Office-Eye-Syndrom: Die unterschätzte Gefahr am Bildschirm
27.01.2026 - 02:45:12Fast 80 Prozent der Menschen, die täglich mehr als drei Stunden am PC arbeiten, leiden unter trockenen Augen. Das sogenannte Office-Eye-Syndrom wird zur Volkskrankheit der digitalen Arbeitswelt. Experten warnen vor den Folgen der permanenten Augenbelastung.
Die Ursache liegt in unserer Konzentration: Bei der Bildschirmarbeit blinzeln wir dramatisch seltener – statt der normalen 15 bis 25 Mal nur noch ein- bis zweimal pro Minute. Dadurch verdunstet der schützende Tränenfilm schneller. Trockene Heizungsluft und Klimaanlagen verschärfen das Problem.
Diese Symptome sollten Sie ernst nehmen
Die Anzeichen sind vielfältig und treten oft schleichend auf:
* Trockene, brennende oder gerötete Augen
* Ein Fremdkörper- oder Sandkorngefühl
* Verschwommenes Sehen und erhöhte Lichtempfindlichkeit
* Kopf- und Nackenschmerzen durch angespannte Haltung
Paradoxerweise können auch tränende Augen ein Symptom sein – die produzierte Flüssigkeit befeuchtet das Auge dann nicht mehr effektiv.
Die magische 20-20-20-Regel
Eine einfache Methode bringt Entlastung: die 20-20-20-Regel. Alle 20 Minuten für 20 Sekunden auf ein Objekt in etwa sechs Metern Entfernung schauen. Diese kurze Pause entspannt die überlasteten Augenmuskeln und fördert die Befeuchtung.
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Bewegungspausen sind ebenso entscheidend. Kurzes Aufstehen und Dehnen lockert nicht nur der Rücken, sondern gibt den Augen die nötige Abwechslung. Könnte ein Blick zur Büropflanze schon der erste Schritt sein?
So gestalten Sie Ihren Arbeitsplatz augenfreundlich
Die richtige Ergonomie am Schreibtisch ist ein weiterer Schlüssel:
* Monitor-Position: Eine Armlänge entfernt und leicht unter Augenhöhe.
* Beleuchtung: Gleichmäßig und blendfrei. Reflexionen auf dem Bildschirm vermeiden.
* Luftfeuchtigkeit: Ausreichend trinken und bei trockener Luft gegebenenfalls einen Luftbefeuchter nutzen.
Bei anhaltenden Beschwerden können befeuchtende Augentropfen („künstliche Tränen“) Linderung verschaffen. Augenärzte empfehlen bei intensiver Bildschirmarbeit zudem regelmäßige Untersuchungen.
Wer trägt die Verantwortung?
Die gesetzliche Lage ist klar: Arbeitgeber sind in der Pflicht. Die österreichische Bildschirmarbeitsverordnung schreibt regelmäßige Augenuntersuchungen und bei Bedarf spezielle Bildschirmbrillen vor.
Zunehmend setzen sich auch technologische Helfer durch. Software erinnert an Pausen, und Filter reduzieren den Blaulicht-Anteil des Monitors. Langfristig ist ein Umdenken in der Arbeitskultur nötig – hin zu einer Priorisierung der Gesundheit, die auch nachhaltige Leistungsfähigkeit sichert.
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