OnePlus: Das Ende einer Smartphone-Legende?
21.01.2026 - 03:22:12Der Smartphone-Hersteller OnePlus steht vor dem Aus. Berichte deuten darauf hin, dass die Muttergesellschaft Oppo die einst unabhängige Marke schrittweise auflöst und absorbiert. Grund sind massive Umsatzeinbrüche und der Druck, in einem hart umkämpften Markt zu bestehen.
Hinter dem scheinbar plötzlichen Niedergang steckt eine längere Entwicklung. Seit Jahren wachsen OnePlus und Oppo, beide Teil des Elektronikkonglomerats BBK, enger zusammen. Die offizielle Fusion der Forschungsteams 2021 und die Vereinheitlichung der Betriebssysteme waren erste Schritte. Jetzt soll die Integration vollständig sein: Produktplanung, Entwicklung und regionale Entscheidungsgewalt werden laut internen Untersuchungen zentral von Oppo übernommen. Die einst eigenständigen Büros in Europa und Nordamerika agieren demnach nur noch als ausgedünnte Außenposten.
Verheerende Zahlen zwingen zum Handeln
Der Hauptgrund für diese radikale Kehrtwende sind drastisch sinkende Verkaufszahlen. Im Jahr 2024 brach der globale Auslieferungsabsatz von OnePlus um über 20 Prozent ein – von etwa 17 Millionen auf nur noch 13 bis 14 Millionen Geräte. Während die Kernmarke Oppo leicht wuchs, wurde OnePlus zur Belastung für den Konzern.
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Besonders in den Schlüsselmärkten India und China verlor die Marke massiv an Boden. In Indien haben Tausende Einzelhändler die Geräte aus ihrem Sortiment genommen, verunsichert durch Garantiefragen und geringe Margen. In China gelang es OnePlus nicht, ernsthaft mit etablierten Playern wie Xiaomi zu konkurrieren. Die Kosten für ein eigenes globales Marketing und regionale Hauptquartiere waren angesichts dieser Performance nicht mehr zu rechtfertigen.
Vom „Flagship-Killer“ zum Oppo-Derivat
Die Entwicklung markiert das Ende einer Ära. OnePlus startete 2013 mit dem Versprechen, High-End-Smartphones zu Killer-Preisen anzubieten. Die „Never Settle“-Philosophie und ein cleveres Community-Marketing begeisterten Technik-Fans weltweit. Doch mit der Zeit stiegen die Preise, die Produktpalette wuchs und die technische Unterscheidung zu Oppo-Geräten verschwamm immer mehr.
In einem Markt, der von Giganten wie Samsung und Apple sowie chinesischen Volume-Playern dominiert wird, hatte eine Mittelklasse-Marke wie OnePlus kaum noch Raum. Der Kampf um eigene Identität und Skaleneffekte wurde zu kostspielig. Die Integration bei Oppo erscheint da als pragmatischer Schritt, um die verbliebene Markenbekanntheit und Nutzerbasis in die größere, effizientere Oppo-Struktur zu überführen – eine Strategie, die bereits mit der Schwestermarke Realme verfolgt wird.
Was bedeutet das für die Nutzer?
Für aktuelle Besitzer von OnePlus-Geräten ändert sich vorerst wenig. Garantien werden übernommen und zugesagte Software-Updates soll es weiterhin geben. Die langfristige Perspektive für die Marke ist jedoch düster.
Mehrere geplante Projekte, darunter ein Nachfolger des Falt-Handys OnePlus Open und ein neues Kompakt-Smartphone, wurden Berichten zufolge bereits gestrichen. Zukünftige Geräte mit dem OnePlus-Logo werden wahrscheinlich lediglich angepasste Versionen gemeinsamer Oppo-Plattformen sein. Die Ära einer eigenständigen Marke mit eigenem Anspruch ist damit wohl beendet. Das Versprechen „Never Settle“ hat ausgedient.
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