PayPal startet 2026 mit neuen Funktionen und Betrugswarnungen
01.01.2026 - 17:40:12PayPal führt mit Fastlane und personalisierten Links neue Features ein, während Verbraucherschützer vor klassischen Betrugsmaschen und dem Risiko bei Zahlungen an Freunde warnen.
Für Millionen Nutzer in Deutschland ändern sich zu Jahresbeginn die Regeln beim digitalen Bezahlen. Der Online-Bezahldienst PayPal aktualisiert seine Nutzungsbedingungen und führt neue Features ein – doch Verbraucherschützer warnen parallel vor anhaltenden Betrugsrisiken. Wer sicher durchs neue Jahr kommen will, muss beides im Blick behalten.
Neue AGB und Funktionen ab Januar
Ab dem 22. Januar 2026 gelten bei PayPal aktualisierte Nutzungsbedingungen. Wer den Dienst danach weiter nutzt, stimmt den Änderungen automatisch zu. Das Update bringt nicht nur formale Anpassungen, sondern auch zwei neue Kernfunktionen.
Im Fokus steht die Einführung von „PayPal Links“. Über personalisierte Links sollen Nutzer künftig Geld einfacher anfordern oder senden können. Experten mahnen jedoch zur Vorsicht: Bei neuen Funktionen wittern Betrüger oft ihre Chance. Nutzer sollten stets prüfen, ob ein empfangener Link wirklich zur offiziellen PayPal-Domain führt.
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Die zweite Neuerung heißt „Fastlane“. Dieser Service soll den Bezahlvorgang bei Online-Händlern beschleunigen, indem Zahlungsdaten effizienter vorausgefüllt werden. Mehr Komfort bedeutet hier aber auch: Nutzer müssen sich bewusst sein, wo ihre Daten landen. Zudem präzisiert PayPal die Regeln für die Nutzung seiner Karten in digitalen Geldbörsen wie Apple oder Google Wallet.
Aktuelle Betrugsmaschen fordern weiter Opfer
Trotz aller technischen Neuerungen bleibt ein altes Risiko akut: die falsche Nutzung der Option „Geld an Freunde und Familie senden“. Verbraucherschützer betonen erneut: Bei dieser Zahlungsart gibt es keinen Käuferschutz. Sie ist nur für tatsächlich private Transaktionen gedacht.
Kurz vor Jahresende 2025 meldeten Sicherheitsexperten zudem einen Anstieg raffinierter Betrugsversuche:
* Der „Rückruf-Trick“: Nutzer erhalten gefälschte E-Mails, die eine angebliche unautorisierte Transaktion melden. Statt eines Links fordern sie zum Anruf einer Telefonnummer auf. Am anderen Ende warten Betrüger, die sich als PayPal-Support ausgeben und versuchen, Fernzugriff auf den Computer zu erlangen.
* Klassischer Dreiecksbetrug: Auf Plattformen wie eBay Kleinanzeigen locken Kriminelle weiterhin mit der Masche, Zahlungen über Dritte abzuwickeln oder Waren an eine andere Adresse liefern zu lassen.
Die goldene Regel für sichere Privatkäufe lautet daher unverändert: Bei Geschäften mit Unbekannten immer die Option „Waren und Dienstleistungen“ wählen. Die geringe Gebühr ist im Vergleich zum Totalverlust des Geldes eine lohnende Investition.
„Später bezahlen“: Strengere Regeln erst ab November
Viele Nutzer fragen sich, wie sich die neue EU-Verbraucherkreditrichtlinie (CCD II) auf Dienste wie „Pay Later“ auswirkt. Entgegen einiger Gerüchte greifen die verschärften Regeln nicht sofort.
Die Richtlinie sieht vor, dass auch Kleinkredite unter 200 Euro und zinsfreie Ratenzahlungen einer strengeren Bonitätsprüfung unterzogen werden müssen. Die verbindliche Umsetzung in Deutschland ist erst für den 20. November 2026 vorgesehen.
Für PayPal-Nutzer bedeutet das: In der ersten Jahreshälfte bleibt bei Ratenzahlungen voraussichtlich alles beim Alten. Gegen Jahresende müssen sie sich dann aber auf detailliertere Prüfungen auch für kleinere Beträge einstellen. Das Ziel der EU ist klar: die Überschuldung von Verbrauchern wirksamer zu verhindern.
Was Nutzer jetzt beachten sollten
Der Jahresstart ist ein guter Zeitpunkt für eine digitale Sicherheitsüberprüfung:
1. AGB-Check: Achten Sie auf die Benachrichtigung zu den aktualisierten Nutzungsbedingungen und informieren Sie sich über „PayPal Links“ und „Fastlane“.
2. Sicherheit stärken: Überprüfen Sie Ihre Kontoeinstellungen. Die Zwei-Faktor-Authentifizierung sollte aktiviert sein.
3. Skepsis bewahren: Ignorieren Sie dringende Rückruf-Aufforderungen per E-Mail. Zahlen Sie bei Warenkäufen niemals über „Freunde und Familie“.
Wer diese Grundregeln beachtet, kann die Vorteile des digitalen Bezahlens auch 2026 sicher nutzen. Die Entwicklung zeigt: Die Verantwortung für Sicherheit liegt immer mehr beim aufgeklärten Nutzer selbst.
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