PineBuds Pro: Kultspiel DOOM läuft jetzt auf Bluetooth-Kopfhörern
27.01.2026 - 01:44:12Ein Entwickler hat den Klassiker DOOM auf kabellose In-Ear-Kopfhörer portiert – ein technisches Meisterstück, das die Grenzen von Wearables neu definiert. Das Projekt „DOOMBuds“ verwandelt die handelsüblichen PineBuds Pro in ein unkonventionelles Spielegerät und unterstreicht die Kraft quelloffener Hardware.
Innerhalb der letzten 48 Stunden gelang dem Entwickler „arin-s“ dieses bemerkenswerte Software-Kunststück. Da die Kopfhörer kein Display haben, wird das Bild per Stream auf ein Smartphone übertragen. Das Spiel läuft mit spielbaren 18 Bildern pro Sekunde. Dies ist kein reiner Gag, sondern ein Beweis für die ungeahnte Rechenleistung in modernen Wearables und ein Meilenstein für die Open-Source-Community. Der Quellcode des Projekts ist öffentlich zugänglich.
Die technische Meisterleistung: Höllenfeuer fürs Ohr
Die Portierung wurde durch die quelloffene Firmware der PineBuds Pro erst möglich. Im Gegensatz zu den geschlossenen Systemen großer Tech-Konzerne sind die Produkte von PINE64 zum Experimentieren gedacht. Der Entwickler nutzte diese Offenheit, um auf die Kernfunktionen der Hardware zuzugreifen.
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Um die nötige Leistung zu erzielen, übertaktete arin-s den Prozessor der Kopfhörer auf 300 MHz und deaktivierte einen Energiesparmodus. Dieser Schritt war entscheidend, da Wearables normalerweise auf maximale Effizienz getrimmt sind. Das Projekt macht aus den Earbuds im Grunde einen winzigen, kopfhörerlosen Computer. Der visuelle Output wird per Smartphone gelöst – eine clevere Umgehung des fehlenden Displays.
Mehr als nur Audio: Das PineBuds Pro-Ökosystem
Die PineBuds Pro wurden von PINE64 von vornherein als Plattform für Entwickler konzipiert. Beworben als „kabellose Kopfhörer mit quelloffener Firmware und ANC“, bieten sie robuste Specs für ein Wearable: einen leistungsstarken Prozessor für Active Noise Cancelling (bis zu 45 dB), Bluetooth 5.2 und eine Akkulaufzeit von etwa fünf Stunden.
Der entscheidende Unterschied liegt in der zugänglichen Architektur. Das Engagement von PINE64 für Open-Source-Prinzipien ermöglicht ein Maß an Individualisierung, das bei Konkurrenzprodukten undenkbar ist. Dies schafft eine lebendige Community, die das volle Potenzial der Hardware ausschöpft – und damit die Grundlage für Projekte wie DOOMBuds.
Eine Tradition ungewöhnlicher Portierungen
DOOM auf ungewöhnliche Geräte zu bringen, ist eine jahrzehntealte Tradition in der Tech-Szene. Seit über 30 Jahren dient das Spiel als Benchmark, um die Grenzen von Hardware zu testen. Es lief bereits auf Digitalkameras, Smartwatches, Druckern und sogar Thermostaten.
Jeder neue Port wird als Demonstration technischer Ingenieurskunst gefeiert. Die Laufleistung auf kabellosen Kopfhörern ist ein weiterer Meilenstein in dieser Reihe. Sie zeigt das atemberaubende Tempo der Miniaturisierung und die wachsende Rechenkraft winziger Chips im Internet der Dinge (IoT). Dieser Port beweist: Selbst ein Gerät zum Musikhören kann dazu gebracht werden, Dämonen zu bekämpfen.
Analyse: Die disruptive Kraft von Open Source
Der Erfolg des Projekts ist ein starkes Statement für quelloffene Hardware und Software. In einer von geschlossenen Ökosystemen dominierten Branche zeigen die PineBuds Pro einen alternativen Weg. Die Möglichkeit, eigene Firmware zu installieren und die Hardware direkt zu steuern, hat dieses kreative Vorhaben erst ermöglicht.
Diese Freiheit befördert eine lebendige Entwicklergemeinde, die die Funktionen eines Geräts weit über den ursprünglichen Zweck hinaus erweitern kann. Branchenbeobachter sehen in der Nischenbewegung eine wichtige Quelle für Innovation, die im strengen Korsett corporateer Forschungsabteilungen oft unmöglich ist. Unternehmen wie PINE64 machen ihre Nutzer zu Mitgestaltern – mit überraschenden Ergebnissen.
Ausblick: Wohin entwickelt sich Wearable Computing?
Der DOOM-Port ist mehr als ein technischer Scherz. Er gibt einen Vorgeschmack auf die Zukunft tragbarer Computer. Da die Prozessoren in immer kleineren Geräten leistungsfähiger und effizienter werden, wächst das Potenzial für neue Anwendungen exponentiell.
Mit dem auf GitHub verfügbaren Quellcode könnte das Projekt andere Entwickler inspirieren. Denkbar sind nun eigene Apps für Audio-Verarbeitung, On-Device-Sprachassistenten oder andere Innovationen, an die die Hersteller nie gedacht haben. Der DOOMBuds-Hack ist ein überzeugender Machbarkeitsnachweis. Er fordert unsere Vorstellung davon heraus, was ein simples Paar Kopfhörer leisten kann – und ebnet den Weg für eine Zukunft, in der selbst unsere kleinsten Geräte Plattformen für Kreativität sind.
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