Nvidia RTX 5060: Software-Boom trifft auf Hardware-Krise
07.01.2026 - 23:09:12Die Zukunft von Nvidias Mittelklasse-Grafikkarten wird neu bewertet. Nach den Enthüllungen auf der CES 2026 verspricht die neue KI-Software einen Performance-Schub, während Lieferengpässe die Verfügbarkeit bedrohen. Für deutsche Gamer wird die Kaufentscheidung dadurch komplizierter.
Der Star der Messe war keine neue Hardware, sondern eine Software: DLSS 4.5. Diese exklusive Technologie für die Blackwell-Architektur der RTX-50-Serie könnte die Leistung der RTX 5060 und 5060 Ti revolutionieren. Der Clou ist eine erweiterte Multi-Frame-Generierung, die aus einem gerenderten Bild bis zu sechs neue Frames berechnet.
Was bedeutet das konkret? Die für 1080p und 1440p ausgelegten Mittelklasse-Karten könnten plötzlich anspruchsvolle 4K-Displays antreiben – eine Domäne, die bisher Top-Modellen vorbehalten war. Gleichzeitig reduziert ein überarbeitetes Modell lästige Bildfehler wie Geisterbilder. Experten sehen darin ein „kostenloses“ Upgrade, das das anfängliche Urteil einer nur kleinen Leistungssteigerung revidieren könnte.
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Die VRAM-Krise: 16GB-Modell vor dem Aus
Doch der Software-Euphorie steht eine harte Hardware-Realität gegenüber. Branchenberichten zufolge plant Nvidia, die Produktion der RTX 5060 Ti mit 16GB Speicher einzustellen. Grund ist eine globale Knappheit an GDDR7-Speicherchips, die auch für lukrative KI-Server in Rechenzentren benötigt werden.
Das ist ein herber Schlag für Gamer. Die 16GB-Variante galt in Tests als klarer Favorit gegenüber dem 8GB-Modell, da sie moderne, texturintensive Spiele ohne Kompromisse bewältigen kann. Fällt sie weg, bleibt nur die 8GB-Version – eine Speichergröße, die 2026 kaum noch als zukunftssicher gilt. Wer mehr VRAM braucht, müsste deutlich tiefer in die Tasche greifen und zur teureren RTX 5070 greifen.
Marktturbulenzen: Preisanstieg und Comeback alter Modelle
Die Lieferkette wackelt an mehreren Stellen. Marktanalysten wie TrendForce prognostizieren für das erste Quartal 2026 breite Preiserhöhungen für Grafikkarten. Der KI-Boom treibt die Nachfrage und Preise für Speicherbausteine in die Höhe, die einen großen Teil der Herstellungskosten ausmachen.
In einer überraschenden Wendung will Nvidia offenbar auf die Knappheit reagieren, indem es die alte GeForce RTX 3060 wiederbelebt. Mit dem älteren, verfügbaren GDDR6-Speicher könnte so das preissensitive Marktsegment bedient werden. Für Verbraucher entsteht ein undurchsichtiges Feld: Die moderne RTX 5060 mit DLSS 4.5 könnte teurer werden, während ältere Architekturen als Budget-Option zurückkehren.
Aktuell sind die RTX 5060 Ti und 5070 bei Händlern wie Amazon noch zum UVP von umgerechnet etwa 400 Euro für die 5060 Ti erhältlich. Diese Preisstabilität könnte jedoch bald der Vergangenheit angehören.
Fazit: Ein zweischneidiges Schwert für Gamer
Die Aussichten für die RTX-5060-Serie sind gespalten. DLSS 4.5 verspricht einen beachtlichen Leistungsschub und verlängert die Lebensdauer der Karten. Gleichzeitig drohen Engpässe, höhere Preise und eine eingeschränkte Modellauswahl.
Die Handlungsempfehlung für Käufer ist eindeutig: Das Zeitfenster, eine RTX 5060 Ti mit 16GB zu einem vernünftigen Preis zu ergattern, schließt sich möglicherweise schnell. Während Nvidia seinen Fokus auf KI-Architekturen wie „Rubin“ und autonomes Fahren richtet, muss in der Gaming-Sparte die Software-Innovation die Lücken füllen, die hardwarebedingte Limitierungen hinterlassen.
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