OpenAI, Jony

OpenAI und Jony Ive verschieben KI-Revolution auf 2027

13.02.2026 - 23:49:13

Das mit Spannung erwartete KI-Hardware-Projekt von Star-Designer Sir Jony Ive und OpenAI-Chef Sam Altman verzert sich deutlich. Eine Markenrechtsstreit offenbarte: Das Gerät kommt frühestens Ende Februar 2027 auf den Markt ? ein Jahr später als erhofft.

Der neue Zeitplan wurde in Gerichtsunterlagen eines Markenrechtsstreits bekannt. OpenAI bestätigte darin, den ursprünglichen Produktnamen ?io? nicht mehr zu verwenden. Grund ist ein Konflikt mit einem Hörgeräte-Startup namens ?iyO?. Das Unternehmen habe seine Namensstrategie überprüft und werde auf ?io? oder ähnliche Varianten verzichten, so eine eidesstattliche Erklärung.

Diese erzwungene Neuausrichtung könnte sich als Glücksfall erweisen. Der Aufschub bis 2027 signalisiert einen Fokus auf Perfektionierung. Die gemischten Reaktionen auf jüngste KI-Gadgets wie den Humane AI Pin oder das Rabbit R1 dürften hier als Warnung dienen. Diese Geräte kämpfen um einen klaren Nutzen für Verbraucher. Ive und Altman scheinen entschlossen, diesem Schicksal zu entgehen.

Vision: Das 'iPhone der KI' ? ganz ohne Bildschirm

Die Zusammenarbeit begann offiziell im Mai 2025, als OpenAI Ives Hardware-Startup io Products für rund 6,5 Milliarden Euro übernahm. Die Partnerschaft vereint Ives Design-Firma LoveFrom mit OpenAIs KI-Forschung. Ihr ambitioniertes Ziel: die Schaffung des ?iPhones der künstlichen Intelligenz?.

Kern der Vision ist der Abschied vom bildschirmdominierten Zeitalter. Stattdessen soll ein bildschirmloses Erlebnis eine natürlichere Interaktion mit KI ermöglichen. Das Gerät soll nicht nur funktional, sondern auch emotional ansprechend und handwerklich perfekt sein ? eine Markenzeichen von Ives Arbeit bei Apple. Ob es sich um KI-Ohrhörer oder ein stiftähnliches Gadget handelt, bleibt das gut gehütete Geheimnis des Teams.

Milliarden-Backing und Apple-Veteranen

Das Projekt wird mit erheblichem Kapital unterstützt. Allein SoftBank-CEO Masayoshi Son steuerte über eine Milliarde Euro bei. Das Dreigestirn Ive, Altman und Son will ein neues Unternehmen schaffen, das Weltklasse-Design, Spitzen-KI und strategische Investitionen vereint.

Anzeige

Für Unternehmen, die KI?Hardware entwickeln, sind seit 2024 neue EU?Regeln besonders wichtig ? Kennzeichnungspflichten, Risikoklassen und Dokumentationspflichten können Produkteinführungen beeinflussen. Ein kostenloser Umsetzungsleitfaden erklärt kompakt, welche Pflichten und Fristen jetzt gelten und wie Sie Ihr Produkt rechtssicher vorbereiten. KI?Verordnung: Jetzt kostenlosen Leitfaden herunterladen

Um die enormen Hardware-Herausforderungen zu meistern, rekrutiert das Team gezielt erfahrene Apple-Veteranen. Deren Expertise im Bau ikonischer Consumer-Produkte gilt als Schlüssel für den Erfolg. Die hohen Erwartungen sind also nicht nur finanziell, sondern auch personell untermauert.

Der lange Weg bis zur Marktreife

Mit der Veröffentlichung frühestens 2027 bleibt die Tech-Welt auf eine offizielle Produktvorstellung gespannt. Diese war ursprünglich für das zweite Halbjahr 2026 erwartet worden. Ob sie noch in diesem Jahr stattfindet, ist unklar.

Der Aufschub gibt den Teams von OpenAI und LoveFrom mehr Zeit für Feinschliff. Die Integration von Hard- und Software muss perfektioniert werden. Für den ersten Vorstoß in den Consumer-Hardware-Markt kann sich OpenAI keinen Fehlstart leisten. Die Wartezeit auf das nächste revolutionäre Tech-Gerät ist länger geworden ? die Vorfreude aber umso größer.

@ boerse-global.de

Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr.
Jetzt anmelden.