Ozzy, Osbourne

Ozzy Osbourne 2026: Kommt der Prince of Darkness nochmal?

11.02.2026 - 06:05:42

Ozzy Osbourne sorgt 2026 wieder für Gesprächsstoff. Kommt doch noch eine letzte Tour nach Deutschland? Alle Gerüchte, Fakten & Fan-Stimmen.

Kaum ein Name triggert bei Rockfans so viele Emotionen wie Ozzy Osbourne. Seit Monaten drehen Social Feeds durch: Ist der Prince of Darkness körperlich noch fit genug? Kommt wirklich nie wieder eine Tour – oder gibt es 2026 doch eine allerletzte Europa-Runde mit Stopps in Deutschland? Gerade hierzulande ist der Hype riesig, obwohl offizielle Daten bisher Mangelware sind.

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In Interviews schwankt Ozzy zwischen Rücktrittsansage und dem Versprechen, noch einmal auf einer Bühne zu stehen. Die Gerüchteküche läuft heiß, Fans analysieren jede Aussage, jedes Social-Media-Posting und sogar die Körpersprache in Talkshow-Clips. Zeit für einen Deep Dive: Was passiert gerade wirklich rund um Ozzy Osbourne, was bedeuten die aktuellen News für Deutschland – und welche Songs dürften auf einer möglichen Abschieds-Setlist auf keinen Fall fehlen?

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

Ozzy Osbourne ist 2026 an einem Punkt angekommen, an dem jede Schlagzeile nach Endgame klingt. Der legendäre Black-Sabbath-Frontmann hat in den letzten Jahren offen über seine gesundheitlichen Probleme gesprochen: Parkinson-Diagnose, mehrfache Operationen an der Wirbelsäule, dazu abgesagte Tourneen, vor allem die eigentlich geplante Abschiedsrunde durch Europa und Großbritannien. Für deutsche Fans besonders bitter: Immer wieder standen Städte wie Berlin, München, Hamburg oder Köln in frühen Tourplänen – und wurden dann wieder gestrichen.

In mehreren jüngeren Interviews mit britischen und US-Medien sagte Ozzy sinngemäß, dass er sich nicht dauerhaft komplett von der Bühne verabschieden will, aber keine langen Tour-Marathons mehr körperlich durchhält. Er betonte, dass er lieber ein paar starke, gut geplante Shows spielt, als sich auf einer langen Tour zu ruinieren. Genau hier setzen viele aktuelle Spekulationen an: Statt einer klassischen Tour könnte es eine Reihe von ausgewählten „One Night Only“-Shows geben, eventuell in Metropolen wie London, Los Angeles – und eben vielleicht auch in Deutschland, etwa in Berlin oder auf einem großen Festival.

Auch seine Frau und Managerin Sharon Osbourne hat in Talkshows und Podcasts durchblicken lassen, dass sie gemeinsame Pläne für ein „würdiges Finale“ schmieden. Konkrete Daten oder Venues hat bisher niemand bestätigt, aber die Richtung ist sichtbar: Wenn Ozzy noch einmal groß auftritt, dann soll es etwas Besonderes werden – kein Standard-Tourblock mit 30 Dates in 40 Tagen, sondern einzelne Abende mit maximaler Produktion.

Für deutsche Fans ist das ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite sinkt mit jeder Absage einer regulären Tour die Chance auf eine komplette Deutschland-Runde mit mehreren Städten. Auf der anderen Seite steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Ozzy sich für einige wenige, ikonische Orte entscheidet – und Deutschland zählt seit Jahrzehnten zu seinen stärksten Märkten in Europa. Die Verkaufszahlen waren hier immer stark, seine Auftritte bei Rock am Ring, Wacken oder in Arenen wie der LANXESS Arena in Köln sind bis heute legendär.

