OSG startet Bauoffensive gegen den Trend
06.01.2026 - 06:53:12Die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft treibt zahlreiche Neubauprojekte voran, um den prognostizierten Rückgang der Fertigstellungen im Bundesland auszugleichen. Ihr Fokus liegt auf leistbarem, grünem Wohnraum.
Die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG) geht mit einer landesweiten Bauoffensive ins neue Jahr. Der größte gemeinnützige Bauträger des Burgenlandes setzt damit ein klares Signal gegen den prognostizierten Einbruch am Wohnungsmarkt.
Während Experten für 2026 einen deutlichen Rückgang der Fertigstellungen im Bundesland erwarten, füllt die OSG die Lücke. Mit einem Marktanteil von rund 84 Prozent im gemeinnützigen Neubau ist sie der zentrale Motor der regionalen Bauwirtschaft.
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Oberwart: Junges Wohnen und neues Dorfleben
Das Herzstück der Aktivitäten schlägt in der Bezirkshauptstadt. Hier treibt die Genossenschaft zwei Leuchtturmprojekte voran:
* „Young Living 2.0“: Das Projekt mit 14 Wohneinheiten für junge Erwachsene steht kurz vor der Fertigstellung. Die Mieten sollen unter 7 Euro netto pro Quadratmeter liegen – eine direkte Antwort auf die Leistbarkeitskrise.
* „The Village“: In der Riedlingsdorferstraße entsteht ein neues Quartier mit 52 Reihenhäusern. Der Fokus liegt auf verdichtetem, grünem Wohnen und der Einbindung lokaler Handwerksbetriebe.
Von Neusiedl bis Güttenbach: Bauen im ganzen Land
Die Offensive beschränkt sich nicht auf Oberwart. Die OSG streut ihre Investitionen bewusst über alle Regionen.
Im Nordburgenland sind die sechs Doppelhäuser und ein Einzelhaus im Neusiedler Projekt Weichselfeldgasse bereits voll vermarktet – ein klares Zeichen für den ungebrochenen Siedlungsdruck.
Im Mittelburgenland setzt die Genossenschaft auf Diversifizierung: In Neutal werden Bungalows fertiggestellt und Seniorenwohnungen vorbereitet. In Neuberg entstehen barrierefreie Startwohnungen im Ortszentrum, um die Dorfkerne zu beleben.
Sogar im südburgenländischen Güttenbach starten neue Projekte. Als „Wohn-Abenteuer“ vermarktete Bungalows und Reihenhäuser sollen auch in peripheren Lagen attraktiven Wohnraum schaffen.
Grüner und günstiger: Nachhaltigkeit als Bauprinzip
Ein roter Faden durch alle Projekte ist die ökologische Ausrichtung der „Green Way“-Strategie. Neue Gebäude erhalten standardmäßig Photovoltaikanlagen und verzichten auf fossile Brennstoffe.
Diese Maßnahmen dienen nicht nur dem Klimaschutz, sondern sichern auch die Leistbarkeit. Durch die Eigenstromproduktion sollen die Betriebskosten für die Mieter langfristig stabil bleiben.
Zudem setzt die OSG auf flächensparendes Bauen. Statt neuer Einfamilienhaus-Siedlungen auf der grünen Wiese bevorzugt sie die Nachverdichtung in bestehenden Ortskernen.
Kann die OSG den Markt stabilisieren?
Die Branche blickt gespannt auf das Baujahr 2026. Nach einem fordernden Jahr 2025 mit hohen Kosten und Zinsdruck sind die Impulse der gemeinnützigen Bauträger entscheidend.
Während gewerbliche Bauträger ihre Aktivitäten zurückfahren, zeigt die sofortige Vollvermarktung in Neusiedl: Die Nachfrage ist da, sie hat sich nur massiv vom Eigentum hin zur Miete verschoben.
Die OSG-Offensive ist ein starkes Signal der Stabilität. Ob sie die prognostizierte Marktdelle komplett auffangen kann, bleibt offen. Doch die Pipeline des größten Bauträgers ist gut gefüllt – gebaut wird dort, wo Bedarf besteht.
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