Österreichs Inflation verharrt bei 4,0 Prozent
19.11.2025 - 11:21:12Österreichs Teuerungsrate bleibt im Oktober bei 4,0 Prozent – genauso hoch wie im September. Während die Eurozone im Schnitt nur noch 2,1 Prozent verzeichnet, kämpfen die österreichischen Haushalte weiterhin mit deutlich höheren Preisen. Die Haupttreiber: explodierende Energiekosten und teure Dienstleistungen.
Die Zahlen von Statistik Austria zeigen ein klares Bild der Belastung. Nach zwei Jahren Rezession fasst die heimische Wirtschaft nur langsam wieder Fuß – doch die Preise bleiben hartnäckig oben.
Der Sektor “Wohnung, Wasser, Energie” schoss um 6,6 Prozent in die Höhe. Besonders drastisch: Die Strompreise kletterten um satte 40,7 Prozent. Hauptgrund dafür ist das Auslaufen der Strompreisbremse Anfang 2025 sowie gestiegene Netzentgelte.
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Die Haushaltsenergie verteuerte sich insgesamt um 15,7 Prozent. Ohne diese Energiesprünge und die Teuerung in der Gastronomie läge die Inflationsrate bei moderaten 2,4 Prozent. Restaurants und Hotels verlangten 6,0 Prozent mehr als im Vorjahr – eine zusätzliche Belastung für Konsumenten.
Fast doppelt so hohe Teuerung wie in der Eurozone
Mit 4,0 Prozent liegt Österreich deutlich über dem Euro-Durchschnitt. Diese Kluft schadet der Wettbewerbsfähigkeit heimischer Unternehmen und frisst die Kaufkraft der Bevölkerung auf.
Die Fakten im Vergleich:
* Österreich: 4,0 % Inflation
* Eurozone: 2,1–2,2 % Inflation
* Prognose Österreich 2025: 3,5 % (WIFO, IHS, OeNB)
* Prognose EU 2025: rund 2,5 %
Während in vielen EU-Ländern die Energiepreise bereits wieder sinken, sorgen statistische Basiseffekte in Österreich für anhaltenden Preisdruck.
Wirtschaft kommt kaum vom Fleck
Die hohe Inflation trifft auf eine schwächelnde Konjunktur. Nach der Rezession 2023/2024 erwarten Wirtschaftsinstitute für 2025 nur ein minimales Wachstum von 0,2 bis 0,4 Prozent. Der private Konsum trägt die zaghafte Erholung, während Unternehmen bei Investitionen zurückhaltend bleiben.
Die Kombination aus stagnierender Wirtschaft und hoher Teuerung stellt die Wirtschaftspolitik vor massive Herausforderungen. Die Europäische Zentralbank belässt ihren Leitzins bei 2,0 Prozent und plant für 2025 keine weiteren Änderungen.
Basiseffekte versprechen Entlastung für 2026
Die aktuellen 4,0 Prozent sind teilweise statistisch bedingt. Das Ende der Energiehilfen zu Jahresbeginn verursachte einen sprunghaften Anstieg in der Jahresvergleichsrate. Dieser Basiseffekt fällt Anfang 2026 weg – die Inflationsrate dürfte dann auf rund 2,4 Prozent sinken.
Doch die Kerninflation bleibt problematisch. Die hohe Teuerung bei Dienstleistungen deutet auf strukturellen Preisdruck hin, befeuert durch Lohnsteigerungen und anhaltende Nachfrage. Diese Kerninflation zu dämpfen, ohne die fragile Erholung abzuwürgen, wird zur Gratwanderung.
Bis Jahresende keine Entspannung absehbar
Experten rechnen nicht mit einer baldigen Trendwende. Die Teuerung wird voraussichtlich bis Jahresende um die 4-Prozent-Marke kreisen. Erst 2026 soll spürbare Entlastung kommen – vorausgesetzt, die Energiepreise stabilisieren sich und die Konjunktur zieht an.
Die Kaufkraft der österreichischen Haushalte bleibt damit noch Monate unter Druck. Die Hoffnung ruht auf einer Normalisierung der Energiemärkte und einer wirtschaftlichen Belebung im kommenden Jahr.
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