PayPal-Betrüger, Bandansagen

PayPal-Betrüger nutzen gefälschte Bandansagen

15.01.2026 - 17:55:12

Die Bundesnetzagentur warnt vor einer neuen Masche automatisierter Betrugsanrufe, die auf PayPal-Kunden abzielt. Die Täter nutzen professionelle Psychotricks, um an sensible Daten zu gelangen.

Eine neue Welle von Betrugsanrufen zielt auf PayPal-Kunden ab. Die Bundesnetzagentur warnt eindringlich vor der Masche. Dabei locken automatisierte Bandansagen mit angeblichen Sicherheitsproblemen, um an sensible Daten und Geld zu gelangen.

So läuft der hinterhältige Anruf ab

Der Betrug beginnt mit einem unerwarteten Telefonat. Eine Computerstimme gibt sich als PayPal-Mitarbeiter aus und warnt vor einer verdächtigen Transaktion über mehrere hundert Euro. Um die Zahlung zu stornieren, soll die angerufene Person die Taste “1” drücken.

Wer darauf eingeht, landet jedoch nicht beim echten Support. Stattdessen übernimmt ein professioneller Betrüger am Telefon. Ab diesem Moment versucht er, an Passwörter, Bankdaten oder sogar Fernzugriff auf Geräte zu gelangen.

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Bundesnetzagentur warnt: Sofort auflegen!

Die Behörde reagiert auf eine steigende Zahl von Beschwerden. Ihr dringender Rat: Legen Sie sofort auf und drücken Sie keine Taste. Jede Interaktion signalisiert den Tätern, dass die Nummer aktiv ist – was zu weiteren Anrufen führen kann.

Die Betrüger nutzen gefälschte oder unterdrückte Rufnummern. Teilweise erscheinen sogar legitime deutsche Mobilfunknummern im Display. Diese Taktik nennt sich Spoofing.

Psychotricks: So setzen die Täter unter Druck

Die Masche funktioniert mit Schock und Dringlichkeit. Die Nennung eines hohen Betrags versetzt viele in Panik und schaltet das rationale Denken aus. Diese Methode des Social Engineering nutzt menschliche Instinkte wie Angst aus.

Betroffen ist eine breite Masse. Die professionelle Aufmachung der Anrufe macht es auch digital versierten Nutzern schwer, den Betrug sofort zu erkennen. Die Täter agieren oft aus dem Ausland in organisierten Strukturen.

Fünf Schutzmaßnahmen für jeden Fall

  • Sofort auflegen: Beenden Sie das Gespräch umgehend bei einer automatisierten Warnung.
  • Keine Daten preisgeben: Geben Sie niemals Passwörter, Bankdaten oder TANs am Telefon heraus.
  • Nummer blockieren: Sperren Sie die Rufnummer direkt auf Ihrem Smartphone.
  • Konto selbst prüfen: Loggen Sie sich nur über die offizielle App oder Website ein, um Aktivitäten zu checken.
  • Vorfall melden: Zeigen Sie den Betrugsversuch bei der Polizei an und melden Sie ihn PayPal.

Vishing: Die Stimme als Waffe

Diese Form des Telefonbetrugs heißt Vishing – eine Kombination aus “Voice” und “Phishing”. Es ist die mündliche Variante der betrügerischen E-Mails. Die direkte, persönliche Kontaktaufnahme erhöht den Druck auf das Opfer enorm.

Die Angriffe werden immer ausgeklügelter. Täter nutzen öffentliche Informationen oder Daten aus früheren Leaks, um ihre Geschichten glaubhafter zu machen. Für Verbraucher wird grundsätzliche Skepsis gegenüber unaufgeforderten Anrufen zur neuen Normalität.

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