ONLYOFFICE: Europas Antwort auf die digitale Souveränität
20.01.2026 - 23:25:11Europäische Unternehmen und Behörden setzen 2026 verstärkt auf selbst gehostete Bürosoftware, um ihre Datenhoheit zurückzugewinnen. Der Druck durch ausländische Gesetze wie den US CLOUD Act macht klassische Cloud-Lösungen für viele untragbar.
Die Debatte um Datenkontrolle hat sich fundamental gewandelt. Es geht längst nicht mehr nur darum, wo Daten physisch gespeichert sind, sondern wer im Ernstfall darauf zugreifen kann. Die Erkenntnis, dass ein Rechenzentrum in der EU keinen absoluten Schutz vor Zugriffen durch US-Behörden bietet, war für viele Organisationen ein Wendepunkt. Dies treibt die Nachfrage nach On-Premises-Lösungen in die Höhe.
Die Souveränität wird zur Chefsache
Die Regulierungswelle rollt ungebremst. Von der DSGVO bis zur NIS2-Richtlinie für Cybersicherheit verschärft Europa den Rahmen für den Umgang mit Daten als strategischem Gut. Was früher ein IT-Thema war, landet heute auf der Agenda der Vorstände. Der Grund ist ein strukturelles Dilemma: Europas Abhängigkeit von amerikanischen Hyperscalern für Cloud und KI ist enorm.
Aussagen von Experten, die bestätigten, dass kein Vertrag mit einem US-Anbieter Zugriffe nach dem CLOUD Act sicher ausschließen kann, haben Illusionen zerstört. Die Folge? Immer mehr Unternehmen suchen nach Wegen, die direkte Kontrolle über ihre digitale Infrastruktur zurückzuholen – und verlassen sich nicht länger auf vermeintlich „souveräne“ Cloud-Angebote der Tech-Giganten.
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Selbst-Hosting als Weg zur echten Kontrolle
Die Lösung heißt für viele: Selbst gehostete Software. Indem Unternehmen eine Bürosuite wie ONLYOFFICE Workspace auf den eigenen Servern betreiben – ob im firmeneigenen Rechenzentrum oder bei einem vertrauenswürdigen lokalen Anbieter –, behalten sie die Hoheit über ihre Daten. Dieses Modell adressiert den Kern der Souveränität: Die Organisation kontrolliert die Hardware, die Software und vor allem die Daten selbst.
Technisch bietet dies solide Compliance-Grundlagen. IT-Administratoren können Sicherheitsprotokolle exakt auf Branchenvorgaben – sei es HIPAA im Gesundheitswesen oder die DSGVO – zuschneiden und überprüfen. Features wie Ende-zu-Ende-Verschlüsselung in „Private Rooms“, granulare Zugriffsrechte und Integration in LDAP/Active Directory schaffen Sicherheitsebenen, die intern verwaltet werden. Das Risiko, dass Daten über ausländische Gesetze zugänglich werden, entfällt damit.
ONLYOFFICE als praxistaugliche Alternative
ONLYOFFICE punktet mit einer umfassenden Suite an Kollaborationstools für Text, Tabellen, Präsentationen und Formulare. Die hohe Kompatibilität mit Microsoft-Office-Formaten ist ein entscheidender Adoptionstreiber, denn sie ermöglicht einen Wechsel ohne Bruch in etablierten Arbeitsabläufen. Die flexible Bereitstellung, etwa via Docker, macht die Lösung für verschiedene IT-Landschaften attraktiv.
Das gesamte ONLYOFFICE Workspace-Ökosystem geht aber weit über reine Dokumentenbearbeitung hinaus. Es integriert Projektmanagement, CRM, Unternehmensmail und Kalender in einer selbst gehosteten Umgebung. Dies reduziert die Abhängigkeit von einem Flickenteppich externer Cloud-Dienste, minimiert die Angriffsfläche und vereinfacht die IT-Architektur – ein erklärtes Ziel vieler IT-Verantwortlicher.
Analyse: Warum „Souveräne Clouds“ oft nicht genügen
US-Hyperscaler werben zwar mit „souveränen“ Cloud-Regionen. Analysten halten diese jedoch für keine Lösung des Grundproblems: Solange die Muttergesellschaft der Jurisdiktion einer ausländischen Regierung unterliegt, bleibt das Risiko eines erzwungenen Datenzugriffs bestehen.
Bei selbst gehosteten Lösungen liegt der Schlüssel hingegen beim Unternehmen selbst. Es kann nicht zur Herausgabe von Daten gezwungen werden, zu denen es keinen Zugriff gewähren muss. Dieser Unterschied wird zum entscheidenden Kriterium für Behörden, Betreiber kritischer Infrastrukturen und Unternehmen mit sensiblen Intellectual Property. Es geht nicht mehr nur um Compliance, sondern um Wettbewerbsvorteil und operative Widerstandsfähigkeit.
Ausblick: Hybride und souveräne Strategien gewinnen an Boden
Der Trend zur digitalen Souveränität wird sich verstärken. Experten erwarten, dass Unternehmen ihre Infrastruktur zunehmend an unterschiedliche regulatorische Anforderungen in verschiedenen Regionen anpassen. „Glokale“ oder hybride Strategien, die globale Technologien mit lokaler Kontrolle kombinieren, werden an Bedeutung gewinnen.
Für den Markt der digitalen Produktivität bedeutet dies anhaltendes Wachstum für selbst gehostete und Open-Source-Alternativen. Plattformen, die transparente, überprüfbare und On-Premises-Modelle bieten, sind hier klar im Vorteil. Die Fähigkeit, ein funktionsstarkes, nutzerfreundliches Erlebnis auf Augenhöhe der Marktführer zu bieten – bei gleichzeitiger Garantie absoluter Datenkontrolle – wird zur definierenden Eigenschaft der nächsten Generation von Enterprise-Lösungen.
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