Niederösterreichs Immobilienmarkt startet dynamisch ins Jahr 2026
08.01.2026 - 21:39:12Niederösterreichs Immobilienmarkt erlebt eine deutliche Belebung. Aktuelle Prognosen sehen ein Nachfrageplus von über vier Prozent, während ländliche Regionen als leistbare Alternative zum teuren Wiener Speckgürtel boomen.
Der RE/MAX Real Estate Future Index prognostiziert für Niederösterreich ein Nachfragewachstum von 4,1 Prozent. Parallel dazu soll das Angebot um rund 3,5 Prozent steigen. Diese Dynamik führt zu erwarteten Preissteigerungen von etwa 4,0 Prozent für Wohnimmobilien – das liegt über dem österreichischen Durchschnitt.
Der große Gewinner dieser Entwicklung ist der ländliche Raum. Weil die Preise in Stadtnähe bereits hoch sind, weichen Käufer vermehrt auf verkehrsgünstig angebundene Gebiete in der zweiten Reihe aus. Begünstigt wird dieser Trend durch anhaltende Home-Office-Modelle.
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- Nachfragewachstum: +4,1%
- Angebotswachstum: +3,5%
- Erwartete Preissteigerung: +4,0%
Neubau-Krise stützt die Preise
Trotz der positiven Stimmung bleibt der Neubau das Sorgenkind. Experten erwarten für 2026 einen Tiefpunkt mit nur noch rund 31.000 neuen Wohneinheiten in ganz Österreich. Diese massive Verknappung treibt Käufer auf den Bestandsmarkt und stützt dort das Preisniveau.
Könnte dieser Engpass mittelfristig die Preise weiter in die Höhe treiben? Marktbeobachter sehen diese Gefahr, sobald sich die Finanzierungszinsen weiter stabilisieren.
Neue Förderung für Sanierung und Land
Seit Jahresbeginn gelten in Niederösterreich neue Richtlinien der Wohnbauförderung. Sie setzen gezielt Impulse für die Sanierung von Bestandsgebäuden und die Schaffung von Eigentum im ländlichen Raum.
Gefördert werden vor allem thermische Sanierungen und nachhaltige Energiesysteme wie Stromspeicher für Photovoltaik. Das Ziel: Leerstand in Ortskernen reduzieren und leistbaren Wohnraum schaffen, ohne neue Flächen zu versiegeln.
Window of Opportunity für Käufer?
Branchenkenner sprechen für 2026 von einem „Window of Opportunity“. Die Kombination aus moderat steigendem Angebot und kalkulierbaren Finanzierungszinsen biete Chancen, bevor die Preise durch die Neubau-Knappheit möglicherweise stärker anziehen.
Im Bundesländer-Vergleich zeigt sich Niederösterreich mit seiner Preiserwartung von +4,0% deutlich dynamischer als etwa Salzburg (+1,5%) oder das Burgenland (+2,0%). Die Frühjahrsmonate werden nun zeigen, ob sich der optimistische Trend verfestigt.
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