Operant AI startet Agent Protector gegen KI-Sicherheitslücken
06.02.2026 - 21:53:12KI-Agenten werden zur neuen Achillesferse für Unternehmen. Operant AI bringt mit Agent Protector eine spezielle Sicherheitsplattform auf den Markt, um diese wachsende Bedrohung einzudämmen. Die Lösung soll autonome KI-Assistenten in Echtzeit überwachen und kontrollieren – ein Novum in der IT-Sicherheit.
Die unsichtbare Gefahr: KI-Agenten ohne Aufsicht
Immer mehr Firmen setzen auf KI-Agenten, um Prozesse zu automatisieren. Doch diese digitalen Helfer schaffen ein neues Einfallstor für Angriffe. Sie haben oft Zugriff auf sensible Daten und Systeme. Herkömmliche Sicherheitssoftware ist gegen diese neue Art von Bedrohung machtlos.
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Analysten von Gartner prognostizieren einen rasanten Anstieg: Bis Ende 2026 sollen bereits 40 Prozent der Unternehmensanwendungen eigene KI-Agenten integrieren. Heute sind es weniger als fünf Prozent. Diese Geschwindigkeit überfordert viele IT-Abteilungen. Die Folge ist sogenannte „Shadow AI“ – unkontrollierte Agenten, die im Verborgenen operieren und so Datenlecks oder Compliance-Verstöße verursachen können.
Echtzeit-Überwachung für nicht-menschliche Akteure
Agent Protector setzt auf einen neuen Ansatz. Statt nur die Netzwerkgrenzen zu sichern, überwacht die Plattform das Verhalten jedes einzelnen KI-Agenten. Sie erkennt in Echtzeit, ob ein Agent ungewöhnliche Tools nutzt, unrechtmäßig Berechtigungen erweitert oder Daten abfließen lässt.
Kern der Technologie ist ein Zero-Trust-Modell. Jeder Agent erhält nur die minimal nötigen Rechte für seine Aufgabe. Zudem scannt das System kontinuierlich die gesamte IT-Landschaft, um auch unerkannte „Schatten-Agenten“ aufzuspüren. Laut Operant AI kann die Plattform so moderne Angriffsformen wie Prompt Injection oder Tool Poisoning abwehren.
Wettlauf um die Sicherheit der Zukunft
Mit dem Launch positioniert sich Operant AI im aufkeimenden Markt für KI-Agenten-Sicherheit. Das Unternehmen, das bereits Tools wie AI Gatekeeper anbietet, hat bisher 13,5 Millionen Euro an Wagniskapital eingesammelt. Der Bedarf an speziellen Lösungen wächst rasant, denn traditionelle Identitäts- und Zugriffsverwaltung (IAM) ist für nicht-menschliche Akteure nur bedingt geeignet.
Die Branche steht vor einem grundlegenden Wandel. Statische Sicherheitssysteme reichen nicht mehr aus. Gefragt sind nun intelligente Plattformen, die mit der Geschwindigkeit und Komplexität autonomer KI mithalten können. Für Unternehmen wird die Frage, wie sie ihre KI-Agenten absichern, entscheidend dafür sein, wie schnell sie die Produktivitätsvorteile dieser Technologie voll ausschöpfen können.


