Pink Floyd: Warum die Kultband gerade wieder überall ist – Songs, Story, (k)eine Tour?
20.01.2026 - 14:43:49Pink Floyd: Warum die Kultband gerade wieder überall ist – Songs, Story, (k)eine Tour?
Pink Floyd lässt das Netz einfach nicht los. Jahrzehnte nach ihren größten Erfolgen sorgen die Legenden dank Streaming, Memes und viralen Clips wieder für massives Kopfkino – und du fragst dich: Kommt da noch was Neues? Oder lebt alles nur von Nostalgie? Die Antwort ist ein Mix aus beidem – und genau das macht den Hype so spannend.
Auf Reddit, TikTok und in Fanforen geht es heiß her: Alte Live-Mitschnitte, Diskussionen über den ewigen Streit in der Band, dazu junge Fans, die "Dark Side of the Moon" gerade zum ersten Mal entdecken und komplett ausrasten vor Gänsehaut. Gleichzeitig bleibt die große Frage: Gibt es noch eine echte Pink-Floyd-Tour? Oder musst du dir dein Live-Erlebnis heute aus Tribute-Shows, Solo-Konzerten und ikonischen Live-Videos zusammenbauen?
Das läuft gerade auf Repeat: Die aktuellen Hits
Offiziell bringt Pink Floyd aktuell kein neues Studioalbum raus, aber die Streaming-Zahlen zeigen klar, was bei Fans – alt und neu – in Dauerschleife läuft. Auf Spotify, YouTube und in unzähligen Playlists dominieren vor allem die großen Klassiker. Das hier sind die Tracks, über die alle reden:
- "Comfortably Numb" – Der wohl größte Gänsehaut-Moment der Band. Langsamer Aufbau, melancholische Vocals, dann dieses epische Gitarrensolo, das auf Reddit immer wieder als eines der besten aller Zeiten gefeiert wird. Perfekt für späte Nächte und Kopfhörer auf Anschlag.
- "Wish You Were Here" – Der ultimative Lagerfeuer-Ohrwurm, aber in traurig. Akustik-Gitarre, simpler Einstieg, maximaler Schmerz. Gerade bei jüngeren Hörer:innen ein Einstiegssong, der danach direkt in ein Pink-Floyd-Rabbit-Hole führt.
- "Another Brick in the Wall, Pt. 2" – Der Schul-Hass-Song, der nie alt wird. Der Kinderchor, der Refrain, der Beat – auf TikTok und Instagram taucht der Track immer wieder in Schul-, Lehr- und Meme-Edits auf. Ein Klassiker, der ständig ein neues Leben bekommt.
Dazu kommen die ewigen Album-Giganten wie "Time", "Money" oder komplette Playthroughs von "The Dark Side of the Moon". Viele junge Fans entdecken die Band gerade über Reaktions-Videos und posten danach selber Clips, wie sie zum ersten Mal das Album am Stück hören – inklusive ehrlicher "Mind blown"-Reaktionen.
Das Netz feiert: Pink Floyd auf TikTok & Co.
Pink Floyd ist zwar eine Band aus der Vinyl-Ära, aber auf Social Media funktionieren sie erstaunlich gut. Auf Reddit dominieren Nostalgie-Posts, Debatten über die beste Platte und endlose Threads darüber, welches Solo von David Gilmour das krasseste ist. Viele User schreiben, dass Pink Floyd für sie der Einstieg in "richtige" Musik war – fernab von 2-Minuten-TikTok-Sounds.
Spannend: Ein immer wieder diskutiertes Thema ist die Spaltung zwischen den Lagern Roger Waters und David Gilmour. In den Foren geht es weniger um reines Fan-Gejubel und mehr um Meinungen: Wer steht wofür, wer hat Pink Floyd den typischen Sound gegeben, wie geht man mit politischen Aussagen einzelner Ex-Mitglieder um? Die Stimmung ist eine Mischung aus tiefer Verehrung und kritischer Distanz.
Willst du sehen, was die Fanbase gerade postet? Hier geht's zum Hype:
Auf YouTube sorgen vor allem komplette Live-Shows wie "Pulse" oder historische Mitschnitte für Millionen Views. Kommentare voller "Ich wünschte, ich hätte sie einmal live sehen können" zeigen ganz klar: Der Hunger nach dem Live-Erlebnis ist riesig – obwohl Pink Floyd als Band längst Geschichte ist.
Erlebe Pink Floyd live: Tour & Tickets
Hier kommt der Reality-Check: Pink Floyd als komplette Band sind aktuell nicht auf Tour. Auf der offiziellen Website pinkfloyd.com stehen derzeit keine neuen Konzerttermine oder Welttourneen, bei denen die Originalband zusammen auf der Bühne steht.
