Obst schützt Lunge vor Feinstaub-Schäden
06.01.2026 - 04:44:12Eine neue Studie zeigt: Wer viel Obst isst, kann die schädlichen Auswirkungen von Luftverschmutzung auf seine Lungenfunktion deutlich reduzieren. Forscher der University of Leicester fanden diesen Zusammenhang in einer Analyse der UK Biobank mit rund 200.000 Teilnehmern.
Vier Portionen Obst als wirksamer Puffer
Das Team um Pimpika Kaewsri untersuchte, ob die Ernährung die Folgen von Feinstaub (PM2.5) abmildern kann. Das Ergebnis ist eindeutig: Frauen, die täglich vier oder mehr Portionen Obst aßen, zeigten deutlich geringere Einbußen in der Lungenleistung.
Konkret sank bei einem PM2.5-Anstieg ein wichtiger Lungenmesswert (FEV1) in der Gruppe mit wenig Obst um durchschnittlich 78,1 Milliliter. Bei den Viel-Esserinnen betrug der Rückfall nur 57,5 Milliliter. Dieser Effekt blieb selbst nach Berücksichtigung von Alter oder sozialem Status bestehen.
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Antioxidantien wehren Entzündungen ab
Doch wie funktioniert dieser Schutz? Feinstaubpartikel lösen in der Lunge oxidativen Stress und Entzündungen aus. Die in Obst enthaltenen Antioxidantien und entzündungshemmenden Stoffe wirken dem entgegen.
Sie neutralisieren die durch Schadstoffe entstehenden freien Radikale, bevor diese die Zellen schädigen können. Experten wie Lungenfacharzt Dr. Harsh Vardhan Puri verweisen besonders auf die schützende Rolle von Vitamin C, Vitamin E und Omega-3-Fettsäuren.
Ernährung als Teil der Schutzstrategie
Die Studie trifft auf eine Phase mit oft kritischer Luftqualität. Winterliche Inversionswetterlagen führen derzeit in vielen Städten zu hohen Schadstoffwerten.
Ernährungsexperten betonen: Der Körper hat bei hoher Belastung einen erhöhten Nährstoffbedarf. Sie empfehlen eine Kost reich an pflanzlichen Proteinen und Mikronährstoffen. Besonders hervorgehoben werden:
* Spinat und Karotten für Vitamine
* Zitrusfrüchte für Vitamin C
* Kurkuma für seine entzündungshemmende Wirkung
Kann Obst also saubere Luft ersetzen? Nein. Mediziner warnen davor, Ernährung als Allheilmittel zu sehen. Die politische Reduktion von Emissionen bleibt die wichtigste Maßnahme. Doch die Studie gibt Stadtbewohnern eine konkrete Handlungsoption zurück: Der tägliche Obstkonsum wird zu einer aktiven Schutzmaßnahme.
Die Forscher wollen nun untersuchen, ob der Effekt auch vor Langzeitfolgen wie COPD schützt. Bis dahin gilt: In der Smog-Saison ist der Griff zum Apfel mehr als nur eine allgemeine Gesundheitsempfehlung.
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