Paolo, Cognetti

Paolo Cognetti zeigt Gletscher-Doku „Fiore mio“ in Bludenz

07.01.2026 - 15:09:12

Paolo Cognetti präsentiert heute seine neue Berg-Dokumentation in Vorarlberg. „Fiore mio“ ist eine poetische Reise zu den schwindenden Gletschern des Monte Rosa. Der Film startet morgen in den deutschen Kinos.

Die „LeinwandLounge“ in der Remise Bludenz zeigt das Werk heute um 19 Uhr in einer exklusiven Vorab-Vorführung. Für den italienischen Bestsellerautor („Acht Berge“) ist es der Wechsel vom Roman auf den Regiestuhl. Sein Film dokumentiert den rapiden Wandel der Alpen – aber ohne lauten Aktivismus.

Auslöser für den Film war der Dürresommer 2022. Als die Quelle nahe Cognettis Berghütte versiegte, machte er sich mit seinem Hund Laki auf die Suche nach den Ursprung des Wassers. Die Kamera folgt ihm von den trockenen Tälern bis auf über 4000 Meter Höhe zu den Gletschern des Monte Rosa.

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Dabei trifft er Hüttenwirte, Bergführer und Sherpas. Kameramann Ruben Impens, schon für „Acht Berge“ verantwortlich, fängt die Eislandschaften als ästhetische Monumente ein. Der Soundtrack von Vasco Brondi unterstreicht die melancholische Stimmung.

Melancholie statt Mahnfinger

„Fiore mio“ verzichtet bewusst auf den Katastrophenton vieler Umweltdokumentationen. Statt „Rettet die Berge“ fragt Cognetti: Was retten die Berge noch für uns? Der Titel – „Meine Blume“ – beschreibt die Berge als „Blume meiner Seele“.

Diese emotionale Herangehensweise könnte den Nerv der Zeit treffen. Nach dem Erfolg von „Acht Berge“ erlebt der alpine Film eine Renaissance. Das Publikum sucht Entschleunigung und Authentizität.

Alpine Film-Renaissance im Gange

Die Vorführung in Bludenz ist kein Zufall. Für das Publikum in den Alpen ist der Blick auf den Monte Rosa auch ein Blick auf die eigenen bedrohten Gletscher. Die Veranstaltung dürfte nicht nur Cineasten, sondern auch Tourismus- und Umweltvertreter anziehen.

Experten sehen in „Fiore mio“ einen neuen Standard: weg von der reinen Bestandsaufnahme, hin zur Würdigung des Verbleibenden. Ob der stille Film das Mainstream-Publikum erreicht, wird sich zeigen. Die Sehnsucht nach echten Erfahrungen in einer digitalen Welt ist jedenfalls groß.

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