PayPal, Euro

PayPal: Neue 10-Euro-Falle klaut bis zu 2.500 Euro

30.12.2025 - 08:32:12

Betrüger manipulieren PayPal-Zahlungen in Fake-Shops, sodass Nutzer unerwartet hohe Summen autorisieren. Experten raten zu sofortigen Gegenmaßnahmen.

Eine neue Betrugsmasche zieht derzeit PayPal-Nutzer ab. Was als harmloser Kauf für unter zehn Euro beginnt, endet für viele mit einem Schock: Statt des Kleinstbetrags werden plötzlich Tausende Euro abgebucht. Verbraucherschützer schlagen Alarm.

Die Täter locken mit vermeintlichen Schnäppchen auf Social Media. In professionell gestalteten Fake-Shops bieten sie Alltagsprodukte für 9,99 Euro an. Der eigentliche Betrug passiert im Bruchteil einer Sekunde während der Weiterleitung zu PayPal.

So funktioniert der technische Trick

Die Betrüger manipulieren die an PayPal übermittelten Transaktionsdaten. Im Shop steht noch der niedrige Preis, im Hintergrund wird jedoch eine völlig andere Zahlungsanforderung generiert – oft bis zu 2.500 Euro.

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Das Opfer sieht diese Summe erst im finalen PayPal-Bestätigungsfenster. Auf dem Smartphone-Display wird der Betrag häufig am oberen Bildschirmrand angezeigt und leicht übersehen. Der Finger liegt schon auf dem großen “Jetzt bezahlen”-Button.

Manche Täter setzen auf Währungsmanipulation. Statt Euro fordern sie den Betrag in Yen an oder verschleiern die Währung komplett. Das Ziel ist immer dasselbe: Der Nutzer soll die hohe Summe nicht rechtzeitig erkennen und die Zahlung reflexartig autorisieren.

Das müssen Betroffene sofort tun

Wer die Abbuchung bemerkt, muss schnell handeln. Experten raten zu diesem strikten Maßnahmenkatalog:

  • PayPal kontaktieren: Den Fall umgehend als Betrug oder “Abweichung vom beschriebenen Artikel” melden. Der Käuferschutz ist bei autorisierten Zahlungen zwar kompliziert, aber hier liegt offensichtlicher Betrug vor.
  • Bank informieren: Sofort die eigene Bank oder das Kreditkarteninstitut anrufen. Ist die Lastschrift noch nicht verbucht, kann manchmal eine Rückbuchung veranlasst werden.
  • Beweise sichern: Screenshots vom ursprünglichen Angebot und der Transaktionshistorie machen.
  • Anzeige erstatten: Die Polizei sollte den Betrug dokumentieren.
  • Passwort ändern: Das PayPal-Passwort sofort erneuern und die Konto-Berechtigungen überprüfen, ob die Betrüger ein dauerhaftes Abbuchungsmandat eingerichtet haben.

Warum die Masche gerade jetzt so gut funktioniert

Die Falle nutzt unsere Gewohnheiten aus. Bezahldienste wie PayPal haben das Online-Shopping extrem bequem gemacht. Die kritische Prüfung der letzten Transaktionsdetails fällt bei vielen weg – genau darauf spekulieren die Kriminellen.

Im Vergleich zu klassischem Phishing ist diese Variante tückischer. Das Opfer wiegt sich in Sicherheit, weil es bei einem vermeintlich seriösen Shop einkauft und den PayPal-Käuferschutz im Hinterkopf hat. Die Durchsetzung dieses Schutzes kann in der Praxis jedoch langwierig sein.

KI macht Betrug immer einfacher

Experten warnen: Solche Betrugsmaschen werden zunehmen. Künstliche Intelligenz erstellt heute täuschend echte Fake-Shops in Sekundenschnelle, inklusive Produktbildern und gefälschten Bewertungen.

Zahlungsdienstleister dürften reagieren müssen. Denkbar sind deutlichere Warnhinweise bei ungewöhnlich hohen Beträgen oder eine verpflichtende “Denkpause” vor der Bestätigung. Bis dahin bleibt nur eine Regel: Immer genau auf den finalen Betrag im PayPal-Fenster schauen – besonders, wenn das Angebot zuvor zu gut klang, um wahr zu sein.

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