

Experten betonen weiterhin die interdisziplinäre Rehabilitation. Sie kombiniert typischerweise:
* Neurologische Diagnostik
* Kognitives Training in der Ergotherapie
* Physiotherapie
* Psychotherapeutische Unterstützung

Die gezielteren neuen Methoden könnten künftig als wirksame Bausteine in diese individuellen Therapiepläne integriert werden. Für Millionen Betroffene wächst die Hoffnung, den lähmenden Nebel im Kopf doch noch zu lichten.

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