PayPal, KI-Shopping

PayPal startet KI-Shopping mit Instant Buy

29.11.2025 - 04:39:11

Mitten im Weihnachtsgeschäft wagt PayPal den Sprung in eine neue Ära des Online-Handels. Der Zahlungsdienstleister hat diese Woche eine Integration mit der KI-Suchmaschine Perplexity vorgestellt, die erstmals Einkäufe direkt im Chat-Fenster ermöglicht – ohne Umweg über Händler-Webseiten. Kombiniert mit aggressiven Rabatten zum Black Friday könnte das der Start einer Shopping-Revolution sein.

Die Strategie ist ehrgeizig: PayPal will nicht nur im digitalen Raum präsent sein, sondern auch im stationären Handel Boden gutmachen. Doch kann die Vision vom nahtlosen Bezahlen zwischen KI-Assistent und Supermarktkasse aufgehen?

Am 26. November ging “Instant Buy” in den USA live – eine Funktion, die den E-Commerce grundlegend verändern könnte. Wer in Perplexity nach Produkten sucht, etwa “beste Noise-Cancelling-Kopfhörer unter 300 Dollar”, kann empfohlene Artikel nun direkt kaufen, ohne die Chat-Oberfläche zu verlassen.

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Der Clou: Die KI fungiert als Vermittler. Sobald sich Nutzer für ein Produkt entscheiden, wickelt Perplexitys digitaler Agent den Bezahlvorgang über hinterlegte PayPal-Daten ab. Kein Klick zu Amazon, kein separates Checkout-Formular – alles passiert im Konversationsfluss.

“Wir bauen für die nächste Ära des Handels”, erklärte Michelle Gill, bei PayPal zuständig für Kleinunternehmen und Finanzdienstleistungen. Die Zusammenarbeit sei erst der “Auftakt von PayPals Innovation im Zeitalter autonomer KI-Agenten”.

50 Prozent Cashback als Lockmittel

Versprechen allein reichen nicht – PayPal greift tief in die Marketingkasse. Vom 25. November bis 1. Dezember erhalten Erstkäufer über Perplexity 50 Prozent Cashback, gedeckelt bei 50 Dollar (umgerechnet etwa 47 Euro). Ein teurer Einstieg, aber das Black-Friday-Wochenende bietet die perfekte Bühne für den Test.

Parallel dazu forciert das Unternehmen seine “PayPal Everywhere”-Offensive: Die Integration der PayPal-Debitkarte in Apple Pay und Google Pay soll das eigene Guthaben auch im stationären Handel nutzbar machen – ein Bereich, in dem PayPal traditionell schwächelt.

Zusätzlich können Kunden jetzt monatliche Prämien stapeln: Wer etwa 5 Prozent Rückerstattung auf Lebensmittel erhält, kann diese mit händlerspezifischen Angeboten in der PayPal-App kombinieren. Ein Schachzug, um beim Weihnachtseinkauf im Laden Punkte zu sammeln.

Die Lücke zwischen Online und Offline schließen

Während die KI-Partnerschaft Schlagzeilen macht, verfolgt PayPal ein größeres Ziel: Omnipräsenz in allen Handelskanälen. Der Großteil des weltweiten Handels findet noch immer offline statt – ein Bereich, den das Unternehmen lange vernachlässigte.

Branchenbeobachter sprechen vom “Last-Mile-Problem” PayPals. Indem der Konzern sich sowohl in mobile Wallets für den Laden um die Ecke als auch in KI-Suchmaschinen für Online-Shopping einklinkt, positioniert er sich in Zahlungsströmen, die bisher an ihm vorbeiflossen.

CEO Alex Chriss hatte bereits im letzten Quartal betont: “Der digitale Zahlungsmarkt ist ein Spiel, bei dem der Gewinner alles bekommt.” Die Botschaft ist klar: Wer nicht überall präsent ist – vom Chatbot bis zur Café-Kasse – verliert gegen Konkurrenten wie Apple Pay oder Affirm.

Wette auf die KI-Generation

Das Timing ist kein Zufall. Das Weihnachtsgeschäft 2025 wird voraussichtlich Rekordwerte bei Jetzt-kaufen-später-zahlen-Diensten und mobilen Bezahlsystemen bringen. PayPals BNPL-Volumen stieg bereits im dritten Quartal deutlich – die Perplexity-Kooperation soll nun jüngere, technikaffine Käufer anlocken, die KI statt Google für Produktrecherchen nutzen.

Sollte “Instant Buy” einschlagen, könnte PayPal 2026 als Vorreiter im agentenbasierten Handel dastehen. Wenn Verbraucher das Einkaufen über KI-Assistenten annehmen, wäre der Zahlungsriese bereits am Start – ein Vorteil gegenüber Wettbewerbern, die noch planen.

Doch zunächst zählt dieses Wochenende. Mit dem Cashback-Angebot, das am 1. Dezember ausläuft, fährt PayPal eine teure Kampagne. Ziel: beweisen, dass KI-gestütztes Shopping nicht Zukunftsmusik ist, sondern heute funktioniert – und Umsatz bringt.

Die große Frage bleibt: Sind Käufer bereit, einer KI ihre Kaufentscheidungen anzuvertrauen? PayPal setzt darauf, dass Bequemlichkeit am Ende siegt.

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