ÖBB revitalisieren historischen Wasserturm am Nordbahnhof
12.01.2026 - 20:30:12Die ÖBB starten heute die Sanierung des denkmalgeschützten Wasserturms im Nordbahnviertel. Bis Mitte 2026 entsteht dort ein gastronomischer und kultureller Treffpunkt. Das Projekt verbindet die Eisenbahngeschichte des Ortes mit der Zukunft des rasant wachsenden Stadtteils.
Das Nordbahnviertel zählt zu Wiens größten Stadtentwicklungsgebieten. Auf dem 65 Hektar großen ehemaligen Bahnareal entstehen rund 10.000 Wohnungen. Der historische Backsteinturm ist der letzte bauliche Zeuge des einst größten Bahnhofs der Monarchie. Statt abzureißen, wird er nun zum sozialen Ankerpunkt.
Die Revitalisierung erfolgt in Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt. Die Fassade wird gereinigt, die Fenster instand gesetzt. Im Inneren entsteht durch Entkernung ein zwölf Meter hoher Hauptraum von 140 Quadratmetern. Hier soll das Herzstück eines Cafés oder Bistros einziehen.
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Ergänzt wird das Lokal durch einen etwa 100 Quadratmeter großen Schanigarten. Dieser lädt zum Verweilen am Rande der „Freien Mitte“ ein – dem zentralen Park des Viertels. Versorgungsräume kommen ins Kellergeschoss, um den Charakter des Turms zu wahren.
Strategischer Schritt für die Viertel-Identität
Die Umnutzung ist mehr als ein Bauprojekt. Sie soll Identität stiften in dem neuen Stadtteil zwischen Donau, Prater und Innenstadt. Der Turm liegt prominent an der rund 10 Hektar großen Parkfläche. Als gastronomischer Hotspot soll er die Aufenthaltsqualität steigern und eine Brücke zwischen modernen Neubauten und dem Erholungsraum schlagen.
Solche sozialen Kristallisationspunkte gelten als entscheidend für den Erfolg großer Stadtentwicklungsprojekte. Sie fördern das Gemeinschaftsgefühl und verhindern die Anonymität.
Leerstand adé: Vom Lok-Wasser zum Kaffee
Der Turm versorgte einst Dampflokomotiven mit Wasser. Mit dem Ende dieser Ära stand er jahrzehntelang leer. Die ÖBB als Eigentümerin wollen das industrielle Erbe nun bewahren und nachhaltig nutzen.
Die Ausschreibung für einen Pächter läuft bereits. Gesucht wird ein niederschwelliges Konzept für alle Generationen. Die Pläne sehen auch konsumfreie Zonen vor, um den Turm als Treffpunkt für die gesamte Nachbarschaft zu etablieren.
Globale Trends in der Wiener Praxis
Die adaptive Wiederverwendung historischer Industriebauten ist ein globaler Trend in der Stadtplanung. Projekte wie dieses zeigen, wie ungenutzte Denkmäler zu wertvollen sozialen Ressourcen werden. Experten sehen darin einen Schlüssel für hohe Lebensqualität und soziale Kohäsion in neuen Quartieren.
Die Bauarbeiten sollen plangemäß bis Mitte 2026 abgeschlossen sein. Die ÖBB-Infrastruktur AG investiert in den Turm, um einen Mehrwert für das gesamte Viertel zu schaffen. Die Eröffnung wird die Fertigstellung der „Freien Mitte“ als grünes und soziales Zentrum des Nordbahnviertels markieren.
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