Dazu kommt ein weiterer Faktor, der in den letzten Wochen die Diskussion anheizt: Immer wieder tauchen Berichte über Studio-Sessions auf. Ozzys letzte beiden Soloalben „Ordinary Man“ (2020) und „Patient Number 9“ (2022) wurden von Fans und Kritikern erstaunlich positiv aufgenommen. Produzent Andrew Watt hatte öffentlich erzählt, dass sie enorm viel Material aufgenommen haben, das noch gar nicht komplett veröffentlicht wurde. Das nährt zwei Szenarien: Entweder kommt noch ein weiteres Studioalbum – oder zumindest eine Deluxe-Edition oder Compilation mit neuen Songs, die sich perfekt mit einer Mini-Tour oder einigen ausgewählten Shows koppeln ließe.

Für Deutschland könnte das bedeuten: Sollte ein solches Projekt anstehen, dürfte ein Auftritt hierzulande kaum fehlen. Labels und Booking-Agenturen wissen, dass Ozzys Name noch immer Hallen füllt, gerade weil viele Fans ihn mindestens einmal im Leben live gesehen haben wollen. Und selbst wenn es am Ende nur ein einziger Gig wird – etwa ein exklusives Arena-Konzert oder ein Headliner-Slot auf einem Festival – die Nachfrage wäre monströs.

Bis zur endgültigen Bestätigung bleibt vieles Spekulation. Klar ist aber: Die Mischung aus Ozzys gesundheitlicher Lage, seinem eigenen Stolz, nicht als „Schatten seiner selbst“ aufzutreten, und dem Druck der Fans, ihn noch einmal zu sehen, sorgt 2026 für ständigen Gesprächsstoff. Wer auf ein Deutschland-Konzert hofft, sollte aufmerksam offizielle Kanäle verfolgen – und sich darauf einstellen, bei Vorverkaufsstart sehr schnell zu sein.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Selbst wenn noch kein offizieller Tourplan für 2026 feststeht, liefern Ozzys letzten Live-Jahre und TV-Auftritte ein ziemlich klares Bild, was dich bei einem möglichen Deutschland-Gig erwarten würde. Der Kern: Eine Art „Best of“ aus Solo-Klassikern und Black-Sabbath-Hymnen – zugeschnitten auf eine Show, die seine Stimme schont, aber maximalen Gänsehaut-Faktor liefert.

Ein Blick auf typische Setlists der letzten Tourversuche zeigt ein ziemlich stabiles Grundgerüst. Songs wie „Crazy Train“, „Mr. Crowley“, „Bark at the Moon“, „No More Tears“, „Road to Nowhere“ und „Mama, I’m Coming Home“ waren praktisch immer dabei. Dazu kamen häufig Black-Sabbath-Meilensteine wie „War Pigs“, „Paranoid“ oder „Fairies Wear Boots“. Diese Tracks sind nicht nur Fan-Favoriten, sondern funktionieren live unglaublich direkt: große Refrains, Mitsing-Parts, Riff-Massaker.

Spannend wird die Frage, wie stark Ozzy seine neueren Alben einbaut. Auf Shows nach dem Release von „Ordinary Man“ tauchten Titel wie „Under the Graveyard“ oder „Straight to Hell“ auf, später dann auch Songs von „Patient Number 9“ wie der gleichnamige Track oder „Degradation Rules“. Viele Fans waren überrascht, wie gut diese neueren Stücke live wirken, weil sie stilistisch an klassische Ozzy-Vibes anknüpfen: dunkle Hooks, melodische Refrains, Gitarrenarbeit mit modernem Druck.

Rein praktisch dürfte eine 2026er-Show eher etwas kürzer ausfallen als frühere Marathon-Sets. Statt 20 Songs könnten es zum Beispiel 12 bis 15 werden, dafür mit mehr Fokus und besserer Dramaturgie. Denkbar wäre etwa ein Einstieg mit einem Midtempo-Brett wie „Bark at the Moon“, gefolgt von einem Mix aus älteren Hits und neueren Songs, bevor im letzten Drittel die ganz großen Hymnen gezündet werden: „No More Tears“, „Crazy Train“ und eine Schluss-Doppelpackung aus „Mama, I’m Coming Home“ und „Paranoid“.