Was es aber gibt: Solo-Touren ehemaliger Mitglieder (wie etwa David Gilmour oder Roger Waters, wenn sie Tourneen ankündigen) und unzählige Tribute-Bands, die die großen Shows so nah wie möglich ans Original bringen. In Ticketshops und Eventportalen findest du regelmäßig Konzerte mit Titeln wie "Celebrating Pink Floyd" oder "The Music of Pink Floyd", bei denen komplette Alben wie "The Wall" oder "Dark Side of the Moon" live nachgespielt werden.
Wichtig: Check immer genau, wer wirklich auf der Bühne steht. Wird es als Pink-Floyd-Tribute betitelt, ist es keine Originalbesetzung, kann aber trotzdem ein fettes Live-Erlebnis mit Gänsehaut-Momenten sein – gerade mit guter Lichtshow und Surround-Sound.
Aktuelle Infos direkt von der Quelle bekommst du hier:
Ob noch einmal eine Art Reunion stattfindet, ist extrem unwahrscheinlich – genau das wird in Foren immer wieder diskutiert. Der Konsens der Fanbase: Wer Pink Floyd live erleben will, sollte sich Solo-Konzerte der Ex-Mitglieder oder hochwertige Tribute-Shows nicht entgehen lassen, wenn sie in die Nähe kommen.
Wie alles begann: Die Story hinter dem Erfolg
Pink Floyd starteten in London als psychedelische Underground-Band in den 60ern. Die ursprüngliche Besetzung mit Syd Barrett, Roger Waters, Richard Wright und Nick Mason war stark von experimentellen Sounds, langen Jams und visuellen Lightshows geprägt. Barrett verließ die Band aufgrund psychischer Probleme früh, David Gilmour stieg ein – und veränderte alles.
In den 70ern zündete die Band dann den Turbo. Mit "The Dark Side of the Moon" landeten sie einen der größten Coups der Musikgeschichte: Das Album hielt sich jahrelang in den Charts, verkaufte sich weltweit zig Millionen Mal und ist bis heute ein Synonym für konsequente Konzept-Alben. Auf Reddit und in Dokus wird das Album immer wieder als Pflichtprogramm genannt – als eine Art musikalischer Film fürs Ohr.
Es folgten weitere Meilensteine wie:
- "Wish You Were Here" – Hommage an Syd Barrett, melancholisch, groß, zeitlos.
- "Animals" – Düsterer, politischer, härter – von vielen Hardcore-Fans als unterschätztes Meisterwerk gefeiert.
- "The Wall" – Konzept-Album, Film, Mega-Show. Mit "Another Brick in the Wall" als globalem Hit, Platin-Auszeichnungen ohne Ende und einer der aufwendigsten Live-Produktionen ihrer Zeit.
Pink Floyd kassierten im Laufe ihrer Karriere unzählige Gold- und Platin-Auszeichnungen, füllten Stadien weltweit und prägten Generationen von Musiker:innen – von Alternative-Rock bis Modern Prog. Ihre Shows setzten Maßstäbe für Licht, Projektionen und Storytelling auf der Bühne.
Doch der Erfolg hatte seinen Preis: Interne Spannungen, kreative Machtkämpfe und juristische Auseinandersetzungen führten schließlich zur Trennung. Die Marke Pink Floyd lebt heute vor allem durch Reissues, Remaster, Boxsets, Dokus und eine riesige Fan-Community weiter, die jedes neue Release – sei es nur ein Live-Archiv – frenetisch analysiert.
Fazit: Lohnt sich der Hype?
Wenn du Pink Floyd bisher nur vom Namen kennst, ist jetzt der perfekte Moment, einzusteigen. Die Band ist zwar als Live-Act quasi Geschichte, aber ihr Katalog klingt 2020er-mäßig frisch, sobald du ihn mit guten Kopfhörern oder Anlage hörst. Die Mischung aus Atmosphäre, Storytelling und Gänsehaut-Gitarren gibt es so heute kaum noch.
Für Hardcore-Fans ist der Hype sowieso nie weg gewesen – er verlagert sich nur: von neuen Studioalben zu Spezial-Editionen, Dokus, hochwertigen Remasters und Solo-Projekten. In den Foren wird weniger gefragt, ob Pink Floyd relevant sind, sondern eher, mit welchem Album man neue Leute am besten "anfixt".
Also: Wenn du auf tiefe Lyrics, epische Builds und Songs stehst, die mehr wie Filme klingen, dann ist der Hype um Pink Floyd für dich absolut real. Fang mit "The Dark Side of the Moon" oder einer Best-of-Playlist an, gönn dir danach "The Wall" in Ruhe – und wenn du dann nach einem echten Live-Erlebnis suchst, check hier die offiziellen Infos und jag in deiner Stadt nach den besten Tribute- und Solo-Shows. Gänsehaut inklusive.


