OpenAI, Salute

OpenAI plant mit Salute den großen Umbau von ChatGPT

19.01.2026 - 07:51:13

OpenAI baut ChatGPT zu einer Aufgabenverwaltungs-Plattform aus. Das geht aus einem aktuellen Leak hervor, den der KI-Forscher Tibor Blaho diese Woche veröffentlichte. Unter dem Codenamen “Salute” soll der KI-Assistent zu einem zentralen Hub für komplexe Projekte werden – und damit in direkte Konkurrenz zu Tools wie Trello oder Asana treten.

Bisher konnten Nutzer in ChatGPT lediglich einfache, wiederkehrende Aufgaben einrichten. Das “Salute”-Update erweitert diese Funktion radikal. Kernstück ist die Möglichkeit, Dateien direkt an Aufgaben zu hängen und deren Bearbeitungsfortschritt live zu verfolgen.

Das verwandelt ChatGPT von einem reinen Konversationswerkzeug in eine Plattform für Kleinstprojekte. Nutzer können der KI alle notwendigen Dokumente übergeben und den Status der Bearbeitung beobachten. Ein erster Rollout der neuen Features wird in den kommenden Wochen erwartet.

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Lokale Suche und neue Tools für Entwickler

Das Leak zeigt, dass “Salute” mehr ist als ein verbessertes Task-Management. Ein weiterer Fokus liegt auf präziseren lokalen Diensten. ChatGPT soll künftig automatisch das beste KI-Modell für Anfragen zu Restaurants oder Geschäften wählen und Ergebnisse in optimierten Karten-Widgets anzeigen.

Für Entwickler plant OpenAI neue Integrationstools:
* Secure Tunnel: Für sichere Verbindungen.
* Inline Editing: Zur direkten Anpassung von Implementierungen.

Diese Schritte sollen die Plattform für Unternehmensanwendungen attraktiver machen und ein Ökosystem spezialisierter Apps fördern.

Strategischer Schlag gegen etablierte Konkurrenz

Mit “Salute” vollzieht OpenAI eine klare strategische Wende. ChatGPT entwickelt sich vom reaktiven Text-Generator zum proaktiven Arbeits-Assistenten, der eigenständig mehrstufige Aufgaben übernimmt.

Der große Vorteil gegenüber klassischen Projektmanagement-Apps: die natürliche Sprachsteuerung. Nutzer können Aufgaben intuitiv im Gespräch formulieren, ohne komplexe Menüs bedienen zu müssen. Die KI könnte sogar eigenständig Aufgaben vorschlagen, die aus dem Konversationsverlauf abgeleitet werden.

Die neuen Funktionen werden voraussichtlich zunächst den zahlenden Abonnenten der Plus-, Pro- und Team-Tarife vorbehalten sein. Die Einführung markiert einen Wendepunkt – hin zu einem KI-Assistenten, der zum digitalen Arbeitsplatz wird.

@ boerse-global.de