Plaud und Vocci zeigen auf der CES 2026 unsichtbare KI-Hardware
08.01.2026 - 17:14:12Die CES 2026 in Las Vegas krönt diskrete KI-Wearables zum neuen Trend. Hersteller wie Plaud und das Startup Vocci präsentieren ultrakompakte Geräte, die Gespräche nahtlos in digitale Protokolle verwandeln. Im Fokus stehen nicht futuristische Spielereien, sondern pragmatische Tools für den Arbeitsalltag.
Der Markt bewegt sich weg von sperrigen Gadgets hin zu fast unsichtbaren Begleitern. Diese neue Generation von Aufzeichnungsgeräten will die Lücke zwischen physischem Meeting und digitalem Wissensmanagement endgültig schließen. Die Botschaft der Messe ist klar: Die Zukunft der Produktivität ist tragbar und unauffällig.
Plaud NotePin S: Der pragmatische Perfektionist
Plaud Inc., Marktführer für KI-Diktiergeräte, stellt den NotePin S vor. Die Weiterentwicklung des Vorgängermodells wiegt nur 17,4 Gramm und adressiert gezielt frühere Kritikpunkte.
Ein großer Fortschritt ist die Rückkehr zu physischen Bedienelementen. Statt unzuverlässiger Gesten steuert ein dedizierter Knopf das Gerät:
* Langer Druck startet die Aufnahme.
* Kurzes Antippen markiert wichtige Momente für die spätere KI-Auswertung.
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Der NotePin S wird als Halskette, Armband oder Clip getragen und hält bis zu 20 Stunden durch. Seine Software transkribiert in 112 Sprachen und nutzt Modelle wie GPT-4o für Zusammenfassungen. Für Unternehmen besonders interessant ist die neue “AutoFlow”-Funktion. Sie leitet Aufnahmen automatisch in vordefinierte Vorlagen – etwa für Verkaufsberichte – und verteilt sie an die richtigen Teams.
Vocci AI Ring: Der stille Begleiter am Finger
Während Plaud verfeinert, geht der Newcomer Vocci radikale Wege. Der Vocci AI Ring verpackt die Aufnahmetechnologie in einen schlichten Titanring. Sein Ziel: Die letzte Hürde für spontane Aufnahmen beseitigen.
Trotz winziger Größe zeichnet der Ring Gespräche in einem Radius von fünf Metern klar auf. Ein Doppelklick auf den Ring startet oder stoppt die Aufnahme. Mit acht Stunden Akkulaufzeit übersteht er einen Arbeitstag, das Ladecase sorgt für schnellen Nachschub.
Der philosophische Unterschied zur Konkurrenz: Der Ring soll einfach immer da sein. Nutzer verpassen kein Gespräch mehr, weil das Smartphone nicht griffbereit war. Die begleitende App liefert nach der Synchronisation nicht nur Transkripte, sondern auch kontextbezogene Kommentare.
Der Kampf um Akzeptanz: Datenschutz und diskrete Integration
Die größte Hürde für KI-Wearables bleibt die Akzeptanz im Geschäftsleben. Datenschutzbedenken und störende virtuelle “Notiz-Bots” in Video-Calls bremsen die Verbreitung.
Plaud kontert mit einer neuen Desktop-App. Sie nimmt Zoom- oder Teams-Meetings auf, ohne als störender Bot im Call zu erscheinen. Gleichzeitig setzen Hersteller auf Zertifizierungen:
* Der NotePin S wirbt mit HIPAA- und SOC2-Konformität für den Einsatz im Gesundheitswesen.
* Die Integration in Apples “Wo ist?”-Netzwerk unterstreicht den Anspruch als unverzichtbaren, sicheren Alltagsbegleiter.
Vom Hype zur Spezialisierung: Der Markt reift
Die Neuheiten der CES 2026 zeigen einen gereiften Markt. Nach den Rückschlägen früher Alleskönner wie dem Humane AI Pin konzentriert sich die Branche jetzt auf spezielle Anwendungen.
Statt das Smartphone zu ersetzen, sind Geräte wie der NotePin S spezialisierte Werkzeuge für Wissensarbeiter. Die “Meeting-Synthese” – gesprochenes Wort sofort in durchsuchbare Daten zu verwandeln – wird zum entscheidenden Produktivitätsfaktor. Ein Preis von 179 US-Dollar für den NotePin S macht die Technologie auch für Freiberufler und Studierende attraktiv.
Die Hardware scheint ein Plateau der Miniaturisierung erreicht zu haben. Der nächste große Sprung wird von der Software kommen: Künftige Wearables sollen nicht nur aufzeichnen, sondern proaktiv Zusammenhänge zwischen verschiedenen Gesprächen erkennen. Bis dahin bieten die CES-Neuheiten die bisher praktikabelste Lösung gegen den täglichen Informations-Overload.
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