Overnight, Oats

Overnight Oats schlagen Porridge bei Nährstoffaufnahme

25.01.2026 - 19:10:12

Ernährungswissenschaftliche Studien zeigen, dass die kalte Zubereitung von Haferflocken die Mineralstoffaufnahme verbessert, den Blutzucker stabilisiert und die Darmgesundheit fördert.

Overnight Oats bieten gesundheitliche Vorteile gegenüber warmem Porridge. Die kalte Zubereitung verbessert die Nährstoffaufnahme und reguliert den Blutzucker effektiver. Das zeigt ein genauer Blick auf die aktuellen ernährungswissenschaftlichen Erkenntnisse.

Beide Varianten basieren auf Haferflocken, die mit Ballaststoffen, Proteinen und Mineralstoffen punkten. Der entscheidende Unterschied liegt in der Zubereitung: Porridge wird gekocht, Overnight Oats quellen über Nacht kalt. Diese Methode aktiviert Prozesse, die den Körper bei der Verdauung unterstützen.

Phytinsäure: Der Mineralstoff-Räuber

Ein klarer Vorteil für die kalte Variante ist der Umgang mit Phytinsäure. Dieser natürliche Bestandteil in Hafer bindet Mineralstoffe wie Eisen und Zink im Darm und erschwert ihre Aufnahme. Das lange Einweichen der Overnight Oats aktiviert ein Enzym, das diesen “Nährstoff-Räuber” abbaut.

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Beim Kochen von Porridge wird die Phytinsäure zwar ebenfalls reduziert, aber weniger effektiv. Ernährungswissenschaftler bestätigen: Für eine optimale Mineralstoff-Verfügbarkeit ist das Einweichen die bessere Methode.

Resistente Stärke: Futter für den Darm

Overnight Oats enthalten mehr resistente Stärke. Diese spezielle Ballaststoff-Art übersteht die Verdauung im Dünndarm und erreicht den Dickdarm intakt. Dort dient sie den nützlichen Darmbakterien als Nahrung.

Die Folge? Eine gestärkte Darmflora und die Produktion entzündungshemmender Fettsäuren. Beim Erhitzen von Porridge wird die Struktur der Stärke verändert – der wertvolle Anteil an resistenter Stärke sinkt deutlich. Rohe Vollkornhaferflocken können bis zu 11,5 Gramm pro 100 Gramm liefern.

Blutzucker im Gleichgewicht

Die Zubereitung beeinflusst auch, wie schnell die Energie aus dem Frühstück ins Blut gelangt. Overnight Oats haben einen niedrigeren glykämischen Index als Porridge. Ihre Kohlenhydrate werden langsamer freigesetzt.

Das führt zu einem stabileren Blutzuckerspiegel, beugt Heißhunger vor und sorgt für langanhaltende Sättigung. Ein klarer Vorteil für alle, die ihre Energielevel konstant halten wollen – und besonders für Menschen mit Diabetes.

Mehr als nur ein Frühstückstrend

Die Popularität der Overnight Oats spiegelt ein wachsendes Bewusstsein wider: Die Zubereitungsmethode verändert den Nährwert von Lebensmitteln. Der Trend zu schonenden Methoden wie Einweichen oder Fermentieren wird voraussichtlich weiter zunehmen.

Die Wahl bleibt letztlich Geschmackssache. Porridge ist das klassische Warmmacher-Frühstück. Overnight Oats sind die praktische Vorbereitungs-Option mit messbaren Vorteilen. Wer auf warmes Porridge nicht verzichten möchte, kann die Haferflocken vor dem Kochen einweichen – und so einen Teil der Vorteile mitnehmen.

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