PayPal Links startet in Deutschland: Bezahlen per Chat-Link
03.01.2026 - 06:32:12Ab Ende Januar 2026 revolutioniert PayPal den Geldtransfer zwischen Privatpersonen in Europa. Mit „PayPal Links“ lassen sich Euro per einmaligem Link in WhatsApp, Signal und anderen Messengern verschicken – sicher, schnell und ohne Kontaktdaten preiszugeben.
Samstag, 03. Januar 2026 – Der digitale Zahlungsverkehr wird noch einfacher: PayPal führt zum 22. Januar 2026 eine neue Funktion in Deutschland und Österreich ein. „PayPal Links“ ermöglicht es, Geld über einen einfachen, teilbaren Link zu senden oder anzufordern. Die Funktion, die Ende 2025 bereits in den USA getestet wurde, integriert Bezahlvorgänge nahtlos in alltägliche Chat-Konversationen.
Bezahlen wie das Teilen eines Fotos
Der Kern der Innovation ist die schlichte Bedienung. Statt die E-Mail-Adresse oder Handynummer des Empfängers eingeben zu müssen, generiert der Nutzer im PayPal-App einen individuellen, einmaligen Link. Diesen kann er in jeden Messenger – ob WhatsApp, iMessage, Signal oder auch per SMS und E-Mail – einfügen.
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Der Prozess ist bewusst niedrigschwellig gestaltet. Wer Geld anfordern möchte, erstellt einen „Pay Me“-Link für einen bestimmten Betrag. Der Empfänger in der Chat-Gruppe klickt darauf, bestätigt die Zahlung in der PayPal-App oder auf einer gesicherten Webseite – und die Überweisung ist sofort abgeschlossen. Die Geschwindigkeit gleicht damit der einer Chat-Nachricht.
Experten sehen darin eine Antwort auf den „sozialen“ Charakter vieler Zahlungen. Indem PayPal die Transaktion in den Gesprächsverlauf einbettet, entfällt der umständliche Wechsel zwischen Apps. Das ist ideal für Situationen, in denen ohnehin gechattet wird: beim Teilen einer Restaurantrechnung, beim Sammeln für ein Gruppengeschenk oder beim Ausgleichen kleinerer Schulden unter Freunden.
Mehr Privatsphäre durch selbstzerstörende Links
Sicherheit hat bei der Entwicklung oberste Priorität. Ein wesentlicher Unterschied zu den bestehenden, permanenten „PayPal.Me“-Profil-Links ist die begrenzte Gültigkeit der neuen Links.
Jeder „PayPal Link“ ist nur 10 Tage lang gültig und verfällt danach automatisch. So können alte Zahlungsaufforderungen in Chat-Verläufen nicht versehentlich oder missbräuchlich genutzt werden. Zudem ist jeder Link für eine einmalige Nutzung konzipiert. Nach erfolgreicher Transaktion wird er ungültig. Das verhindert, dass ein in einer Gruppen-Chat geteilter Link mehrfach bezahlt werden kann.
Datenschützer begrüßen einen weiteren Vorteil: Die reduziere Preisgabe persönlicher Daten. Nutzer müssen ihre E-Mail-Adresse oder Telefonnummer nicht mehr mitteilen, wenn sie das nicht möchten. Das ist besonders für Verkäufer und Käufer auf lokalen Marktplätzen oder bei Transaktionen mit flüchtigen Bekanntschaften attraktiv.
Strategischer Start nach US-Vorbild
Der Start in Deutschland und Österreich folgt auf eine erfolgreiche Pilotphase in den USA ab September 2025. Besonders bei jüngeren Nutzern stieß die Funktion auf große Resonanz.
Die Europa-Einführung ist Teil einer umfassenden AGB-Aktualisierung von PayPal zum 22. Januar 2026. Parallel startet für Händler „Fastlane“, ein Tool zur Beschleunigung des Kassenvorgangs. Die Doppelstrategie ist klar: Das Privatkundengeschäft (Peer-to-Peer) attraktiver machen und gleichzeitig die Händlerdienste gegen Konkurrenz wie Apple Pay oder Google Wallet stärken.
Der Zeitpunkt zum Jahresbeginn ist klug gewählt. In der Phase nach den Feiertagen, in der oft Rechnungen geteilt oder Geschenkgelder ausgeglichen werden, trifft PayPal auf ein aufgeschlossenes Publikum. Mit der Integration von Links positioniert sich das Unternehmen als zentrale Schaltstelle für private Finanzen im Westen – eine Antwort auf die messenger-basierten „Super-Apps“ Asiens.
Die Zukunft: Krypto-Transfers per Link?
Die Infrastruktur der PayPal Links könnte langfristig auch fortschrittlichere Funktionen ermöglichen. Der aktuelle Start in Europa konzentriert sich auf Überweisungen in Euro. Berichte aus den USA deuten jedoch an, dass künftig auch Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum über solche Links transferiert werden könnten.
Für den deutschen Markt ist eine solche Erweiterung zwar noch nicht datiert und von EU-Regulierungen abhängig. Die technische Grundlage der Links unterstützt jedoch bereits den Transfer digitaler Assets. Die Vision ist klar: Irgendwann könnte Krypto so einfach verschickt werden wie heute Euro.
Bis dahin steht der 22. Januar im Fokus. Millionen Nutzer in Deutschland und Österreich erhalten diese Woche entsprechende Benachrichtigungen. Bald wird die Option „Link erstellen“ in ihrer App erscheinen. Es ist mehr als nur ein neuer Button. Es ist ein Schritt hin zum „konversationellen Commerce“, bei dem Geld so mühelos fließt wie eine Nachricht. In einem zunehmend umkämpften Markt, geprägt von Instant-Überweisungen und Tech-Giganten, sind solche nutzerfreundlichen Innovationen für PayPals Spitzenposition im Jahr 2026 entscheidend.
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