Phishing-Welle 2026 zielt gezielt auf Bankkunden ab
07.01.2026 - 01:53:12Kriminelle nutzen den Jahresbeginn für eine massive Angriffswelle auf Bankkunden. Unter dem Vorwand neuer AGBs und Sicherheitsverfahren zielen Betrüger auf Zugangsdaten und die Übernahme von Banking-Apps. Verbraucherschützer und Sicherheitsexperten registrieren seit dem Wochenende einen sprunghaften Anstieg dieser Phishing-Nachrichten.
Die perfide Masche mit der Vertragsaktualisierung
Der Schwerpunkt liegt auf der Vortäuschung bürokratischer Notwendigkeiten. Kunden erhalten massenhaft E-Mails und SMS, die eine sofortige Zustimmung zu neuen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) fordern. Als Köder dienen angebliche “neue gesetzliche Bestimmungen zum 01.01.2026”. Die Betrüger drohen bei Nichtbeachtung mit Kontosperrungen.
Die Qualität der Fälschungen hat ein neues Niveau erreicht:
* Die Nachrichten sind oft personalisiert und nutzen korrekte Logos.
* Rechtschreibfehler sind dank KI-Tools kaum noch erkennbar.
* Ziel ist es, Opfer auf täuschend echte, gefälschte Login-Portale zu locken.
Angriffe zielen direkt auf Sicherheits-Apps
Experten beobachten eine besorgniserregende Zunahme von Angriffen auf die Sicherheitsverfahren selbst. Kriminelle geben vor, dass TAN-Verfahren oder Sicherheits-Apps veraltet seien und “re-validiert” werden müssten.
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Links in diesen Nachrichten führen zu Formularen, die in Echtzeit zur Eingabe einer TAN oder zum Scannen eines QR-Codes auffordern. Gelingt dies, können die Täter ein eigenes Gerät für das Online-Banking des Opfers registrieren. Sie erlangen so oft volle Kontrolle über das Konto.
Quishing: Der gefährliche Trend via QR-Code
Verstärkt zum Einsatz kommt das sogenannte “Quishing” (QR-Code-Phishing). Statt klassischer Links betten die Betrüger QR-Codes in E-Mails ein. Die Aufforderung: Scannen Sie den Code, um Dokumente zu signieren.
Da Sicherheitssoftware Bilddateien oft weniger streng prüft, landen diese Nachrichten häufiger im Posteingang. Auf dem Smartphone ist die Überprüfung der echten Webadresse zudem schwieriger – das macht mobiles Banking zum attraktiven Einfallstor.
Warum die Angriffe gerade jetzt zuschlagen
Die zeitliche Häufung ist kein Zufall. Der Jahreswechsel ist eine Phase, in der Verbraucher administrative Änderungen erwarten. Das erhöht die Plausibilität der Betrugsgeschichten. Zudem nutzen Kriminelle die “Post-Holiday”-Müdigkeit nach den Feiertagen aus.
Im Vergleich zu den Vorjahren zeigt sich eine deutliche Verschiebung: Statt plumpem SMS-Betrug mit Paketbenachrichtigungen setzen die Angreifer nun auf gezielte und komplexe Banking-Szenarien.
Die wichtigste Regel lautet: Banken fordern niemals per E-Mail oder SMS dazu auf, sensible Daten über einen Link einzugeben oder einen QR-Code zu scannen. Echte AGB-Änderungen werden im geschützten Postfach des Online-Bankings kommuniziert. Im Zweifel kontaktieren Sie Ihre Bank immer über die offiziellen Kanäle.
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