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Nvidia DLSS 4.5: KI-Grafikrevolution spaltet die Gaming-Community

18.01.2026 - 23:43:12

Nvidias neues DLSS 4.5 bietet allen RTX-Besitzern verbesserte Bildqualität, bindet die revolutionäre Leistungssteigerung durch dynamische Bildgenerierung jedoch exklusiv an die neue RTX-50-Serie.

Nvidias neues KI-Grafiksystem DLSS 4.5 verspricht bahnbrechende Leistung – doch die besten Features bleiben den teuren RTX-50-Grafikkarten vorbehalten. Während alle RTX-Besitzer von verbesserter Bildqualität profitieren, entsteht so eine deutliche Kluft zwischen alten und neuen Grafikkarten-Generationen.

Die Strategie des Chip-Riesen ist zweigeteilt. Seit Mitte Januar 2026 steht allen GeForce-RTX-Besitzern ein Update für die Super-Resolution-KI zur Verfügung. Dieses neue Modell soll schärfere Kanten, stabilere Bewegtbilder und realistischere Lichteffekte liefern. Die wirklich revolutionäre Leistungssteigerung durch dynamische Mehrfach-Bildgenerierung ist jedoch exklusiv für die neuen, auf der „Blackwell“-Architektur basierenden RTX-50-Modelle reserviert. Nvidia setzt damit klar auf die Vermarktung seiner neuesten Hardware.

Intelligenteres Hochskalieren für alle RTX-Karten

Herzstück des Updates ist ein KI-Modell der zweiten Generation. Es nutzt die fünffache Rechenleistung seines Vorgängers und wurde mit einer massiv erweiterten Datenmenge trainiert. Das Ziel: Selbst die anspruchsvollsten Render-Modi wie „Performance“ sollen eine nahezu native Bildqualität liefern.

Im NVIDIA-App wurden neue Voreinstellungen wie „Modell M“ für Performance- und „Modell L“ für 4K-Ultra-Performance-Modi eingeführt. Diese sollen Flackern und Geisterbilder in bewegten Szenen reduzieren. Theoretisch steht die Verbesserung Besitzern von RTX-20-, 30-, 40- und 50-Serien offen. In der Praxis zeigt sich jedoch ein gravierender Unterschied.

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Leistungsanalyse: Alte Hardware wird abgehängt

Die neue KI ist rechenintensiv und optimal auf die Tensor-Cores der aktuellen Generationen zugeschnitten. Das hat konkrete Konsequenzen: Auf älteren RTX-20- und 30-Serien-Karten kann die Aktivierung von DLSS 4.5 zu Leistungseinbußen von 7 bis 30 Prozent führen. Die Hardware beschleunigt das komplexere Modell nicht effizient genug.

Anders sieht es bei High-End-Modellen der RTX-40- und vor allem der RTX-50-Serie aus. Hier sind bei 4K-Auflösung sogar Leistungsgewinne von bis zu 16 Prozent möglich. Die auf einem custom TSMC-4N-Prozess gefertigte Blackwell-Architektur der 50er-Serie bewältigt die Zusatzlast besonders effektiv. Nvidia schafft so einen klaren Kaufanreiz für das neueste und teuerste Modell.

RTX-50-Exklusivfeature: Die dynamische 6X-Bildgenerierung

Die größte Neuerung kommt erst im Frühjahr 2026: die dynamische Mehrfach-Bildgenerierung („6X-Modus“). Diese exklusive Funktion für die RTX-50-Serie soll bis zu fünf zusätzliche Bilder pro gerendertem Frame erzeugen. Nvidia verspricht dadurch in aufwendigen Path-Tracing-Spielen über 240 Bilder pro Sekunde – ein bisher unerreichter Wert.

Diese Technik setzt die volle KI-Leistung der Blackwell-Architektur mit Tensor-Cores der fünften Generation voraus. Sie könnte die Spielentwicklung grundlegend verändern: Entwickler könnten grafische Grenzen verschieben, da die KI extrem hohe Framerate bei maximaler Detailstufe ermöglicht.

Strategische Weichenstellung mit Folgen

Nvidias Vorgehen markiert eine strategische Wende. Frühere DLSS-Versionen boten einen einheitlichen Leistungsschub für alle kompatiblen Karten. DLSS 4.5 schafft nun einen klaren Wettbewerbsvorteil für Neukäufer. Die universelle Bildverbesserung wirkt wie ein Qualitäts-Update für die bestehende Community. Der wahre Performance-Multiplikator ist jedoch an die neueste und kostspieligste Hardware gebunden.

Die Branche blickt nun gespannt auf den Frühjahr 2026. Wird die dynamische 6X-Generierung auf der RTX 5090 oder 5080 halten, was sie verspricht? Falls ja, würde sie KI-gestütztes Frame-Generation zum unverzichtbaren Werkzeug für das nächste Level an Gaming-Immersion machen – und die Abhängigkeit von Nvidias Hardware-Roadmap weiter vertiefen. Für Gamer mit älteren Karten bleibt hingegen ein bitterer Beigeschmack: Das Update bringt ihnen kaum Geschwindigkeit, sondern vor allem eine Mahnung zum Hardware-Upgrade.

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