Portishead, Feed

Portishead sind zurück in deinem Feed: Warum der Trip-Hop-Mythos jetzt wieder überall auftaucht

01.02.2026 - 01:34:47

Portishead sind wieder im Gespräch: Nostalgie, Gänsehaut-Sound und die Frage, ob da noch mehr kommt. Hier erfährst du, welche Songs du jetzt (wieder) auf Repeat haben musst.

Du scrollst durch TikTok, überall Retro-Sounds, düstere Beats, melancholische Vocals – und plötzlich fällt immer wieder ein Name: Portishead. Die Trip-Hop-Legenden aus Bristol tauchen wieder in Feeds, Playlists und Memes auf. Nostalgie-Hype? Aber sowas von – und gleichzeitig merken viele gerade erst, wie zeitlos dieser Sound ist.

Neue Singles oder ein frisches Album gibt es aktuell zwar nicht, aber der Backkatalog von Portishead wird gerade massiv neu entdeckt. Vor allem auf Streaming-Plattformen und in Social-Media-Clips landen ihre Songs wieder in Dauerschleife – perfekt für dunkle Nächte, Kopfhörer-Vibes und Gänsehaut-Momente.

Das läuft gerade auf Repeat: Die aktuellen Hits

Portishead haben seit Jahren nichts Neues veröffentlicht, aber ein paar Tracks werden gerade so gefeiert, als wären sie gestern erschienen. Wenn du einsteigen willst, fang hier an – Ohrwurm-Garantie inklusive.

  • "Glory Box" – Der wohl bekannteste Portishead-Song. Langsamer Beat, rauchige Vocals, bittersüße Stimmung. Perfekt für späte Nächte, Breakup-Playlists und alle, die melancholische Gänsehaut lieben.
  • "Roads" – Maximaler Drama-Song. Zieht dich direkt in eine andere Welt, minimal, traurig, aber wunderschön. Viele Fans nennen ihn den emotionalsten Portishead-Track überhaupt.
  • "Sour Times" – Der klassische Trip-Hop-Vibe: düstere Samples, markanter Beat, sofort wiedererkennbarer Refrain. Ein Song, der gleichzeitig 90s schreit und trotzdem super modern klingt.

Der typische Portishead-Sound? Langsame, schwere Beats, cineastische Samples und die unverwechselbare Stimme von Beth Gibbons. Kein Party-Sound, sondern Musik für Kopfkino – und genau das macht die Tracks so langlebig.

Das Netz feiert: Portishead auf TikTok & Co.

Auch wenn Portishead selbst nicht dauernd auf Social Media unterwegs sind, die Fanbase ist es. Clips mit "Glory Box" als Sound untermalen Mood-Videos, Vintage-Ästhetik, Makeup-Tutorials und melancholische Edits. Gerade die Gen Z entdeckt den Sound ihrer älteren Geschwister – und feiert ihn.

Auf Reddit ist die Stimmung klar: Nostalgie pur und gleichzeitig riesige Hoffnung auf neue Musik. Viele schreiben, dass Portishead sie durch schwierige Zeiten gebracht haben, andere erzählen, dass sie den Sound erst jetzt verstehen. Der Vibe: Eine Mischung aus ehrfürchtiger Fan-Liebe und ungeduldigem Warten.

Willst du sehen, was die Fanbase gerade postet? Hier geht's zum Hype:

Gerade auf YouTube laufen alte Live-Auftritte heiß: Fans kommentieren, wie intensiv die Shows waren, wie still das Publikum wurde, wenn Beth Gibbons einsetzt. Viele schreiben: "So was gibt es heute nicht mehr."

Erlebe Portishead live: Tour & Tickets

Die große Frage: Kann man Portishead aktuell live sehen? Stand jetzt sieht es eher nach Warten als nach Moshpit aus. Es sind derzeit keine offiziell bestätigten neuen Tourdaten oder Konzertreihen auf den üblichen Ticketplattformen zu finden.

