PayPal: Verbraucherschützer warnen vor akuter Phishing-Welle
20.01.2026 - 02:54:12Eine neue, massive Phishing-Welle zielt gezielt auf deutsche PayPal-Kunden ab. Verbraucherschützer warnen vor einer akuten Gefahr für persönliche und finanzielle Daten.
In den letzten 72 Stunden ist die Zahl betrügerischer E-Mails, die den beliebten Bezahldienst imitieren, sprunghaft angestiegen. Die Kampagne nutzt ausgefeilte Social-Engineering-Taktiken, um Nutzer zur Preisgabe ihrer Zugangsdaten zu bewegen. Die offiziell wirkenden Nachrichten erzeugen dabei gezielt ein falsches Gefühl von Dringlichkeit und Sicherheit.
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So funktioniert der Betrug
Die Angreifer setzen auf alarmierende Betreffzeilen wie „Wichtige Kontobestätigung erforderlich“. Die Nachrichten behaupten, das Konto sei gesperrt oder eine Sicherheitsüberprüfung nötig. Der Link in der Mail führt jedoch nicht zu PayPal, sondern zu einer täuschend echten Fälschung der Login-Seite.
„Die Kriminellen bauen erst Vertrauen auf, um dann die Daten abzugreifen“, warnt die Verbraucherzentrale. Typische Warnsignale sind unpersönliche Anreden, verdächtige Absenderadressen und der ständige Druck zum sofortigen Handeln. Die Behörde aktualisiert ihren „Phishing-Radar“ laufend mit neuen Erkenntnissen.
Smishing: Die Gefahr per SMS
Die aktuelle Welle läuft primär per E-Mail. Doch Behörden wie das LKA Niedersachsen weisen darauf hin, dass solche Angriffe oft Teil größerer Strategien sind. Parallel kursieren häufig auch betrügerische SMS – sogenanntes Smishing. Diese warnen etwa vor angeblichen Problemen mit dem Konto und enthalten ebenfalls Links zu gefälschten Seiten.
Die Methoden sind simpel, aber wirkungsvoll: Sie spielen mit der Angst der Nutzer. Die Suggestion, Geld sei in Gefahr oder der Account gesperrt, soll zu überstürzten Handlungen verleiten. Die professionelle Aufmachung der Fakes macht die Unterscheidung vom Original immer schwieriger.
So schützen Sie sich wirksam
Der wichtigste Rat der Experten: Klicken Sie niemals auf Links in unaufgeforderten Nachrichten. Bei einer angeblichen PayPal-Benachrichtigung sollten Sie sich stets direkt über die offizielle App oder durch manuelle Eingabe von „www.paypal.de“ im Browser einloggen.
Verdächtige E-Mails gehören umgehend in den Spam-Ordner. PayPal bittet darum, Phishing-Versuche an phishing@paypal.de weiterzuleiten. Zusätzlichen Schutz bieten starke, einzigartige Passwörter und die Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA).
Ein lukratives Ziel für Cyberkriminelle
PayPal steht bei Betrügern aus gutem Grund hoch im Kurs: Der Dienst ist direkt mit Bankkonten und Kreditkarten verbunden. Das macht gestohlene Zugänge besonders wertvoll. Das hohe Transaktionsaufkommen bietet den Kriminellen zudem die nötige Deckung, um unerkannt zu bleiben.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) betont, dass Nutzer die Sicherheitsrisiken bei allen Zahlungsdiensten im Blick behalten müssen. Der aktuelle Fall zeigt: Cyberkriminalität ist ein dynamisches, anpassungsfähiges Geschäft. Auf jede neue Sicherheitsmaßnahme folgt eine kreative Betrugsmethode.
Die Verteidigung liegt letztlich in der Hand der Nutzer. Ständige Wachsamkeit, gesunder Misstrauen und die Nutzung offizieller Kanäle sind der beste Schutz. In einer digitalen Welt, in der Betrugsmaschen ständig weiterentwickelt werden, ist eine proaktive Sicherheitshygiene unerlässlich für den Erhalt der finanziellen Unversehrtheit.
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