Peloton und CrossFit kämpfen um die Montags-Motivation
12.01.2026 - 00:35:12Am zweiten Montag des neuen Jahres stellt sich die Gretchenfrage für Fitness-Vorsätze: Bleibst du dran oder gibst du auf? Während viele ihre guten Vorsätze bereits schleifen ließen, liefern die großen Player der Fitnessbranche heute gezielt neue Programme nach. Im Fokus stehen zwei konträre Welten: eine gelenkschonende Neueinführung bei Peloton und ein brutales Leiter-Workout in der CrossFit-Community.
CrossFit-WOD: “Little House on the Prairie” fordert alles
In den Boxen weltweit wartet heute ein Workout, das seinen idyllischen Namen Lügen straft. “Little House on the Prairie” ist eine dreiteilige Gewichtsleiter, die Technik und Ausdauer gleichermaßen auf die Probe stellt. Das Prinzip: Die Wiederholungszahlen sinken, während die Gewichte und die Komplexität steigen.
- Runde 1: 30 Toes-to-Bar, 30 Kniebeugen (Back Squats) und 30 Burpees.
- Runde 2: 20 Wiederholungen – doch die Kniebeuge wird zum Front Squat mit mehr Gewicht, die Burpees zum “Burpee to Bar”.
- Runde 3: Das Finale mit je 10 Overhead Squats mit Maximalgewicht und Bar Facing Burpees.
Der Clou liegt im Wechsel. Athleten müssen ihre Herzfrequenz in den kurzen Pausen clever managen und trotz Ermüdung die technisch anspruchsvollen Overhead Squats beherrschen. Trainer sehen darin den perfekten Test für die Rumpfstabilität – ein Top-Trend für 2026.
Peloton launcht “HiLit”: Kraft ohne Sprünge
Während bei CrossFit die Hanteln scheppern, setzt Peloton heute auf einen sanfteren, aber nicht weniger intensiven Ansatz. Star-Trainerin Rebecca Kennedy startet ihre “HiLit”-Kollektion. Die Abkürzung steht für High Intensity, Low Impact.
Gelenke und Rücken nach harten Einheiten spüren Sie noch Tage später? Kurzbewegungen mit geringem Aufprall können genau hier helfen: Orthopäde Prof. Wessinghage stellt 17 simple 3‑Minuten‑Übungen vor, die Schmerzen lindern, Rumpfstabilität stärken und ohne Sprünge auskommen. Ideal als Ergänzung zu Pelotons HiLit‑Workouts oder als aktive Erholung nach CrossFit‑Sessions. Die Übungen brauchen nur wenige Minuten pro Tag und lassen sich sofort in Ihr Trainingsprogramm integrieren. Jetzt den 3‑Minuten‑Plan gratis anfordern
Das Konzept adressiert den wachsenden Longevity-Trend: maximale Effektivität bei minimaler Gelenkbelastung. Die neuen Kurse kombinieren kraftvolle, bodennahe Bewegungen und verzichten auf Sprünge. Für Nutzer bietet das heute eine Alternative zum klassischen “Blue Monday”-Auspowern, die den Körper nicht für die restliche Woche auslaugt.
Die Trends im Hintergrund: Japanisches Gehen und Bio-Syncing
Abseits der Studios formen virale Trends das heutige Bewegungsverhalten. Auf Plattformen wie Strava schnellen die Suchanfragen nach “Japanese Walking” in die Höhe. Die Methode: Drei Minuten zügiges Gehen, gefolgt von drei Minuten entspanntem Gehen im Wechsel.
Parallel gewinnt das Bio-Syncing an Bedeutung. Immer mehr Menschen richten ihr Training nach dem inneren Rhythmus aus. Chronobiologen empfehlen für den Montagmorgen eher cortisolsendende, moderate Einheiten – statt den Körper direkt nach dem Aufstehen zu schocken. Dieser Trend erklärt auch den Erfolg von gelenkschonenden Formaten wie HiLit.
Ein psychologischer Wendepunkt für die Branche
Der heutige Tag markiert mehr als nur ein Datum. Studien zeigen, dass bis zur zweiten Januarwoche etwa 80 Prozent aller Vorsätze aufgegeben werden. Die neuen Programme von Peloton und die community-stärkenden CrossFit-Workouts sind eine gezielte Gegenstrategie.
Die Botschaft der Fitnessbranche für 2026 lautet: Es geht nicht mehr um kurzfristige Gewichtsabnahme, sondern um funktionale Langlebigkeit. Ob schwere Gewichte oder intelligente Low-Impact-Intervalle – das Ziel ist eine nachhaltige Bewegungskette, die auch über den Januar hinaus reißfest bleibt.
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