Nothing OS 4.0: Android-Update erreicht weitere Modelle
30.11.2025 - 18:13:12Nothing verteilt Android 16 mit KI-Dashboard und Extra Dark Mode auf Mittelklasse-Smartphones. Das umfangreiche Update bringt neue Privacy-Features und visuelle Verbesserungen für die gesamte Gerätefamilie.
Die Wartezeit hat ein Ende: Nach dem Flaggschiff Phone (3) rollt Nothing nun Android 16 in Form von Nothing OS 4.0 auch für die Mittelklasse-Modelle aus. Seit diesem Wochenende erhalten Besitzer des Phone (3a), Phone (3a) Pro und der Phone (2)-Serie das umfangreiche Over-the-Air-Update mit neuen KI-Funktionen, Privacy-Features und visuellen Verbesserungen.
Die schnelle Verteilung zeigt: Nothing will sein gesamtes Geräte-Portfolio binnen Tagen auf den neuesten Software-Stand bringen – ein Tempo, das in der Android-Welt alles andere als selbstverständlich ist.
Rollout nimmt Fahrt auf
Seit Samstag und Sonntag trudeln die ersten Meldungen ein: Phone (3a) und Phone (3a) Pro bekommen die stabile Build-Version B4.0-251118-1551 aufgespielt. Parallel dazu startete bereits am Freitag die Verteilung für Phone (2), Phone (2a) und Phone (2a) Plus.
Wie üblich läuft der Rollout stufenweise – manche Nutzer sehen die Update-Benachrichtigung sofort, andere müssen sich noch wenige Tage gedulden, bis ihre Region an der Reihe ist.
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Für die restlichen Geräte hat Nothing ebenfalls einen klaren Fahrplan kommuniziert:
* CMF-Smartphones erhalten das Update im Dezember 2025
* Das Phone (3a) Lite folgt im Januar 2026
Damit will der Hersteller sein gesamtes Portfolio vor Jahresende auf Android 16 vereinheitlichen – ein ambitioniertes Ziel, das bei der Community gut ankommt.
Noch schwärzer: Extra Dark Mode für OLED-Displays
Nothing bleibt seiner Designphilosophie treu und baut die minimalistische Dot-Matrix-Ästhetik weiter aus. Herzstück der visuellen Neuerungen ist der Extra Dark Mode – ein echter Schwarz-Modus für alle, die ihre OLED-Displays maximal schonen und Augenbelastung bei Nacht minimieren wollen.
Dazu gesellen sich diverse Personalisierungsoptionen:
* Frische Icons: Cleaner, noch minimalistischer Look für System-Apps
* Neue Sperrbildschirm-Uhren: Zwei zusätzliche Zifferblatt-Designs
* Flexible Widgets: Wetter, Schrittzähler und Bildschirmzeit lassen sich jetzt in mehr Größen anordnen
* Quick Settings: Die Schnellzugriff-Kacheln können auf ein 2×2-Raster vergrößert werden
Wer sein Smartphone gern bis ins Detail anpasst, bekommt hier deutlich mehr Spielraum.
KI mit Durchblick: Das neue AI-Dashboard
Mit Android 16 als Basis integriert Nothing tiefere Künstliche Intelligenz – legt aber besonderen Wert auf Transparenz. Das neue AI Usage Dashboard im “Essential Space”-Bereich zeigt genau, wann und wie KI-Modelle auf dem Gerät arbeiten.
In Zeiten allgegenwärtiger On-Device-KI ist diese Kontrolle Gold wert. Nutzer behalten den Überblick, welche Prozesse im Hintergrund laufen – und können bei Bedarf gegensteuern.
Apropos Kontrolle: Apps lassen sich jetzt direkt vom Homescreen verstecken und in einen gesicherten “Hidden Icons”-Ordner verschieben. Sensible Anwendungen verschwinden so aus dem Blickfeld, ohne dass Drittanbieter-Launcher nötig wären.
Kamera und Glyph-Interface werden kreativer
Fotografen dürfen sich über den neuen “Stretch”-Filter freuen – entwickelt in Zusammenarbeit mit Jordan Hemingway. Per Intensitätsregler entstehen surreal verzerrte Bilder direkt in der Kamera-App.
Weitere Verbesserungen:
* Motion Photos mit Ton: Bewegte Schnappschüsse nehmen jetzt auch Audio auf
* Schnellerer Start: Systemoptimierung reduziert Ladezeiten für Kamera und andere ressourcenintensive Apps
* Neue Wasserzeichen: Aktualisierte Branding-Optionen für Fotos
Das markante Glyph-Interface auf der Rückseite wird ebenfalls schlauer. Glyph Progress 2.0 unterstützt nun Androids Live Updates – Dienste wie Uber oder Lieferdienste können Echtzeit-Fortschrittsanzeigen auf den LED-Streifen darstellen. Die “Flip to Glyph”-Funktion schaltet durch simples Umdrehen zwischen Lautlos- und Vibrationsmodus um.
Tempo mit Strategie
Wie schnell Nothing sein Android-16-Update selbst auf Mittelklasse- Geräte bringt, verdient Respekt. Während viele Hersteller Non-Flagships monatelang warten lassen, vereinheitlicht Nothing die Software-Erfahrung über Phone (3), (2) und (3a) binnen einer Woche.
Der Fokus auf das AI-Dashboard zeigt zudem einen durchdachten Ansatz: Statt blindwütig KI-Gimmicks einzubauen, setzt Nothing auf gemanagtes und transparentes KI-Erlebnis. Das könnte bei datenschutzbewussten Nutzern punkten, die “Always-on”-KI kritisch sehen.
Was kommt als Nächstes?
Die nächsten Wochen dienen vermutlich dem Feintuning und der regionalen Optimierung. CMF-Nutzer sollten ihre Update-Benachrichtigung im Dezember erwarten – dann wäre der Ecosystem-Umzug auf Android 16 noch vor Jahreswechsel abgeschlossen.
Wer nicht warten will, wirft einen Blick in Einstellungen > System > Systemupdate. Vorab empfiehlt sich ein Backup – schließlich ist jedes große OS-Update ein kleines Abenteuer. Der interne Codename lautet übrigens “Flow” – passend zum fließenden Rollout über die gesamte Produktfamilie.
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