OWC bringt ersten zertifizierten 2-Meter-Thunderbolt-5-Kabel auf den Markt
29.12.2025 - 18:53:12Der Spezialist für Computer-Zubehör OWC hat das weltweit erste voll zertifizierte 2-Meter-Kabel für Thunderbolt 5 vorgestellt. Die Neuheit beseitigt eine zentrale Einschränkung der Hochgeschwindigkeits-Technologie und verspricht mehr Flexibilität für professionelle Arbeitsplätze.
Bisher waren passive Kabel für Thunderbolt 5 und USB4 auf maximal einen Meter Länge beschränkt. Nur so ließ sich die Signalintegrität für die enormen Datenmengen gewährleisten. Wer längere Distanzen überbrücken musste, hatte bislang kaum brauchbare Optionen.
OWC durchbricht diese physikalische Grenze nun mit einem aktiven Kabel. Eingebaute Signalverstärkung und Präzisionsabschirmung sollen auch über zwei Meter die volle Leistung garantieren. Das Kabel ist ab sofort für 79,99 Euro vorbestellbar. Die Auslieferung soll Anfang 2026 beginnen.
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Volle Leistung auf doppelter Distanz
Das Kabel hält laut Hersteller die kompletten 80 Gigabit pro Sekunde (Gb/s) bi-direktionaler Datenübertragung ein. Das ist die doppelte Bandbreite von Thunderbolt 4. Zudem unterstützt es das „Bandwidth Boost“-Feature. Dabei kann die Verbindung für videointensive Anwendungen vorübergehend auf bis zu 120 Gb/s hochschalten.
Das reicht aus, um bis zu drei 8K-Monitore mit 60 Hz zu betreiben – eine Schlüsselfunktion für Videoeditoren und Coloristen. Gleichzeitig liefert das Kabel bis zu 240 Watt Ladeleistung. Damit kann es auch leistungshungrige Laptops und Workstations mit Strom versorgen.
Für Anwender bedeutet das: Ein einziges Kabel überträgt Daten, Video und Strom. Der oft kabelschwerangefüllte Profi-Arbeitsplatz wird deutlich aufgeräumter. Hochleistungs-Peripherie wie externe Grafiklösungen oder Speicher-Arrays lassen sich nun weiter vom Rechner entfernt platzieren.
Abwärtskompatibel und universell einsetzbar
Ein zentrales Verkaufsargument ist die breite Kompatibilität. Das Kabel ist zwar für Thunderbolt 5 optimiert, funktioniert aber auch rückwärtskompatibel mit Thunderbolt 4, Thunderbolt 3, USB4 und herkömmlichen USB-C-Geräten.
„Unser Ziel war eine Lösung, auf die Profis für alle Verbindungsbedürfnisse vertrauen können – unabhängig von der Gerätegeneration“, betont Larry O’Connor, Gründer und CEO von OWC. Diese Universalität ist in der aktuellen Übergangsphase besonders wertvoll. Während neue Apple M4- und High-End-Windows-PCs bereits Thunderbolt 5 nutzen, sind in den meisten Büros noch ältere Geräte im Einsatz.
Das Kabel erkennt automatisch, welcher Standard vom angeschlossenen Gerät unterstützt wird, und verhandelt die höchstmögliche Geschwindigkeit. Das beendet den Ärger mit physikalisch identischen, aber elektrisch unterschiedlichen Kabeln.
Strategischer Start vor der CES 2026
Der Zeitpunkt der Ankündigung ist kein Zufall. Sie kommt nur Tage, bevor sich die Unterhaltungselektronik-Branche auf der CES 2026 in Las Vegas trifft. OWC wird das 2-Meter-Kabel am 5. und 6. Januar auf den Vorschau-Events Pepcom und ShowStoppers präsentieren.
Für Branchenbeobachter sind längere, zertifizierte Kabel ein Indikator für die Reife eines neuen Standards. Ihr Erscheinen signalisiert, dass die Fertigungstechnologie stabil und zuverlässig genug für komplexere Produkte ist.
OWC treibt die Thunderbolt-5-Ökosystem-Strategie konsequent voran. In den letzten Monaten brachte das Unternehmen bereits kompatible Geräte wie die OWC StudioStack-Speicherlösung und das Mercury Helios 5S PCIe-Expansion-Chassis auf den Markt. Das lange Kabel rundet das Portfolio ab und ermöglicht es, diese leistungsstarken Peripheriegeräte vom oft lärmempfindlichen Arbeitsplatz entfernt aufzustellen.
Mit dem Preis von knapp 80 Euro positioniert sich das Kabel im Premium-Segment. Die Kosten für die aktive Elektronik zur Signalaufbereitung schlagen hier zu Buche. Für die Zielgruppe kreativer Profis und Unternehmen dürften die ergonomischen Vorteile und die Zuverlässigkeit jedoch das entscheidende Kaufargument sein.
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