Pinellas County warnt vor gefälschten Strafzettel-SMS
05.01.2026 - 05:10:12Ein neues Jahr, aber alte Betrugsmaschen: Im US-Bundesstaat Florida warnen die Behörden erneut vor betrügerischen Textnachrichten, die angebliche Strafzettel per SMS einfordern. Die Kampagne zeigt, wie langlebig solche digitalen Angriffe sind.
Smishing-Angriffe zielen auf Autofahrer
Die Betrüger schicken SMS, die dringende Zahlungen für angebliche Verkehrsverstöße oder Mautgebühren fordern. Oft drohen sie mit dem sofortigen Entzug der Fahrerlaubnis. Die Nachrichten enthalten Links zu gefälschten Websites, die täuschend echt aussehen.
„Wir senden niemals eine SMS mit der Aufforderung zur Zahlung“, stellt Adam Ross, der Steuereinnehmer von Pinellas County, auf der Website seiner Behörde klar. Wer so eine Nachricht erhält, soll sie sofort löschen – ohne auf Links zu klicken.
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So schützen Sie sich
Echte behördliche Mitteilungen zu Verkehrsverstößen kommen in den USA per Post, nicht per SMS. Die Behörden raten:
- Nie auf Links in verdächtigen SMS klicken.
- Nie persönliche Daten auf verlinkten Seiten eingeben.
- Den Status des Führerscheins oder angeblicher Strafzettel ausschließlich über offizielle Kanäle prüfen.
Dazu zählen die Websites des Pinellas County Tax Collector oder des Pinellas County Clerk. Auch das Florida Department of Highway Safety and Motor Vehicles (FLHSMV) bietet Online-Checks an.
Ein landesweites Problem
Der Betrug in Florida ist Teil einer nationalen Welle. US-Behörden wie die Federal Trade Commission (FTC) warnen seit Langem vor solchen „Smishing“-Angriffen. Die Tatsache, dass die Masche auch 2026 noch läuft, zeigt: Für Cyberkriminelle lohnt sich der Aufwand.
Sie setzen auf Masse. Selbst wenn nur ein kleiner Teil der Empfänger auf die Nachrichten hereinfällt, macht das den Betrug profitabel. Die gefälschten Websites sammeln dann sensible Daten wie Führerschein- und Sozialversicherungsnummern oder Kreditkartendetails.
Was kommt als Nächstes?
Sicherheitsexperten rechnen damit, dass solche Betrugsversuche immer raffinierter werden. Künstliche Intelligenz könnte genutzt werden, um persönlichere und glaubwürdigere Nachrichten zu generieren.
Die Behörden raten, die Spam-Schutzfunktionen auf dem Smartphone zu aktivieren. Verdächtige SMS sollten an die Kurzwahl 7726 („SPAM“) weitergeleitet werden, um sie dem Mobilfunkanbieter zu melden.
Die einfache Regel bleibt: Jede SMS, die eine sofortige Zahlung für einen angeblichen Strafzettel verlangt, ist ein Betrugsversuch.
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