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PayPal warnt vor bundesweiter Taste 1-Betrugswelle

03.02.2026 - 17:23:12

Eine automatisierte Anrufmasche gibt sich als PayPal aus und zielt auf Identitätsdiebstahl ab. Verbraucherschützer warnen vor der perfiden Masche und geben konkrete Schutzmaßnahmen.

Eine automatisierte Anrufmasche im Namen von PayPal erschleicht derzeit bundesweit sensible Daten. Verbraucherschützer und Behörden warnen eindringlich vor der perfiden Masche, die mit einem einfachen Druck auf die Zifferntaste „1“ beginnt.

Der Betrug startet mit einem unerwarteten Anruf, oft mit unterdrückter oder ausländischer Nummer. Eine Computerstimme gibt sich als PayPal-Mitarbeiter aus und behauptet, eine hohe, unautorisierte Zahlung sei soeben getätigt worden. Unter massivem Druck wird das Opfer aufgefordert, die Taste „1“ zu drücken, um die Transaktion zu stornieren.

Vom Anruf zum kompletten Identitätsdiebstahl

Wer die Taste drückt, landet nicht bei PayPal, sondern in einem kriminellen Callcenter. Geschulte Betrüger versuchen dann, an Zugangsdaten, Passwörter oder TANs zu gelangen. In vielen Fällen überreden sie ihre Opfer sogar, eine Fernwartungssoftware zu installieren. Diese gewährt den Kriminellen vollen Zugriff auf Computer oder Smartphone.

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Die Masche ist psychologisch raffiniert: Sie erzeugt gezielt Schock und Dringlichkeit, um rationales Denken auszuschalten. Die Täter nutzen das Vertrauen in die bekannte Marke PayPal schamlos aus.

So schützen Sie sich effektiv

Die wichtigste Regel lautet: Leg sofort auf! Beenden Sie den Anruf, sobald eine automatisierte Stimme eine verdächtige Zahlung erwähnt.

  • Keine Taste drücken: Schon das Drücken der „1“ verbindet Sie mit den Betrügern.
  • Keine Daten preisgeben: Seriöse Unternehmen wie PayPal fragen niemals unaufgefordert Passwörter oder TANs am Telefon ab.
  • Software-Installation verweigern: Lassen Sie sich nicht dazu überreden, Programme wie AnyDesk oder TeamViewer zu installieren.

PayPal selbst bestätigt: Der echte Kundenservice ruft Kunden normalerweise nicht unaufgefordert an, um Zahlungen zu bestätigen oder Daten abzufragen.

Was tun, wenn Sie bereits Opfer geworden sind?

Sollten Sie bereits auf die Masche hereingefallen sein, ist schnelles Handeln entscheidend.

  1. Passwörter ändern: Ändern Sie umgehend die Zugangsdaten für Ihr PayPal-Konto, Ihr E-Mail-Postfach und gegebenenfalls Ihr Online-Banking.
  2. Kontaktieren Sie die offiziellen Stellen: Melden Sie den Vorfall dem echten PayPal-Support und Ihrer Bank, um Konten zu sperren und Transaktionen zu prüfen.
  3. Anzeige erstatten: Erstatten Sie bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle Anzeige. Dies ist für die Strafverfolgung und mögliche Versicherungsansprüche notwendig.

Experten warnen, dass solche „Vishing“-Angriffe (Voice Phishing) weiter zunehmen werden. Wachsamkeit und gesundes Misstrauen sind der beste Schutz.

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