Die Show-Atmosphäre? Ozzy-Shows waren nie sterile Perfektions-Auftritte, sondern immer eine Mischung aus Chaos, Humor und großen Emotionen. Der Mann stolperte schon in den 80ern über Kabel, vergaß hier und da eine Zeile – und trotzdem hat es sich jedes Mal angefühlt, als würde da gerade Rockgeschichte passieren. Genau das macht den Kult aus: Du gehst nicht zu einem klinisch sauberen Konzert, du gehst zu Ozzy.

In den letzten Jahren setzte er auf große LED-Wände, düstere Visuals, animierte Kreuze, Totenkopf-Designs und Videocollagen mit alten Szenen aus seiner Karriere. Dazu kommen Nebel, Flammen, Lichtblitze und immer wieder dieser ikonische Blick, wenn er die Arme ausbreitet und ins Publikum starrt, als würde er gerade eine Armee Untoter dirigieren. Wenn seine Stimme an guten Tagen trägt, sind gerade Balladen wie „Road to Nowhere“ oder „Mama, I’m Coming Home“ pure Gänsehaut, vor allem, wenn der gesamte Innenraum jede Zeile mitschreit.

Ein weiterer Faktor ist die Bandbesetzung. In den letzten Jahren war immer wieder Gitarrist Zakk Wylde an Bord, dazu wechselnde Allstar-Musiker. Wenn Ozzy 2026 noch einmal groß aufschlägt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er mit einer seiner stärksten Line-ups fährt. Für die Setlist bedeutet das: lange Gitarrensoli, fette Riffs, vielleicht sogar kleine Jam-Momente zwischen den Songs, bei denen das Publikum durchdreht.

Natürlich muss man realistisch bleiben: Ozzy ist nicht mehr der hyperaktive Derwisch aus den 80ern, der nonstop über die Bühne rennt. Aber genau deshalb setzen viele Fans auf eine ehrliche, emotional starke Show: weniger Rumgespringe, mehr Fokus auf die Songs, die Geschichte dahinter – und diesen Moment, wenn dir bewusst wird: Das hier könnte das letzte Mal sein, dass ich „Crazy Train“ live mit Ozzy selbst singe.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

Auf Reddit, TikTok und in deutschen Facebook-Gruppen drehen sich die Diskussionen um Ozzy Osbourne aktuell um drei große Themen: Kommt noch eine Tour?, Wie sieht ein würdiger Abschied aus? und Wer kann sich Tickets überhaupt noch leisten?

In mehreren Rock-Subreddits kursieren Threads, in denen Fans mögliche Routen einer Mini-Tour durchgehen. Typisches Fan-Szenario: London – Paris – Berlin – Los Angeles – Tokio. Deutschland taucht fast immer auf, meistens mit Berlin (wegen der Symbolik) oder Köln (wegen der langjährigen Fanbase und der guten Arenen-Infrastruktur). Manche User spinnen das noch weiter und schwören, dass Ozzy auf einem großen Festival in Deutschland auftauchen wird – Rock am Ring, Wacken oder ein Special-Event mit mehreren Metal-Legenden.

Auf TikTok geht es weniger analytisch, dafür umso emotionaler zu. Clips mit Zusammenschnitten von alten Live-Auftritten, dazu Text-Overlays wie „I just want to see Ozzy once before it’s too late“ sammeln Millionen Views. Viele deutsche Fans posten ihre bereits eingerahmten Tickets der abgesagten „No More Tours 2“-Shows und schreiben, dass sie diese Tickets aufheben, bis sie sie entweder endlich einlösen – oder als Erinnerung daran behalten, wie knapp ein letztes Konzert verpasst wurde.

Ein heiß diskutiertes Thema sind auch die zukünftigen Ticketpreise. Nach den massiven Preissteigerungen bei anderen Rock- und Pop-Acts befürchten viele, dass ein möglicher letzter Ozzy-Auftritt finanziell zum Luxus wird. In Foren kursieren Spekulationen, dass reguläre Sitzplatztickets schnell dreistellig sein könnten, Premium-Pakete sogar deutlich darüber. Einige Fans fordern, dass gerade bei einem Abschiedsevent faire Preise gelten sollten, damit nicht nur Hardcore-Sammler in den vorderen Reihen stehen, sondern auch die Leute, die Ozzy seit den 80ern begleiten.

