PayPal-Betrug: Neue Phishing-Welle zielt auf Online-Verkäufer
17.01.2026 - 16:31:11Eine raffinierte Phishing-Masche zielt derzeit auf Verkäufer in Online-Marktplätzen ab. Betrüger nutzen gefälschte PayPal-Benachrichtigungen, um nicht existierende „Abholgebühren“ zu kassieren. Cybersicherheitsexperten warnen eindringlich vor diesem Schema, das Dringlichkeit vortäuscht und ahnungslose Opfer in den finanziellen Ruin treiben kann.
Der Betrug kursiert bereits in lokalen Netzwerken und missbraucht das Vertrauen, das Verkäufer in die PayPal-Plattform setzen. Die Täter manipulieren ihre Opfer dazu, Geld für angebliche Kurier- oder Transportdienste zu überweisen, die es nie gab. Diese Masche unterstreicht eine anhaltende Bedrohung im Peer-to-Peer-Handel, wo Verkäufer häufig Ziel ausgeklügelter Betrugsmaschen sind.
So funktioniert die „Abholgebühren“-Masche
Das Schema beginnt, wenn ein Verkäufer auf Plattformen wie Facebook Marketplace von einem angeblichen Käufer kontaktiert wird. Dieser willigt oft sofort in den vollen Preis ein – ein klassisches Warnsignal. Kurz darauf erhält der Verkäufer eine gefälschte E-Mail, die wie eine echte PayPal-Zahlungsbestätigung aussieht.
Die Nachricht behauptet, eine Zahlung sei „eingegangen“, werde aber zurückgehalten, bis der Verkäufer einen letzten Schritt erledigt. Unter Verweis auf vage „neue Richtlinien“ oder „Verkäuferschutz“ wird Druck aufgebaut. Der Kern des Betrugs: Der Verkäufer soll zuerst eine „Abholgebühr“ von oft rund 100 Euro an einen „Transportagenten“ überweisen – etwa per Überweisung. Die Täter versprechen, dass danach der volle Betrag plus Erstattung der Gebühr auf das PayPal-Konto fließt. Diese Rückzahlung erfolgt natürlich nie.
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Die Psychologie der Täuschung: So locken die Betrüger
Die Täter setzen auf Social Engineering. Sie erfinden oft sympathische Hintergrundgeschichten, etwa eine Genesung nach einer Operation, um Vertrauen aufzubauen und die Wachsamkeit zu senken. Dieser Trick, kombiniert mit dem Druck eines anstehenden Verkaufs und offiziell wirkenden E-Mails, verleitet viele Opfer dazu, ohne Überprüfung zu handeln.
Die Phishing-E-Mails sind täuschend echt gestaltet und imitieren das PayPal-Design. Doch es gibt versteckte Warnsignale. Laut PayPal adressieren echte Mitteilungen Nutzer stets mit ihrem vollständigen Namen, nicht mit „Sehr geehrter Nutzer“. Betrugsnachrichten erzeugen zudem künstliche Dringlichkeit und drohen mit Kontosperrung oder Stornierung. Verkäufer sollten stutzig werden, wenn sie aufgefordert werden, Links zu klicken, Anhänge herunterzuladen oder – entscheidend – Geld an Dritte zu senden, um eine Zahlung freizuschalten.
So schützen Sie sich als Online-Verkäufer
Der wichtigste Schritt: Überprüfen Sie jede Zahlungsbenachrichtigung unabhängig. Loggen Sie sich direkt auf der offiziellen PayPal-Website oder in der App ein, um zu prüfen, ob Geld tatsächlich eingegangen ist. Eine legitime Transaktion erscheint im Aktivitätenprotokoll.
Experten raten davon ab, Überzahlungen anzunehmen, bei denen der Käufer mehr sendet und die Differenz zurückverlangt. Das ist ein klassisches Betrugsmuster. Nutzen Sie niemals Versandetiketten, die der Käufer bereitstellt – sie können das Paket an eine nicht nachverfolgbare Adresse umleiten und den Verkäuferschutz ungültig machen. Bestehen Sie auf sicheren Zahlungsmethoden und seien Sie bei lokalen Verkäufen misstrauisch, wenn der Käufer ein Treffen verweigert.
Immer neue Methoden: Warum die Gefahr bleibt
Phishing-Angriffe auf PayPal-Nutzer sind eine sich ständig wandelnde Bedrohung. Betrüger passen ihre Methoden laufend an, von gefälschten Rechnungen bis zum Missbrauch echter PayPal-Funktionen für täuschend echte E-Mails. Diese Taktiken umgehen Spamfilter und täuschen auch technikaffine Nutzer.
Die „Abholgebühren“-Masche ist nur die jüngste Variante, speziell auf Online-Marktplätze zugeschnitten. Mit dem Wachstum des Peer-to-Peer-Handels werden weitere Betrugsschemata folgen. Die beste Verteidigung ist eine Mischung aus Wachsamkeit und Skepsis. Wer unerbetene E-Mails kritisch prüft, Transaktionen direkt auf der Plattform verifiziert und die Warnsignale von Social Engineering erkennt, minimiert sein Risiko erheblich. Verdächtige Nachrichten sollten an phishing@paypal.com weitergeleitet werden.
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