In den letzten Jahren traten Portishead nur sehr selten auf, meist bei ausgewählten Events oder Benefizshows. Genau deshalb gelten ihre Gigs als besonders – wer sie erwischt, erzählt noch Jahre später davon. Aber aktuell: keine reguläre Tour, keine bestätigten neuen Live-Termine.

Wenn du nichts verpassen willst, bleibt nur eines: Regelmäßig auf der offiziellen Seite checken, ob sich etwas tut oder ob überraschend Shows angekündigt werden. Gerade bei so legendären Bands kann ein unerwarteter Auftritt plötzlich für kompletten Ticket-Rausch sorgen.

Hier mögliche News & Tickets checken

Wie alles begann: Die Story hinter dem Erfolg

Portishead kommen aus Bristol, einer Stadt, die in den 90ern zum Epizentrum des Trip-Hop wurde. Gegründet wurde die Band von Geoff Barrow, Beth Gibbons und Adrian Utley. Der Name stammt übrigens von einem kleinen Ort in der Nähe von Bristol – ziemlich unscheinbar, anders als die Musik.

Ihr Debütalbum "Dummy" machte sie Mitte der 90er praktisch über Nacht zur Kultband. Düster, filmisch, langsam – ein Sound, der so anders war als alles im Radio. Das Album gilt heute als eines der wichtigsten Werke des Trip-Hop, wurde vielfach ausgezeichnet und von Kritikern gefeiert. In mehreren Ländern erreichte es hohe Chartplatzierungen, erhielt Platin- und Goldauszeichnungen und taucht regelmäßig in Listen der besten Alben aller Zeiten auf.

Mit dem selbstbetitelten zweiten Album "Portishead" zementierten sie ihren Ruf: noch roher, noch düsterer, noch kompromissloser. Später folgte "Third", ein Album, das mit Erwartungen brach – weniger klassischer Trip-Hop, mehr experimentell, kantig, aber mit derselben intensiven Stimmung. Fans und Kritiker waren sich schnell einig: Das hier ist keine Retro-Band, sondern eine, die sich immer wieder neu erfindet.

Seitdem ist es relativ ruhig geworden, was neue Releases angeht. Genau das verstärkt aber den Mythos Portishead: Kaum Output, aber maximaler Einfluss. Viele aktuelle Artists – von Indie bis Pop – nennen Portishead als Inspiration, besonders, wenn es um düstere Atmosphären, langsame Beats und emotionalen Gesang geht.

Fazit: Lohnt sich der Hype?

Wenn du auf Musik stehst, die unter die Haut geht, führt an Portishead kein Weg vorbei. Das ist kein Nebenbei-Sound für neben dem Staubsaugen, sondern Musik, die du wirklich hörst – mit Kopfhörern, nachts, alleine oder mit jemandem, dem du vertraust. Ihre Songs sind wie kleine Filme im Kopf, voller Spannung, Traurigkeit und intensiver Stimmung.

Auch ohne neue Releases und ohne laufende Tour ist der Hype absolut nachvollziehbar. Die Tracks klingen heute genauso fresh wie vor Jahrzehnten und fügen sich problemlos in moderne Playlists ein – zwischen aktuellen R&B-, Indie- oder Bedroom-Pop-Acts. Für viele ist Portishead der geheime Joker, wenn es um Deep-Vibes und Gänsehaut-Sounds geht.

Also: Wenn du wissen willst, woher viele deiner Lieblingsacts ihren düsteren, cineastischen Vibe haben, dann fang bei "Glory Box", "Roads" und "Sour Times" an – und arbeite dich durch die Alben. Live musst du dich momentan leider noch gedulden, aber bis dahin kannst du dir mit alten Performances, TikTok-Edits und YouTube-Videos dein eigenes Portishead-Live-Erlebnis bauen.

Und wer weiß: Genau jetzt, wo der Nostalgie-Hype wieder hochkocht, könnte irgendwann doch eine Überraschung kommen. Die Fanbase wartet jedenfalls – mit offenen Ohren.

@ ad-hoc-news.de