Pet-Sharing, Haustiere

Pet-Sharing: Geteilte Haustiere stärken die Psyche

21.01.2026 - 01:51:12

Pet-Sharing wird zur Trend-Lösung für mehr mentales Wohlbefinden. Die geteilte Betreuung eines Haustieres macht dessen positive Effekte für gestresste Stadtmenschen und Berufstätige zugänglich. Eine aktuelle Studie liefert nun handfeste Belege für den psychologischen Nutzen.

Die Hürden für eine eigene Katze oder einen eigenen Hund sind hoch: volle Terminkalender, beengte Wohnungen oder das Budget. Pet-Sharing-Modelle umgehen diese Hindernisse. Sie ermöglichen es, Verantwortung, Kosten und vor allem die Freude an einem Tier zu teilen. So profitieren Menschen von einem tierischen Begleiter, ohne Vollzeit-Besitzer zu sein.

Forscher der Universität Innsbruck haben Ende 2025 wissenschaftlich untermauert, was viele Tierhalter spüren: Der physische Kontakt zum Haustier macht zufriedener. An der Studie nahmen rund 400 Hunde- und Katzenbesitzer teil.

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Die Ergebnisse sind eindeutig:
* Streicheln und Anstupsen durch das Tier führen zu einer höheren Lebenszufriedenheit.
* Die Teilnehmer verbrachten im Schnitt 42 Minuten pro Tag im direkten Kontakt mit ihrem Tier.
* Diese Interaktionen setzen das Bindungshormon Oxytocin frei, das Stress reduziert und das emotionale Wohlbefinden fördert.

Diese Erkenntnisse liefern die wissenschaftliche Basis für Konzepte wie Pet-Sharing, die genau solche heilsamen Momente gezielt ermöglichen.

Flexibel gegen Einsamkeit und Stress

Das Prinzip ist simpel: Zwei oder mehr Personen kümmern sich gemeinsam um ein Tier. Das adressiert die größten Probleme der klassischen Haltung – Zeit und Geld. Für Berufstätige mit Schichtdienst oder Alleinstehende in der Stadt wird so überhaupt erst eine Bindung zu einem Tier möglich.

Die Vorteile liegen auf der Hand:
* Geringere finanzielle Belastung für den Einzelnen.
* Bessere Versorgung des Tieres durch geteilte Betreuungszeiten.
* Das Tier wird durch mehr Sozialkontakte oft besser sozialisiert.

Experten betonen: Der Erfolg steht und fällt mit klaren Absprachen über Verantwortlichkeiten, Kosten und Notfallpläne.

Vom Nachbarschafts-Projekt zur digitalen Plattform

Die Umsetzung von Pet-Sharing ist vielfältig. Sie reicht von informellen Abmachungen unter Freunden bis zu organisierten Online-Plattformen, die passende Tier-Partner zusammenbringen. Sogar Tierheime springen auf den Trend auf und vermitteln Tiere gezielt an mehrere Halter.

Besonders für ältere Menschen kann dies ein Gewinn sein. Die geteilte Pflege ermöglicht ihnen, weiter von der emotionalen Unterstützung eines Haustieres zu profitieren, ohne mit der alleinigen Verantwortung überfordert zu sein.

Ein wachsender Markt für mentale Gesundheit

Pet-Sharing fügt sich nahtlos in den boomenden Wellness- und Mental-Health-Sektor ein. Es demokratisiert den therapeutischen Nutzen von Tieren und macht ihn alltagstauglich. Während tiergestützte Therapien seit langem in Kliniken gegen Depressionen oder Ängste helfen, setzt Pet-Sharing früher und präventiv an.

Analysten sehen hier ein wachsendes Segment. Es schließt die Lücke zwischen der anspruchsvollen Vollzeithaltung und der professionellen Therapie.

Die Zukunft: Mehr Struktur und Akzeptanz

Das Konzept wird in den kommenden Jahren weiter professionalisiert. Digitale Plattformen werden nicht nur vermitteln, sondern auch die Verwaltung der geteilten Haltung erleichtern – mit gemeinsamen Kalendern, Kosten-Tools und Versicherungsfragen.

Die wissenschaftliche Bestätigung der positiven Effekte wird die Akzeptanz steigern. Kooperationen mit Unternehmen im Rahmen von Corporate-Wellness-Programmen sind denkbar. Der Fokus muss dabei stets auf dem Wohl des Tieres liegen, damit Pet-Sharing zu einer echten Win-Win-Situation für alle wird.

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