Ein weiterer Fan-Talk dreht sich um mögliche Gäste auf der Bühne. Der Wunschzettel ist lang: Zakk Wylde ist gesetzt, aber immer wieder fallen auch Namen wie Tony Iommi (für einen echten Black-Sabbath-Moment), Slash, oder sogar jüngere Metal-Acts, die von Ozzy inspiriert wurden. Die Idee dahinter: Ein Abschieds-Event, das gleichzeitig wie ein generationsübergreifendes Tribute wirkt. In Fan-Kommentaren liest man öfter die Hoffnung, dass ein deutscher Auftritt vielleicht einen besonderen Gast aus der europäischen Szene einbindet – etwa einen bekannten Gitarristen oder Sänger aus einer deutschen Metal-Band.

Zusätzlich kursieren Theorien rund um Ozzys Gesundheit, die manchmal mehr Drama beinhalten, als Fakten hergeben. Einzelne Clips, in denen er etwas wackelig läuft oder leiser spricht, werden seziert und mit langen Kommentaren versehen. Viele Fans treten dem aber entschieden entgegen und betonen, dass es respektlos ist, ihn nur noch auf seine Erkrankung zu reduzieren. Stattdessen stellen sie heraus, wie sehr er kämpft, trotz allem an Musik festhält und im Studio weiterarbeitet.

Ein spannender TikTok-Trend sind auch „First reaction to Ozzy Osbourne“-Videos von Gen-Z-Usern, die Klassiker wie „Crazy Train“ oder „Mr. Crowley“ zum ersten Mal hören. In den Kommentaren tauchen deutsche Fans auf, die schreiben, dass sie mit genau diesen Songs aufgewachsen sind – dank Eltern, älteren Geschwistern oder alten Rock-Radiosendern. Das zeigt: Ozzys Publikum ist 2026 deutlich jünger, als viele denken. Für eine mögliche letzte Show in Deutschland heißt das: In der Halle stehen nicht nur Menschen, die ihn seit den 80ern verfolgen, sondern auch TikTok-Kids, die ihn erst über Memes und Reaction-Videos entdeckt haben – aber genauso laut mitsingen.

Alle Daten auf einen Blick

Noch gibt es keine offiziell bestätigte Deutschland-Tour für 2026. Trotzdem lohnt sich ein Blick auf die wichtigsten Eckdaten aus den letzten Jahren und wahrscheinliche Eckpunkte, die deutsche Fans im Auge behalten sollten.

KategorieInfoKommentar
Letzte große geplante EuropatourNo More Tours 2 (mehrfach verschoben/abgesagt)Mehrere geplante Deutschland-Daten fielen wegen Gesundheitsproblemen aus.
Aktuelle offizielle Tourseiteozzy.com/tourHier tauchen neue Shows zuerst auf. Für Verifikation immer dort checken.
Letzte Soloalben„Ordinary Man“ (2020), „Patient Number 9“ (2022)Beide Alben kamen bei Kritik und Fans gut an; liefern Material für mögliche Setlists.
Typische Setlist-Länge12–18 SongsBei einer möglichen 2026-Show eher im unteren Bereich erwartet.
Fan-Favoriten im Set„Crazy Train“, „Mr. Crowley“, „No More Tears“, „Mama, I’m Coming Home“, „Paranoid“Diese Songs gelten praktisch als gesetzt, wenn Ozzy live auftritt.
Mögliche Venues in Deutschland (Spekulation)Berlin, Köln, München, HamburgGroße Arenen und Festivalbühnen wären am wahrscheinlichsten.
Fan-Interesse in DeutschlandSehr hochAbgesagte Shows haben den Hype eher verstärkt; viele warten seit Jahren.
ZielgruppeGen X, Millennials, Gen ZDurch Social Media kommen immer mehr jüngere Fans dazu.

Häufige Fragen zu Ozzy Osbourne

Damit du im Freundeskreis und in den Kommentarspalten bestens ausgerüstet bist, hier ausführliche Antworten auf die Fragen, die deutsche Fans 2026 am häufigsten stellen.

