Österreichs Regierung startet Milliarden-Offensive für die Industrie
15.01.2026 - 23:23:12Die Bundesregierung stellt heute ihre „Industriestrategie 2035“ vor. Kern ist ein 2,6-Milliarden-Euro-Investitionspaket für Schlüsseltechnologien. Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer, Infrastrukturminister Peter Hanke und Staatssekretär Josef Schellhorn präsentieren den Plan bei Siemens Mobility in Wien.
Ziel ist es, Österreich unter die globalen Top-10-Industrienationen zu führen. Dafür soll der Industrieanteil an der Wirtschaftsleistung von aktuell 16,9 auf 20 Prozent steigen.
Drei Ziele, 100 Maßnahmen
Die Strategie ist das Ergebnis monatelanger Gespräche mit Unternehmen, Sozialpartnern und Wissenschaft. Sie bündelt rund 100 Einzelmaßnahmen, die drei Ziele verfolgen:
* Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit
* Steigerung der Leistungsfähigkeit
* Erhöhung der Resilienz der heimischen Industrie
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Ein neuer jährlicher Bericht des Produktivitätsrats und eine „Taskforce Industrie“ sollen den Fortschritt überwachen.
Fokus auf Quantencomputing & Co.
Das Geld fließt gezielt in neun Zukunftstechnologien. Dazu gehören:
* Halbleiterindustrie
* Quantencomputing
* Bahnverkehr
Parallel startet eine Fachkräfteoffensive. Für jede dieser Schlüsseltechnologien soll ein eigener neuer Lehrberuf entstehen. Zudem verspricht die Regierung, langwierige Genehmigungsverfahren zu beschleunigen.
Industriestrompreis ab 2027 als Entlastung
Eine weitere zentrale Säule ist die Einführung eines Industriestrompreises ab 1. Januar 2027. Er soll die Energiekosten für Betriebe auf das Niveau in Deutschland senken – auf etwa fünf Cent pro Kilowattstunde.
Die jährlichen Kosten von geschätzt 250 Millionen Euro will die Regierung aus dem Energiesektor gegenfinanzieren. Die Details sind aber noch offen.
Strategischer Wendepunkt nach kurzfristigen Paketen
Die Strategie markiert einen Kurswechsel. Statt kurzfristiger Konjunkturhilfen setzt die Regierung nun auf langfristige Planung. Die „Plattform Industrie 4.0“ koordinierte die Erarbeitung.
Der Druck war zuletzt gewachsen: Geopolitische Spannungen, Lieferkettenprobleme und Subventionswettläufe wie der US-„Inflation Reduction Act“ machten eine klare Linie notwendig.
Jetzt beginnt die Phase der Umsetzung. Ob die Strategie erfolgreich ist, wird sich daran zeigen, wie schnell die Gelder fließen und die versprochenen Bürokratie-Erleichterungen wirken.
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