PDFgear, Adobe

PDFgear greift Adobe an – Kostenlose Software mit Premium-Features

30.11.2025 - 14:09:12

Das Wochenende brachte eine Überraschung für alle, die nach kostenlosen Alternativen zu teuren PDF-Programmen suchen: PDFgear veröffentlichte gestern eine neue Version, die Features bietet, für die Adobe und Co. normalerweise kräftig zur Kasse bitten. Gleichzeitig lieferte LibreOffice ein wichtiges Stabilitäts-Update.

Die Entwicklung kommt zur rechten Zeit. Während Adobe gerade sein Abo-Modell umkrempelt und viele Nutzer mit höheren Preisen konfrontiert, zeigt sich: Kostenlos kann mehr bedeuten als eingeschränkt.

Die am 29. November erschienene Version 2.1.14 von PDFgear bringt Features, die den Gratis-Markt aufmischen dürften. Herzstück des Updates ist eine vollwertige OCR-Texterkennung, die gescannte Dokumente in durchsuchbare und bearbeitbare Dateien verwandelt – ohne nervige Wasserzeichen oder Dateigrößen-Limits.

Anzeige

Passend zum Thema PDF-Tools: Viele PDF‑Programme wirken überladen oder verstecken nützliche Gratis‑Funktionen hinter Bezahlschranken. Der kostenlose Report „Adobe Acrobat Reader Startpaket“ erklärt Schritt für Schritt, wie Sie den neuen Acrobat Reader installieren, Bezahlfunktionen ausblenden und Kommentieren, Markierungen oder Drucken kostenlos nutzen — auch ohne IT‑Kenntnisse. Er enthält praktische Anleitungen, eine Checkliste und Tipps, mit denen Sie gängige Fehler vermeiden. Jetzt kostenlosen PDF-Report anfordern

Zum Vergleich: Bei Adobe Acrobat kostet diese Funktion mindestens 18 Euro monatlich.

Was das November-Update außerdem mitbringt:

  • Professionelle Schwärzung: Ein neues Werkzeug löscht sensible Informationen dauerhaft – unverzichtbar für Anwälte und Unternehmen
  • Digitale Signaturen: Zertifikatsbasierte Unterschriften ermöglichen rechtsgültige Dokumentenauthentifizierung
  • Bildbearbeitung direkt in PDFs: Bilder lassen sich nun innerhalb der Datei anpassen, vergrößern oder zuschneiden
  • KI-gestützte Übersetzung: Ein neues Tool übersetzt PDF-Texte direkt in der Anwendung

„PDFgear demokratisiert Features, die Adobe und Foxit seit einem Jahrzehnt hinter Bezahlschranken verstecken”, kommentierten Branchenbeobachter. Zusätzlich wurde das Datei-Menü überarbeitet und die Seitenverwaltung per Miniaturansichten verbessert.

LibreOffice setzt auf Zuverlässigkeit statt Spektakel

Während PDFgear mit neuen Funktionen glänzt, konzentriert sich LibreOffice auf das Wesentliche. Die Document Foundation veröffentlichte wie geplant in der 48. Kalenderwoche (24. bis 30. November) die Version 25.8.4.

Das Update der „Fresh”-Variante richtet sich an technikaffine Nutzer und Frühanwender. Es behebt Fehler der Mitte November erschienenen Version 25.8.3 und verbessert die Stabilität der „Draw”-Anwendung, die als PDF-Editor dient.

Die wichtigsten Verbesserungen: Optimierte Kompatibilität mit proprietären Formaten und ein stabilerer PDF-Import-Filter. Für alle, die LibreOffice für die umfassende Dokumentenerstellung nutzen, bedeutet das: PDFs lassen sich nun auf Windows, macOS und Linux noch reibungsloser öffnen und bearbeiten.

Adobe verliert Nutzer durch Abo-Umstellung

Der Zeitpunkt der Gratis-Updates könnte kaum besser sein. Anfang November stellte Adobe den Verkauf von „Acrobat Premium” ein und drängt Kunden zur neuen „Acrobat Studio”-Plattform. Die verbindet PDF-Workflows mit kreativen Tools und KI-Features – aber eben nur in der Cloud und zum höheren Preis.

Was Adobe als Fortschritt verkauft, empfinden viele als Zumutung. Nutzer, die einfach nur offline PDFs bearbeiten wollen, fühlen sich gegängelt. Die Folge: Der Ansturm auf kostenlose Alternativen wie PDFgear und den browserbasierten Dienst Smallpdf nimmt deutlich zu. Letzterer passte Mitte November seine Preisstruktur an, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Die neue Rangordnung im vierten Quartal

Technik-Fachmagazine haben auf die Verschiebungen reagiert und ihre Bestenlisten aktualisiert. PCWorld bestätigte am 25. November zwar Adobe Acrobat Pro als „Industriestandard” – räumte aber ein, dass der Vorsprung schmilzt.

Die aktuellen Top-Empfehlungen:

  • Beste Gratis-Software: PDFgear führt dank fehlender Wasserzeichen und der neuen KI-Features
  • Beste Browser-Lösung: Smallpdf und Sejda dominieren weiterhin, allerdings mit strengen Tageslimits (2-3 Aufgaben pro Tag)
  • Beste Open-Source-Option: LibreOffice bleibt erste Wahl für Nutzer, denen Transparenz und Offline-Datenschutz wichtig sind

Was kommt als Nächstes?

Der Dezember dürfte spannend werden. Analysten erwarten, dass Smallpdf und iLovePDF ihre Nutzungsbeschränkungen lockern müssen, um gegen PDFgears komplett kostenlose Strategie zu bestehen.

Für Nutzer, die sensible Daten schwärzen oder gescannte Verträge per OCR bearbeiten müssen, ist die Sache klar: Mit PDFgear 2.1.14 gibt es erstmals eine Desktop-Lösung auf Premium-Niveau – für null Euro.

Hinweis: Die beschriebenen Versionen und Features entsprechen dem Stand vom 30. November 2025. Software sollte ausschließlich von offiziellen Entwickler-Websites heruntergeladen werden.

Anzeige

PS: PDFs endlich stressfrei nutzen: Der kostenlose Report zeigt oft übersehene Gratis‑Funktionen des neuen Acrobat Readers — von Kommentaren über Markierungen bis zum sicheren Drucken und E‑Mail‑Versand. Schritt‑für‑Schritt-Anleitungen helfen Einsteigern bei Installation und der effektiven Nutzung, ganz ohne komplizierte Einstellungen. Perfekt, wenn Sie ohne Abo schnell und sicher mit PDFs arbeiten wollen. Jetzt kostenlosen Acrobat-Guide sichern

@ boerse-global.de