1. Wird Ozzy Osbourne 2026 noch einmal in Deutschland auftreten?

Stand jetzt gibt es keine offiziell bestätigten Deutschland-Daten. Allein schon wegen Ozzys gesundheitlicher Situation planen Management und Ärzte angeblich deutlich vorsichtiger als früher. Gleichzeitig ist klar: Wenn es zu einer letzten Reihe von ausgewählten Shows kommt, hat Europa – und damit auch Deutschland – sehr gute Chancen, berücksichtigt zu werden. Die Kombination aus starker Fanbasis, guter Infrastruktur und langjähriger Bindung an den deutschen Markt spricht dafür.

Realistisch betrachtet wäre eher mit einem einzelnen Deutschland-Gig oder einem Festival-Headliner-Slot zu rechnen als mit einer klassischen 6-Städte-Tour. Wer die Chance nicht verpassen will, sollte Push-Benachrichtigungen für offizielle Kanäle aktivieren und im Zweifelsfall im Vorverkauf sehr schnell reagieren. Wartelisten bei großen Ticketanbietern können sich lohnen.

2. Wie fit ist Ozzy Osbourne für Live-Shows überhaupt noch?

Ozzy selbst ist in Interviews brutal ehrlich: Er spricht offen über Schmerzen, Operationen, Parkinson und darüber, dass er keine langen Reisen und Tour-Marathons mehr schafft. Gleichzeitig betont er, dass er psychisch braucht, auf einer Bühne zu stehen – selbst wenn es nur ein paar Shows sind. Ärzte und Familie scheinen klaren Rahmen vorzugeben: kurze Wege, ausreichend Pausen, medizinische Betreuung im Hintergrund.

Für Fans bedeutet das: Wenn ein Konzert stattfindet, kannst du davon ausgehen, dass es so geplant ist, dass es für ihn machbar bleibt. Er wird wahrscheinlich weniger über die Bühne rennen als früher, eventuell öfter sitzen oder sich abstützen, und seine Band stärker in den Vordergrund stellen. Die Energie im Raum kommt dann vor allem aus den Songs und der gemeinsamen Emotion – weniger aus körperlicher Action. Wer das akzeptiert, wird trotzdem einen intensiven Abend erleben.

3. Welche Songs wird er auf einer Abschiedsshow in Deutschland sicher spielen?

Gar nichts ist „sicher“, solange kein offizielles Set veröffentlicht wurde, aber die Statistik der letzten Jahre ist ziemlich eindeutig. Es gibt eine Handvoll Songs, die bei einem Abschied ohne Zweifel erwartet werden:

  • „Crazy Train“ – sein Signature-Song, geht immer, wird fast sicher einer der letzten drei Tracks des Abends.
  • „Mr. Crowley“ – Keyboard-Intro, großes Riff, ideal für alte und neue Fans.
  • „No More Tears“ – epischer Midtempo-Klopper mit Mitsing-Refrain.
  • „Bark at the Moon“ – klassischer Opener-Kandidat.
  • „Mama, I’m Coming Home“ – emotionaler Höhepunkt, perfekt zum Handylicht-Meer in der Arena.
  • „Paranoid“ (Black Sabbath)
  • „War Pigs“ (Black Sabbath)

Dazu dürften mindestens ein oder zwei neuere Songs kommen, um zu zeigen, dass Ozzy nicht nur von seiner Vergangenheit lebt. Gerade „Patient Number 9“ hat sich als starker Live-Kandidat etabliert, weil der Song thematisch und klanglich perfekt zu seinem aktuellen Lebensabschnitt passt.

4. Wie teuer könnten Tickets für ein letztes Ozzy-Konzert in Deutschland werden?

Offizielle Preise existieren natürlich erst dann, wenn ein Konzert bestätigt wird. Blickt man aber auf vergleichbare Rock-Legenden und die generelle Preisentwicklung im Live-Sektor, ist klar: Billig wird es nicht. Für Sitzplätze in großen Arenen dürfte man mit mittleren bis hohen zweistelligen Beträgen rechnen, für gute Plätze im Innenraum oder nahe der Bühne schnell dreistellig. VIP- oder „Experience“-Pakete mit früherem Einlass, Merch oder Fotogelegenheiten könnten deutlich darüber liegen.

