Öl, Glitzer, Alien-Vibes: Warum alle über Monira Al Qadiri sprechen
12.01.2026 - 14:22:57Alle reden über diese Kunst – ist das genial oder kann das weg?
Schimmernde Skulpturen wie Alien-Gold, Neon-Licht wie im Sci-Fi-Film und Themen wie Öl, Queerness und Golfstaaten-Realität: Monira Al Qadiri ist eine der spannendsten Stimmen im internationalen Kunst-Hype gerade.
Wenn du auf Kunst stehst, die maximal fotogen ist, sich perfekt für Insta-Reels eignet und gleichzeitig richtig was zu sagen hat, solltest du diesen Namen speichern. Das hier ist kein Zufalls-Hype – das ist eine Karriere auf Ansage.
Das Netz staunt: Monira Al Qadiri auf TikTok & Co.
Stell dir vor: Perlen, die in giftigem Petrol und Violett schimmern. Skulpturen, die aussehen wie futuristische Meereswesen oder High-End-Auto-Tuning aus einem Paralleluniversum. Genau diese glänzende, irreal-seduktive Optik macht Monira Al Qadiris Kunst so social-media-tauglich.
Auf Fotos wirken die Werke wie 3D-Filter aus einer anderen Dimension – glossy, fremd, extrem ästhetisch. Aber dahinter stecken harte Themen: Ölindustrie, Kolonialismus, Ausbeutung, Gender. Je länger du draufguckst, desto düsterer wird der Glamour.
Online feiern viele die Werke als "Must-See" für alle, die Kunst nicht nur als Deko wollen. Andere schreiben drunter: "Sieht aus wie ein Luxus-Auspuff – aber irgendwie geil". Genau diese Mischung aus "Kann das weg?" und "Ich brauch das im Feed" treibt den viralen Hit.
Willst du die Kunstwerke in Action sehen? Hier geht's zum Hype:
Meisterwerke & Skandale: Das musst du kennen
Monira Al Qadiri ist keine Newcomerin, die nur kurz durchs For-You-Page-Feuerwerk fliegt. Sie hat schon auf der Venedig-Biennale gezeigt, in wichtigen Museen ausgestellt und ist in Sammlerkreisen längst ein fester Name.
Drei Werke/Serien solltest du unbedingt parat haben, wenn du mitreden willst:
- "Alien Technology" (Skulpturen-Serie)
Glossy, schimmernde Skulpturen, die aussehen wie eine Mischung aus Auto-Tuning-Teilen, Meereskreaturen und Sci-Fi-Artefakten. Viele sind in öligen Metallic-Farben gehalten – eine klare Anspielung auf die Ölindustrie im Golf. Fotografisch sind die Teile absolute Feed-Magnete, gleichzeitig erzählen sie von Abhängigkeit, Reichtum und Zerfall. - Arbeiten rund um die „Oil and Folklore“-Ästhetik
In mehreren Installationen und Videos setzt sich Al Qadiri mit der Geschichte der Perlenfischerei und der späteren Ölökonomie in der Golfregion auseinander. Tradition, Märchen, Kitsch und petro-kapitalistische Zukunftsfantasien krachen aufeinander. Diese Mischung aus nostalgischem Glanz und düsterer Zukunft ist ihr Markenzeichen. - Politisch aufgeladene Video- und Soundarbeiten
Viele kennen sie vor allem über Skulpturen, aber Al Qadiri kommt aus der Video- und Performancekunst. In ihren Filmen arbeitet sie mit Pop-Referenzen, arabischer Popkultur, Drag-Ästhetik und religiösen Symbolen. Das Ergebnis: Kunst, die direkt in den Kopf geht – wie ein Musikvideo, aber mit politischer Sprengkraft.
Skandale im Sinne von Shitstorms oder verbotenen Werken? Aktuell keine großen öffentlichen Aufreger, aber die Inhalte sind klar kontrovers: Queere Perspektiven, Machtkritik und Golfstaaten-Kultur – das sorgt eher für leisen, aber intensiven Diskurs als für billige Skandal-Schlagzeilen.
Rekord-Preise: So viel ist die Kunst wert
Für alle, die nicht nur schauen, sondern auch sammeln (oder davon träumen): Wie steht es um den Marktwert von Monira Al Qadiri?
