Niere 1: Akupressur-Punkt erlebt Renaissance bei Bluthochdruck
12.01.2026 - 15:04:12Neue Forschung bestätigt den engen Zusammenhang zwischen Nierengesundheit und Blutdruckstabilität – und lenkt den Blick auf eine alte Selbsthilfe-Technik.
Die Verbindung zwischen Nierenfunktion, Stress und Blutdruck rückt wieder in den Fokus der Medizin. Auslöser sind bahnbrechende Studiendaten, die Anfang Januar 2026 veröffentlicht wurden. Sie zeigen: Schon bei jungen Erwachsenen können Blutdruckschwankungen das Risiko für Herz- und Nierenprobleme deutlich erhöhen. Parallel dazu erlebt der Akupressur-Punkt Niere 1 (Yongquan) eine überraschende Renaissance – als Werkzeug gegen innere Unruhe und für mehr Stabilität.
Studie belegt: Blutdruckschwankungen sind Risikofaktor
Am Freitag, dem 9. Januar, veröffentlichte das American Journal of Hypertension eine wegweisende Studie. Die Analyse von Daten über 150.000 junger Erwachsener kam zu einem klaren Ergebnis: Variabilität im systolischen Blutdruck ist ein signifikanter Risikofaktor für kardiovaskuläre und renale Ereignisse.
Die Forschung unterstreicht eine kritische physiologische Verbindung. Die Stabilität des Blutdrucks ist eng mit der Nierenfunktion verknüpft. Selbst bei jungen Menschen mit milder Hypertonie (Stufe 1) deuten starke Schwankungen der Messwerte auf ein erhöhtes Risiko für Nierenkomplikationen hin. Diese wissenschaftliche Bestätigung der “Nieren-Gefäß”-Achse deckt sich mit jahrtausendealten Prinzipien der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).
Yongquan: Der „Sprudelnde Quell“ für mehr Erdung
Passend zu diesen Erkenntnissen wird der Akupressurpunkt Niere 1 dieser Tage in Gesundheitsmedien als praktisches Selbsthilfe-Instrument gepriesen. In einer Gesundheitsinformation vom 9. Januar hoben Experten Yongquan – was „Sprudelnder Quell“ bedeutet – als zentralen Punkt zur Stressbekämpfung hervor.
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Der Punkt liegt an der Fußsohle, in der Mulde, die entsteht, wenn man die Zehen anzieht (etwa auf dem vorderen Drittel der Fußlänge). Der TCM-Theorie zufolge leitet die Stimulation überschüssige Energie (Qi) vom Kopf nach unten und „erdet“ so den Menschen. Dieser Mechanismus ist besonders für Patienten relevant, deren Bluthochdruck durch Stress, Angst oder sogenanntes „aufsteigendes Leber-Feuer“ getrieben wird – ein TCM-Muster, das sich oft in Schwindel, Kopfschmerzen und innerer Unruhe äußert.
Akupressur als Teil der Frühtherapie
Das wiedererwachte Interesse an Niere 1 fällt mit neuen klinischen Leitlinien zusammen, die Ende letzter Woche veröffentlicht wurden. Diese aktualisierten Empfehlungen betonen die Bedeutung nicht-medikamentöser Interventionen – insbesondere bei beginnender Hypertonie.
Die Leitlinien plädieren für einen ganzheitlichen Ansatz und nennen „psychosoziale und verhaltensbedingte Faktoren“ als Schlüsselelemente. Durch gezielte Entspannungstechniken wie die Niere-1-Akupressur könnten Patienten die „Unruhe“ besser managen, die oft hypertensive Schübe begleitet. Branchenbeobachter sehen darin eine wachsende Annäherung von evidenzbasierter Kardiologie und funktioneller Selbstfürsorge.
TCM-Perspektive: Nieren kühlen das Herz
Die Verbindung zwischen Nieren und Herz ist ein Grundpfeiler der TCM (Shaoyin-Achse). In diesem System sind die Nieren (Wasser-Element) dafür verantwortlich, den Körper zu kühlen und zu nähren und so das Herz (Feuer-Element) auszubalancieren. Bei geschwächter Nierenenergie kann das Herz-Feuer nicht mehr gebändigt werden – was zu Symptomen wie Herzklopfen, Schlaflosigkeit und Bluthochdruck führt.
Die aktuelle Studie liefert ein modernes Pendant zu diesem alten Konzept. Sie zeigt, dass renale Stabilität ein Prädiktor für die kardiovaskuläre Gesundheit ist. Durch die Stimulation von Niere 1 soll der Nierenmeridian gestärkt werden, um die Yang-Energie des Körpers zu verankern und jene unberechenbaren Blutdruckschwankungen zu verhindern, die die Studie als großen Risikofaktor identifiziert.
Experten aus dem Bereich der integrativen Medizin betonen: Akupressur ist kein Ersatz für blutdrucksenkende Medikamente, gewinnt aber als begleitende Therapie an Bedeutung. Der Fokus verschiebt sich hin zu einer „patientenermächtigten“ Versorgung, bei der Betroffene Techniken wie die Yongquan-Stimulation aktiv in ihre hämodynamische Regulation einbeziehen.
Ausblick: Integration beschleunigt sich 2026
Die Integration von TCM-Protokollen in das Standardmanagement von Bluthochdruck dürfte sich 2026 weiter beschleunigen. Mit dem für März in Chicago geplanten „2026 Program on Hypertension“ wird der Dialog zwischen Verhaltenskardiologen und integrativen Gesundheitsspezialisten voraussichtlich vertieft.
Es sind weitere Studien zu erwarten, die die spezifischen hämodynamischen Effekte der Niere-1-Stimulation untersuchen – möglicherweise unter Einsatz von Wearable-Technologie zur Echtzeit-Messung der Blutdruckreaktion. Da die Ärzteschaft größeren Wert auf die Reduzierung der Blutdruckvariabilität legt, könnten einfache, nicht-invasive Werkzeuge zur Förderung des autonomen Nervengleichgewichts zu Standardbausteinen umfassender Herzgesundheitspläne werden.
Wichtige Hinweise für Patienten:
* Wissenschaftliche Bestätigung: Neue Daten vom Januar 2026 belegen den kritischen Link zwischen Nierengesundheit und Blutdruckstabilität.
* Zielgerichtete Technik: Niere 1 (Yongquan) wird aktuell als Schlüsselpunkt zur Reduzierung von „Unruhe“ und zur Erdung hervorgehoben.
* Lage: Mitte der Fußsohle, in der Mulde bei angezogenen Zehen.
* Anwendung: Fester Druck für 1-3 Minuten kann Entspannungs- und Stressmanagement-Routinen unterstützen.
Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung. Bei Verdacht auf Bluthochdruck konsultieren Sie bitte eine Ärztin oder einen Arzt.
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