Viele Fans hoffen trotzdem, dass bei einem echten Abschiedsevent nicht komplett überzogen wird. Ein sinnvoller Tipp: Halte dich an offizielle Vorverkaufsstellen, meide überteuerte Resale-Plattformen, und wenn möglich, halte dich von dubiosen Angeboten in Kleinanzeigen fern. Wer flexibel ist, könnte mit einem Festival-Auftritt (falls der kommt) günstiger wegkommen als mit einer Solo-Arena-Show, hat dafür aber weniger exklusive Atmosphäre.

5. Lohnt es sich noch, in Ozzys neuere Musik einzusteigen, oder geht es bei ihm nur um die alten Klassiker?

Gerade für jüngere Fans oder Leute, die Ozzy nur vom Namen kennen, lohnt sich ein Blick in die neueren Alben enorm. „Ordinary Man“ und „Patient Number 9“ sind keine nostalgischen Schnellschüsse, sondern sauber produzierte, teils experimentierfreudige Platten, die seine Stimme und seine Aura respektieren. Mit Gästen wie Elton John, Post Malone, Jeff Beck oder Eric Clapton schlägt er Brücken zwischen Generationen, ohne sich anzubiedern.

Viele langjährige Fans sagen, dass diese Alben im direkten Vergleich mit dem Spätwerk manch anderer Rockgrößen deutlich frischer klingen. Wenn du Ozzys Karriere kennenlernen willst, macht es Sinn, chronologisch rückwärts zu gehen: erst die neuen Alben, dann Klassiker wie „No More Tears“, „Diary of a Madman“ und „Blizzard of Ozz“, und zum Schluss die Black-Sabbath-Ära. So merkst du, wie sich sein Sound entwickelt hat – und warum er bis heute relevant ist.

6. Wie unterscheidet sich Ozzy solo von Ozzy bei Black Sabbath – und was heißt das für ein mögliches Konzert?

Black Sabbath steht für den Ursprung des Heavy Metal: dunkle Riffs, schleppende Grooves, eine oft sehr düstere, fast bedrohliche Stimmung. Ozzys Solokarriere dagegen ist farbiger, melodischer und popaffiner, ohne die Härte komplett zu verlieren. Songs wie „Crazy Train“ oder „Shot in the Dark“ haben fast schon hymnischen, radiofreundlichen Charakter, während Sabbath-Nummern wie „Black Sabbath“ oder „Iron Man“ wesentlich schwerer wirken.

Auf der Bühne vermischt er diese Welten. Wenn du auf eine mögliche 2026-Show gehst, kannst du mit einem Mix rechnen: Solo-Hits mit hohen Mitsing-Faktor plus ein paar ausgewählte Sabbath-Hymnen, die als Tribut an seine Wurzeln funktionieren. Für deutsche Fans, die ihn nie mit der ursprünglichen Sabbath-Besetzung gesehen haben, wäre das eine seltene Gelegenheit, zumindest einen Teil dieser Energie live zu erleben.

7. Was ist der beste Weg, um über mögliche Tourdaten und Releases auf dem Laufenden zu bleiben?

Der wichtigste Schritt: Folge den offiziellen Kanälen. Dazu gehören die Website ozzy.com (vor allem der Tour-Bereich), die verifizierten Social-Media-Profile von Ozzy und Sharon Osbourne und die Newsletter deines bevorzugten Ticketanbieters. Deutsche Rock- und Metal-Magazine sind ebenfalls gute Quellen, aber am Ende werden harte Fakten immer zuerst vom offiziellen Camp veröffentlicht.

Wenn du kein Konzert verpassen willst, kannst du dir bei Streamingdiensten Benachrichtigungen aktivieren, wenn neue Releases erscheinen. Denn nicht selten werden neue Songs, Deluxe-Editionen oder Dokus gemeinsam mit Live-Ankündigungen veröffentlicht. Und ja: Es lohnt sich, hin und wieder bei Tourseiten wie ozzy.com/tour vorbeizuschauen – falls ein deutsches Datum auftaucht, wird sich das Netz zwar in Sekunden überschlagen, aber dann weißt du schon vorher, wo du klicken musst.


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