Über große Millionen-Hammer bei Christie's oder Sotheby's ist aktuell nichts öffentlich dokumentiert. Es gibt bislang keine bekannten Auktionsrekorde, die in die mehrstelligen Hunderttausender- oder gar Millionenbereiche schießen. Viele Werke werden über Galerien und Institutionen platziert, nicht über spektakuläre Abendauktionen.
Heißt das: uninteressant? Ganz im Gegenteil. Das ist eher ein Hinweis darauf, dass Al Qadiri aktuell im Bereich "Institutionell etabliert, aber noch nicht komplett durch die Decke geschossen" steht. Ein typisches Feld, in dem Sammler:innen gerne früh einsteigen, bevor die großen Rekordpreise den Markt dominieren.
Wichtig: Die Künstlerin ist international vernetzt, war bei der Venedig-Biennale präsent, arbeitet mit bekannten Galerien und wird von renommierten Museen gezeigt. Das ist genau das Profil, das mittelfristig solide Wertentwicklung verspricht – sofern du Kunst nicht wie Trading-Krypto, sondern mit etwas Geduld siehst.
Ihr Hintergrund in Kürze:
- Geboren in Dakar, aufgewachsen in Kuwait – bringt also eine transnationale Perspektive mit, die im globalen Kunstbetrieb extrem gefragt ist.
- Studium und Karriere zwischen Nahost, Japan und Europa – dadurch fließen Anime-Ästhetik, Golfstaaten-Realität und globale Popkultur in ihre Bildwelt ein.
- Teilnahme an der Venedig-Biennale – ein massiver Karriere-Meilenstein und klares Signal: Das ist kein Nischen-Phänomen, sondern eine ernstzunehmende internationale Position.
Unterm Strich: Kein Blue-Chip à la "Picasso-Level", aber eine starke, institutionell abgesicherte Stimme, die im Kunstsystem sehr ernst genommen wird – und deren Markt sich weiterentwickeln dürfte.
Live erleben: Hier kannst du die Kunst sehen
Du willst die Werke nicht nur im Insta-Feed, sondern in echt sehen? Genau da entfalten sie ihren vollen Effekt – die Oberflächen, das Licht, die Atmosphäre sind live noch intensiver als auf jedem Screen.
Für konkrete Shows gilt aktuell: Aktuell keine Ausstellungen bekannt, die genau jetzt öffentlich und eindeutig terminiert wären, ohne dass Infos wieder veraltet wären. Die Künstlerin ist aber regelmäßig in Museumsausstellungen und Gruppenshows vertreten.
Wenn du wirklich nichts verpassen willst, check diese Seiten:
- Monira Al Qadiri bei KÖNIG GALERIE – hier findest du laufende und vergangene Shows, verfügbare Werke und oft auch Ausstellungsansichten.
- Offizielle Infos direkt von der Künstlerin – Bio, Projekte, Ausstellungs-Historie und aktuelle News rund um internationale Institutionen.
Pro-Tipp: Viele ihrer Installationen tauchen in Gruppenausstellungen zu Themen wie Klimakrise, Postkolonialismus oder Golfstaaten auf. Such bei deinem lokalen Museum oder Kunstverein nach ihrem Namen – die Chance ist hoch, dass sie irgendwo im Programm steht, ohne dass es groß auf TikTok trendet.
Fazit: Hype gerechtfertigt?
Wenn du nur auf schnelle Deko stehst, ist Monira Al Qadiri vielleicht zu "deep". Aber wenn du Kunst willst, die visuell knallt und gleichzeitig aktuelle Themen wie Öl, Macht, Identität und Zukunftsangst verhandelt, ist sie ein absoluter Must-See.
Ihr Look ist wie gemacht für Social Media: futuristisch, glänzend, leicht over the top. Aber unter der Oberfläche steckt eine Story, die so komplex ist wie die Realität im Nahen Osten. Genau das macht sie zur perfekten Künstlerin für eine Generation, die mit Reels scrollt, aber Politik und Klima im Nacken hat.
Sammler:innen sollten den Namen auf dem Zettel haben: Noch keine Millionen-Hämmer, aber ein wachsendes institutionelles Standing und eine Bildsprache, die im globalen Kunstgedächtnis hängenbleibt. Für alle anderen gilt: Einfach mal ein Rabbit Hole auf TikTok oder YouTube starten
Egal, wie du dich entscheidest: An Monira Al Qadiri kommst du in der aktuellen Kunst- und Kulturwelt kaum vorbei.


