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Nordic Walking: Der perfekte Wintersport für jedermann

01.02.2026 - 02:01:12

Die gelenkschonende Sportart erlebt einen Winterboom, da sie 90 Prozent der Muskeln aktiviert, Gelenke schont und das Immunsystem stärkt. Die richtige Ausrüstung und Technik sind für sicheres Training bei Kälte entscheidend.

Nordic Walking erlebt im Winter einen Boom. Die gelenkschonende Sportart ist das ideale Ganzkörpertraining für kalte Tage und stärkt das Immunsystem.

Durch den aktiven Stockeinsatz aktiviert Nordic Walking rund 90 Prozent der Körpermuskulatur. Die fließenden Bewegungen entlasten dabei Gelenke und Bänder deutlich stärker als beim Joggen. Das macht den Sport auch für Einsteiger und Menschen mit Gelenkproblemen attraktiv. Die Bewegung an der frischen Winterluft kurbelt zudem die Produktion des Glückshormons Serotonin an und wirkt dem Winterblues entgegen.

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Warum Kälte dem Training sogar nutzt

Moderate Bewegung bei niedrigen Temperaturen bietet spezifische Vorteile. Der Körper muss mehr Energie aufwenden, um warm zu bleiben – der Kalorienverbrauch steigt. Gleichzeitig stärkt das Training nachweislich das Immunsystem und macht widerstandsfähiger gegen Infekte. Experten weisen darauf hin, dass das Herz-Kreislauf-System bei Kälte entlastet wird: Für die gleiche Leistung muss es weniger pumpen als bei Sommerhitze.

Wichtig für die Atemwege: Atmen Sie durch die Nase, um die kalte Luft vorzuwärmen.

Die richtige Ausrüstung für Schnee und Eis

Sicherheit und Komfort beginnen mit der passenden Kleidung. Bewährt hat sich das Zwiebelprinzip:
* Basisschicht: Atmungsaktive Funktionsunterwäsche
* Isolierende Mittelschicht: Zum Beispiel Fleece
* Wetterfeste Außenschicht: Schutz vor Wind und Nässe

Besonderes Augenmerk gilt Kopf und Händen, über die der Körper viel Wärme verliert. Eine Mütze und winddichte Handschuhe sind Pflicht. Die Schuhe benötigen ein griffiges Profil für rutschige Wege. Die Stöcke selbst geben auf Schnee zusätzlichen Halt, bei Glatteis ist jedoch erhöhte Vorsicht geboten.

So trainieren Sie sicher bei Frost

Die Grundtechnik bleibt gleich, doch der winterliche Untergrund trainiert Gleichgewicht und Koordination zusätzlich. Ein gründliches Aufwärmen – am besten schon in der Wohnung – ist bei Kälte entscheidend, um die Muskeln vorzubereiten. Starten Sie langsam, um sich an die Bedingungen zu gewöhnen.

In der Dämmerung sind Sichtbarkeit und eigene Sicht entscheidend:
* Helle Kleidung oder Reflektoren tragen
* Bei Dunkelheit eine Stirnlampe nutzen
* Auf bekannten, möglichst beleuchteten Wegen bleiben

Die Dehnübungen nach dem Training sollten Sie ins Warme verlegen, um ein Auskühlen zu vermeiden.

Ein Trend mit Perspektive

Nordic Walking hat sich als Ganzjahressport etabliert. Der während der Pandemie verstärkte Drang nach Bewegung an der Luft hält an. Sportmediziner befürworten das winterliche Training, mahnen aber zur Vorsicht bei extremer Kälte. Als Faustregel gilt: Bei Temperaturen unter minus 15 Grad Celsius wird von intensivem Outdoor-Training abgeraten. Die Belastung für Atemwege und Kreislauf kann dann zu hoch werden.

Die einfache Erlernbarkeit und geringen Anschaffungskosten machen den Einstieg leicht. Angesichts des wachsenden Gesundheitsbewusstseins könnte Nordic Walking so weiter an Popularität gewinnen – und fit durch den Winter helfen.

@ boerse-global.de