Owen, Sound

Owen Sound Attack warnt vor betrügerischen E-Mail-Kampagnen

31.01.2026 - 15:54:12

Der kanadische Eishockey-Club warnt vor betrügerischen Mails, die mit gefälschten Werbeangeboten Geld erpressen. Die Täter nutzen die emotionale Bindung der Community aus.

Ein kanadischer Eishockey-Club kämpft gegen Cyberkriminelle, die die emotionale Bindung der Fans ausnutzen. Die betrügerischen Mails zielen auf Geldzahlungen ab.

Die Owen Sound Attack aus der Ontario Hockey League (OHL) haben eine dringende Cybersecurity-Warnung herausgegeben. Hintergrund ist eine aktive und betrügerische E-Mail-Kampagne, die gezielt die treue Fangemeinde, lokale Unternehmen und Sponsoren des Clubs ins Visier nimmt. Unbekannte Täter geben sich als Mitglieder des Geschäftsbetriebs des Teams aus, um in einer gezielten Phishing-Kampagne betrügerische Zahlungen zu erlangen.

So funktioniert der Betrug

Die gefälschten Nachrichten wollen Empfänger täuschen, indem sie Werbemöglichkeiten, Verkaufsstände oder Merchandise-Tische bei bevorstehenden Heimspielen der Saison 2025/26 anbieten. Unter Druck gesetzt, sollen die Opfer Vorauszahlungen über inoffizielle und unsichere Kanäle leisten. Die Täter nutzen dabei die starke community-Bindung an den Verein schamlos aus.

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Die Attack-Organisation hat den Betrug öffentlich detailliert beschrieben und klare Handlungsanweisungen gegeben. Ein zentrales Merkmal: Die Betrüger fordern Vorauszahlungen über inoffizielle Wege und umgehen so die etablierten, sicheren Rechnungsverfahren des Clubs. Das Team betont, dass es niemals eine Vereinbarung ohne vorherige persönliche Kommunikation eingeht und niemals eine Zahlung ohne vorherige offizielle Rechnung der Geschäftsabteilung anfordert.

Offizielle Gegenmaßnahmen und Handlungsempfehlungen

Als Reaktion auf die Bedrohung hat der Club konkrete Schritte veröffentlicht. Die Organisation fordert die Öffentlichkeit zur Wachsamkeit auf und bittet darum, jede unerbetene Offerte genau zu prüfen. Im Zweifel soll man sich direkt über offizielle Kanäle mit einem Mitarbeiter in Verbindung setzen.

Ein entscheidendes Erkennungsmerkmal: Alle offiziellen E-Mails des Clubs stammen von der verifizierten Domain „@attackhockey.com“. Jede Korrespondenz von anderen Adressen, die für das Team sprechen, ist verdächtig.

Dieser Vorfall ist kein Einzelfall. Berichten zufolge waren bereits mehrere andere OHL-Teams ähnlichen Identitätsdiebstählen ausgesetzt. Das deutet auf eine koordinierte Aktion gegen Fangemeinden der Canadian Hockey League hin. Erst am selben Tag warnte etwa der OHL-Club Guelph Storm vor einem ähnlichen Betrug mit Verkaufsständen.

Warum Sportfans im Visier der Betrüger stehen

Cyberkriminelle zielen häufig auf leidenschaftliche Sportfans ab. Sie nutzen die emotionale Verbindung und die Begeisterung für den Verein schamlos aus. Angebote für exklusive Promotionen oder besonderen Zugang können die natürliche Skepsis herabsetzen und machen anfälliger für das Anklicken betrügerischer Links oder übereilte Zahlungen.

Das Gefühl von Gemeinschaft und Vertrauen, das mit einem lokalen Team wie den Owen Sound Attack verbunden ist, wird so zu einem Angriffsziel. Die Taktik der Geschäfts-E-Mail-Kompromittierung („Business Email Compromise“, BEC) ist dabei oft ausgeklügelter als typische Massen-Phishing-Mails. Manchmal recherchieren die Täter sogar die Namen echter Mitarbeiter, um die Täuschung glaubwürdiger zu machen.

So können sich Fans und Unternehmen schützen

Für die weitere Saison müssen Verein und Unterstützer wachsam bleiben. Die proaktive Kommunikation des Teams ist ein wichtiger erster Schritt, doch der ultimative Schutz liegt in der Aufklärung und dem vorsichtigen Handeln der Community.

Experten empfehlen eine „Zuerst verifizieren“-Strategie. Bevor man auf eine Zahlungsaufforderung oder die Preisgabe persönlicher Daten reagiert, sollte die Anfrage über eine separate, vertrauenswürdige Kommunikationsleitung bestätigt werden. Wer betroffen sein könnte, sollte den Vorfall umgehend bei der kanadischen Anti-Betrugs-Zentrale melden.

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