Phishing-Welle trifft Verkäufer in Emsdetten und Lengerich
23.01.2026 - 23:53:12Eine neue Phishing-Welle erschüttert die Regionen Emsdetten und Lengerich. Die Polizei Steinfurt warnt eindringlich vor raffinierten Betrugsmaschen, die gezielt auf Verkäufer in Online-Kleinanzeigen abzielen. In den vergangenen Tagen kam es bereits zu mehreren erfolgreichen Angriffen mit hohen finanziellen Verlusten.
Gefälschte Zahlungsbestätigungen im Umlauf
Die aktuelle Masche funktioniert nach einem einfachen, aber wirkungsvollen Muster. Betrüger kontaktieren Verkäufer auf Plattformen und geben vor, den Kaufpreis überwiesen zu haben. Anschließend schicken sie eine professionell gefälschte Bestätigungs-E-Mail eines bekannten Zahlungsdienstleisters.
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Das Opfer wird aufgefordert, auf einen Link zu klicken und persönliche Daten sowie einen “Bestätigungscode” einzugeben. Dieser Code entpuppt sich in Wahrheit als der Betrag, der sofort vom Konto abgebucht wird. In Lengerich verlor eine Frau auf diese Weise einen hohen dreistelligen Eurobetrag. Ein nahezu identischer Fall mit mittlerem dreistelligen Schaden wurde aus Emsdetten gemeldet.
Polizei warnt vor “Bankmitarbeiter”-Trick
Die Methode ist eine Variante des klassischen Phishings. Dabei erstellen Kriminelle täuschend echte Nachrichten und Webseiten, um an Passwörter und Bankdaten zu gelangen. Die Polizei beobachtet parallel einen weiteren trend: Betrüger geben sich als Bankangestellte aus und schicken SMS oder E-Mails mit der Warnung, eine TAN sei abgelaufen.
Ein Klick auf den mitgeschickten Link führt auch hier auf eine gefälschte Bankenseite. Die Kreispolizei Steinfurt hat die Ermittlungen aufgenommen und warnt vor unaufgeforderten Nachrichten mit Dateneingabe-Aufforderungen. In einigen Fällen im Kreisgebiet konnte der Schaden verhindert werden.
So schützen Sie sich vor digitalem Betrug
- Nie auf Links in verdächtigen E-Mails oder SMS klicken, die zur Eingabe von Passwörtern oder Bankdaten auffordern.
- Zahlungen immer direkt im eigenen Online-Banking oder beim Zahlungsdienstleister prüfen – nicht über Links in E-Mails.
- Bei Verkäufen ausschließlich die gesicherten Bezahlwege der Plattform nutzen.
- Verdächtige Nachrichten sofort ignorieren und löschen.
Wer Opfer geworden ist, sollte umgehend die Bank informieren, um weitere Abbuchungen zu stoppen, und Anzeige bei der Polizei erstatten.
Organisierte Kriminalität hinter den Angriffen
Die Vorfälle sind keine Einzelfälle. Cyberkriminalität wächst und stellt die Strafverfolgung bundesweit vor Herausforderungen. Erst kürzlich führten Ermittlungen von Polizei Steinfurt und Staatsanwaltschaft Münster zu Durchsuchungen und Festnahmen im Ruhrgebiet im Zusammenhang mit dem “falschen Bankmitarbeiter”-Betrug.
Die Maschen werden immer ausgefeilter. Ständige Wachsamkeit und ein gesundes Misstrauen bei digitalen Transaktionen sind daher der beste Schutz, um Kriminellen keine Angriffsfläche zu bieten.
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