Parkinson-Therapie, Bewegungshilfen

Parkinson-Therapie setzt 2026 auf digitale Bewegungshilfen

14.01.2026 - 09:30:12

Digitale Bewegungstherapie wird zur tragenden Säule der Parkinson-Behandlung. Experten und Patientenverbände fordern Anfang 2026 eine stärkere Integration personalisierter, technikgestützter Konzepte in den Alltag. Der Fokus liegt darauf, Symptome wie das plötzliche „Einfrieren“ der Bewegung besser zu bewältigen.

Diese Entwicklung bestätigt auch die Deutsche Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen (DPG). Sie kündigte an, dass nicht-medikamentöse Verfahren ein Schwerpunkt ihres Fachkongresses im April sein werden.

Klassische Physiotherapie allein reicht oft nicht mehr aus. Immer mehr etablieren sich digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) und Wearables als ständige Therapiepartner. Apps wie ParkinsonGo oder regionale Projekte wie ParkinsonHessen-Digital schließen die Lücke zwischen Arztbesuch und Alltag.

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Die Systeme analysieren mit Smartphone-Sensoren Gangmuster in Echtzeit. So kann die Therapie präzise angepasst werden. Erkennt die Software Unregelmäßigkeiten, erhalten Patienten direktes Feedback oder werden mit spezialisierten „Parkinson Nurses“ verbunden. Diese engmaschige Betreuung kommt nun ins Wohnzimmer.

Rhythmus gegen das „Freezing“: Die Macht des „Cueing“

Ein Kernthema ist der Umgang mit „Freezing of Gait“ (FOG) – dem plötzlichen Bewegungsstopp. Hier setzen Therapeuten auf „Cueing“-Strategien. Externe Reize sollen das Gehirn überlisten und Blockaden lösen.

Welcher Impuls wirkt, ist höchst individuell. Der Trend geht daher stark zur Personalisierung. Gemeinsam mit Therapeuten wird ermittelt, welcher „Trigger“ im eigenen Alltag am besten funktioniert.
* Akustisch: Metronome oder rhythmische Musik geben den Takt vor.
* Visuell: Markierungen am Boden oder Laserlinien dienen als optische Stütze.
* Mental: Die Vorstellung großer Schritte oder inneres Zählen hilft weiter.

Forschung stützt den neuen Fokus

Die Aufwertung der Bewegungstherapie ist eng mit medizinischen Fortschritten verknüpft. Der anstehende DPG-Kongress wird sich intensiv mit Biomarkern und Umweltfaktoren beschäftigen.

Die aktuelle Fokussierung auf „Lifestyle-Interventionen“ ist ein klares Signal: Patienten können den Krankheitsverlauf aktiv mitgestalten. Studien zu Antikörpertherapien wecken zwar Hoffnungen auf Verlangsamung. Experten sind sich aber einig: Körperliche Fitness ist die essenzielle Basis, um von zukünftigen Durchbrüchen optimal zu profitieren.

Kurzfristig bleibt die Botschaft für Betroffene klar: Die aktive Arbeit am eigenen Gangbild – unterstützt durch Technologie und Coaching – ist das wirkungsvollste Werkzeug der Gegenwart. Die kommenden Monate dürften weitere intuitive Apps und Wearables hervorbringen.

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