PayPal und Microsoft starten KI-Kassensystem Copilot Checkout
08.01.2026 - 19:27:12PayPal und Microsoft revolutionieren den Online-Einkauf: Ihr neues Copilot Checkout ermöglicht Bezahlungen direkt im Chat der KI. Diese Integration verwandelt den Assistenten vom Suchwerkzeug in einen vollwertigen Einkaufsagenten – und könnte den Wettlauf um die Vorherrschaft im KI-Handel entscheiden.
Vom Suchen zum Kaufen ohne Umweg
Der Clou der Partnerschaft: Nutzer können Produkte suchen, vergleichen und bezahlen, ohne die Copilot-Oberfläche zu verlassen. Bisher mussten Kunden für den Bezahlvorgang auf externe Shop-Seiten wechseln – ein häufiger Abbrechergrund. „Wir beseitigen diese Reibungsverluste“, lautet das Versprechen der Tech-Konzerne.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Laut Microsoft führen Nutzerrecherchen mit Copilot zu 53 Prozent mehr Käufen innerhalb von 30 Minuten. Ist die Kaufabsicht bereits vorhanden, steigen die Abschlussraten sogar um 194 Prozent im Vergleich zu Wegen ohne KI-Assistenten. Die Integration, die zunächst in den USA startet, nutzt PayPals Zahlungsinfrastruktur für Bestandsabfragen, Marken-Kassensysteme und sichere Transaktionen.
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„Agentic Commerce“: Die KI als Verkäufer
Experten werten den Schritt als Meilenstein für „Agentic Commerce“. Dabei übernehmen KI-Agenten aktiv kommerzielle Aufgaben – sie werden vom Informationsbeschaffer zum transaktionsfähigen Handelspartner. „Wir unterstützen Händler in einer KI-zentrierten Wirtschaft“, erklärt Michelle Gill, PayPals Managerin für Finanzdienstleistungen.
Microsoft setzt dabei auf ein offenes Ökosystem. Anders als manche Konkurrenten bleiben die Händler laut Firmenangaben rechtlich Verkäufer der Ware – sie behalten die Kontrolle über Logistik und Kundenservice. Parallel zu Copilot Checkout führt Microsoft „Brand Agents“ ein, mit denen Händler ihre Markenstimme in KI-Gesprächen bewahren können.
Wer macht bereits mit?
Neben PayPal sind die Zahlungsdienstleister Shopify und Stripe an Bord. Händler dieser Plattformen können sich über das Portal PayPal.ai bewerben. Shopify-Händler werden nach einer Opt-out-Frist sogar automatisch ins Programm aufgenommen – ein Schritt, der das Warenangebot schnell vergrößern soll.
Zu den ersten Teilnehmern gehören Einrichtungshaus Ashley Furniture, Modeketten wie Urban Outfitters und Anthropologie sowie der Handwerker-Marktplatz Etsy. „Wir kombinieren jahrzehntelange Handelsexpertise mit KI, um neue Chancen für Händler zu schaffen“, sagt Nayna Sheth, Microsofts Produktchefin für Agentic Payments.
Wettlauf mit Amazon und Google
Das Timing ist strategisch. Daten von Adobe zeigen: KI-gesteuerter E-Commerce-Verkehr stieg in der Weihnachtssaison 2025 um 693 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Bedarf, KI-Interaktionen zu monetarisieren, war nie dringender.
Microsoft konkurriert nun direkt mit Amazon und Google um die Vorherrschaft im automatisierten Handel. Doch der offene Ansatz könnte ein Trumpf sein: Indem Microsoft mit etablierten Zahlungsdienstleistern kooperiert, statt ein geschlossenes System zu bauen, spricht es Händler an, die ihre Unabhängigkeit wahren wollen.
Wird der Chat zum neuen Schaufenster?
Auf der Einzelhandelsmesse NRF 2026 in New York nächste Woche dürfte Copilot Checkout im Mittelpunkt stehen. Die zunächst auf die USA beschränkte Einführung soll international ausgeweitet werden.
Die größte Hürde bleibt das Verbrauchervertrauen. Zwar adoptieren Unternehmen KI rasant, doch die Akzeptanz für „konversationales Einkaufen“ beim Endkunden wächst erst. Branchenbeobachter prognostizieren: Je reibungsloser die Transaktionen werden, desto mehr verschwimmt die Grenze zwischen Suchen und Kaufen. Bis Ende 2026 könnte Agentic Commerce zum neuen Standard im digitalen Handel werden – und Microsofts Copilot wäre dann nicht nur Assistent, sondern auch Kassierer.
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