NVIDIA Rubin: Neuer KI-Chip-Gigant startet in die Produktion
17.01.2026 - 07:13:12NVIDIAs nächste KI-Plattform Vera Rubin läuft an und verspricht eine Revolution in Effizienz und Leistung. Die im zweiten Halbjahr 2026 erscheinende Architektur soll die Kosten für KI-Training und -Inferenz dramatisch senken.
Das kalifornische Unternehmen bestätigte auf der CES 2026, dass die nach der Astronomin benannte Plattform nun in die Serienfertigung geht. Sie löst die erst kürzlich eingeführte Blackwell-Architektur ab und setzt NVIDIAs aggressiven Ein-Jahres-Rhythmus für KI-Infrastruktur fort. Entwickelt wurde sie in enger Partnerschaft mit dem taiwanesischen Chiphersteller TSMC.
Sechs spezialisierte Chips als ein Supercomputer
Der Kern von Rubin ist ein als „extreme Codesign“ bezeichnetes Prinzip. Sechs völlig neue, hochspezialisierte Chips bilden zusammen eine einzige, kohärente KI-Supercomputing-Einheit. Das System betrachtet dabei das gesamte Rechenzentrum als Prozessor.
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Die Plattform besteht aus:
* Rubin GPU: Das Herzstück mit einem massiven Leistungssprung für KI-Berechnungen. Sie wird als erste HBM4-Speicher integrieren.
* Vera CPU: Der Nachfolger der Grace CPU basiert auf Arm-Architektur und soll die doppelte Leistung bringen.
* NVLink 6 Switch: Die sechste Generation von NVIDIAs Hochgeschwindigkeits-Verbindungstechnik.
* ConnectX-9 SuperNIC: Eine fortschrittliche Netzwerkkarte für skalierbare KI-Workloads.
* BlueField-4 DPU: Eine Data Processing Unit für Netzwerk-, Speicher- und Sicherheitsaufgaben.
* Spectrum-6 Ethernet Switch: Neue Netzwerk-Switches mit integrierter Optik für KI-Fabriken.
Zehnfache Effizienz für die nächste KI-Generation
Der Sprung von Blackwell zu Rubin ist gewaltig. Die Rubin GPU soll KI-Training viermal und KI-Inferenz (Schlussfolgerung) fünfmal schneller ausführen. Diese Leistung ist entscheidend für „Agentic AI“ – autonome Systeme, die komplexe, mehrstufige Denkprozesse durchführen.
Laut NVIDIA könnten die Kosten für die Erzeugung von KI-Tokens im Vergleich zu Blackwell um das Zehnfache sinken. Bestehende Großmodelle ließen sich womöglich mit nur einem Viertel der bisher benötigten GPUs trainieren. Möglich macht dies der Wechsel zu TSMCs fortschrittlichem 3-Nanometer-Prozess und der neuen HBM4-Speichertechnologie.
Cloud-Giganten stehen bereits Schlange
Die größten Player der Branche haben die neue Technologie bereits eingeplant. Cloud-Dienstleister wie AWS, Google Cloud, Microsoft und Oracle Cloud werden voraussichtlich 2026 zu den ersten gehören, die Rubin-basierte Instanzen anbieten.
Microsoft plans, die rack-skaligen Vera Rubin NVL72-Systeme in seine nächste Generation von KI-Rechenzentren zu integrieren. Die Einführung wird tiefgreifende Auswirkungen auf das Design von Rechenzentren haben. Die hohe Leistungsdichte der neuen Systeme erfordert fortschrittliche Direktflüssigkühlung mit warmem Wasser – ein effizienteres und nachhaltigeres Verfahren.
Der Wettlauf beschleunigt sich weiter
Mit Rubin in Produktion blickt NVIDIA bereits weiter voraus. Der veröffentlichte Fahrplan des Unternehmens sieht für 2027 eine verbesserte „Rubin Ultra“-Plattform und für 2028 eine komplett neue Architektur mit dem Codenamen „Feynman“ vor.
Dieser beschleunigte Innovationszyklus soll die explodierende Nachfrage nach KI-Rechenleistung bedienen und NVIDIAS Marktführerschaft festigen. Die Branche bereitet sich auf die „Rubin-Ära“ vor. Die entscheidende Frage wird sein, ob die versprochenen Leistungs- und Effizienzgewinne im großen Maßstab realisiert werden können – und so ein neues Zeitalter zugänglicherer und fähigerer künstlicher Intelligenz einläuten.
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