Perplexity-Chef prophezeit Ende der Cloud-Ära für KI
06.01.2026 - 21:43:12KI der Zukunft läuft direkt auf dem Smartphone – und macht teure Rechenzentren überflüssig. Das ist die provokante Vision von Perplexity-CEO Aravind Srinivas, die er auf der Technikmesse CES 2026 in Las Vegas skizzierte. Sein Vorstoß stellt das Geschäftsmodell von Tech-Giganten wie Google und Microsoft in Frage.
KI verlässt die Rechenzentren
Auf der CES forderte Srinivas am Montag einen radikalen Kurswechsel. Statt weiter Hunderte Milliarden in immer größere Rechenzentren zu pumpen, müsse die Industrie auf On-Device-KI setzen. „Sobald sich die Intelligenz lokal auf einen Chip packen lässt, braucht man für jede Anfrage keinen Server mehr“, so der Perplexity-Chef. Diese Entwicklung könnte die aktuellen Billionen-Investitionen in Cloud-Infrastruktur obsolet machen.
Der Trend sei unaufhaltsam: Komplexe KI-Modelle werden so stark komprimiert, dass sie bald lokal auf Smartphones, Laptops und Wearables laufen. Das würde die Ökonomie der gesamten KI-Branche auf den Kopf stellen.
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„Digitales Gehirn“ verspricht Privatsphäre und Geschwindigkeit
Srinivas beschrieb diese Zukunftsvision als persönliches „digitales Gehirn“. Der größte Vorteil: Datenschutz. Sensible Anfragen werden direkt auf dem Gerät verarbeitet, ohne dass persönliche Informationen in die Cloud übertragen werden müssen. Das minimiert das Risiko von Datenlecks erheblich.
Hinzu kommt der Geschwindigkeitsvorteil. Da keine Netzwerklatenz anfällt, reagiert die KI instantan – fast wie eine natürliche Erweiterung der eigenen Gedanken. Diese dezentrale KI könnte in Echtzeit von den Arbeitsabläufen und Gewohnheiten des Nutzers lernen und so ein personalisiertes Erlebnis schaffen, das Cloud-Modelle kaum bieten können.
Hardware-Riesen springen auf den Zug auf
Die strategische Wende hin zum Edge Computing wurde auf der CES sichtbar. Srinivas trat gemeinsam mit Intel-Managern auf der Keynote-Bühne auf. Die Allianz zwischen Software-Innovatoren und Hardware-Herstellern zielt darauf, die Dominanz der Cloud-Giganten zu brechen.
Im Fokus stehen „Localized Compute“-Fähigkeiten. Die aktuellen Chips seien erst der Anfang, betonte Srinivas. Künftige Generationen würden es Nutzern ermöglichen, ihre Intelligenz zu „besitzen“ statt sie von Cloud-Anbietern zu mieten. Chip-Hersteller optimieren ihre Architekturen bereits massiv für die nächste Generation offline-fähiger Sprachmodelle.
Noch ist die Technik nicht ausgereift
Trotz der euphorischen Vision räumte Srinivas ein, dass die Technologie noch nicht ausgereift ist. Bislang habe kein Unternehmen ein On-Device-Modell veröffentlicht, das leistungsstark und effizient genug wäre, um Cloud-Systeme bei komplexen Denkaufgaben vollständig zu ersetzen. Noch dominierten Hybrid-Modelle, bei denen schwere Berechnungen an Rechenzentren ausgelagert werden.
Doch der Trend gewinnt an Fahrt. Konzerne wie Apple, Qualcomm und Intel vermarkten seit einem Jahr „AI-PCs“ und mobile Prozessoren, die genau für diesen Zweck designed sind. Die Ära der „Cloud-first“-KI könnte nur eine Übergangsphase hin zu einer „Device-first“-Zukunft sein.
Machtverschiebung im Tech-Ökosystem
Die Konsequenzen dieses Wandels sind weitreichend. Sollte sich die Prognose bewahrheiten, verschiebt sich der Wettbewerbsvorteil im KI-Rennen. Nicht mehr die Unternehmen mit den meisten Servern hätten die Nase vorn, sondern jene mit den effizientesten lokalen Modellen und leistungsstarker Consumer-Hardware.
Für 2026 erwarten Experten einen Boom bei Small Language Models (SLMs). Diese hochoptimierten KI-Systeme sollen Leistung auf GPT-4-Niveau bei einem Bruchteil der Rechenkosten liefern. Das Ende der Rechenzentrum ist zwar übertrieben – doch die Macht im Tech-Ökosystem wird neu verteilt. Mehr Kontrolle und Intelligenz landen direkt in der Hand der Nutzer.
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