Neuropathie-Therapie: 2026 entscheidet zwischen Hightech und Akupressur
03.01.2026 - 06:23:12Die Behandlung von Nervenschmerzen steht 2026 an einem Scheideweg. Während die Industrie auf technische Geräte setzt, liefern große klinische Studien bald entscheidende Daten zur Wirksamkeit von Akupressur als nicht-invasiver Alternative.
Gerade hat das britische Unternehmen Paxman einen wichtigen Antrag bei der US-Arzneimittelbehörde FDA für ein Kälte-Kompression-Gerät eingereicht. Parallel nähert sich eine wegweisende Studie der Universität Texas ihrem Abschluss. Sie untersucht, ob die Stimulation spezifischer Punkte am Ohr – die aurikulare Akupressur (APA) – neuropathische Schmerzen lindern kann. Die Ergebnisse werden für Mai 2026 erwartet und könnten den Behandlungsalltag für Millionen Patienten verändern.
Geräte gegen Nervenschäden: Paxman setzt auf Prävention
Der Wettlauf um wirksame Therapien gegen Nervenschäden durch Chemotherapie (CIPN) oder Diabetes hat sich zum Jahreswechsel beschleunigt. Am 31. Dezember 2025 reichte Paxman bei der FDA die Zulassung für ein Gerät ein, das durch gezielte Kühlung CIPN verhindern soll.
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Die Technologie war zuvor in ein beschleunigtes FDA-Programm für sicherere Therapien aufgenommen worden. Ein paralleler Antrag auf einen eigenen Abrechnungscode für US-Ärzte wurde gestellt. Dieser Schritt unterstreicht den Marktdruck – und zeigt gleichzeitig, warum kostengünstige Alternativen wie die Akupressur an Bedeutung gewinnen. Während teure Geräte oft auf Prävention abzielen, konzentrieren sich manuelle Therapien auf die Linderung bereits bestehender Beschwerden.
Die „Texas-Studie“: Der große Praxistest für die Ohrakupressur
Im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Debatte steht die Studie „Auricular Point Acupressure to Manage Chemotherapy Induced Neuropathy“. Sie vergleicht drei Ansätze:
1. Echte APA durch einen Therapeuten.
2. Selbst-APA, angeleitet durch eine App.
3. Standardtherapie ohne Akupressur.
Ein Update vom 15. Dezember 2025 bestätigte den Zeitplan: Die finalen Daten zur Wirksamkeit dieser nadelfreien Methode werden bis 30. Mai 2026 vorliegen. Sollte die Studie Erfolge zeigen, stünde erstmals eine evidenzbasierte, nebenwirkungsarme Option gegen Taubheit, Kribbeln und Schmerzen durch Chemotherapie zur Verfügung – Symptome, für die es bisher kaum gute Medikamente gibt.
Grundlage aus 2025: Patienten können sich selbst helfen
Die Hoffnungen in die Texas-Studie speisen sich aus positiven Ergebnissen des Vorjahres. Eine türkische Studie der Yeditepe Universität, abgeschlossen im Mai 2025, bewies bereits: Auch selbst angewendete Akupressur hilft.
An Diabetes-Patienten wurde gezeigt, dass die Technik nicht nur neuropathische Schmerzen lindert, sondern auch den Langzeit-Blutzuckerwert (HbA1c) verbessern kann. Die Methode stimuliert vermutlich Nervenbahnen, setzt körpereigene Endorphine frei und reguliert die Durchblutung. Dieser wissenschaftliche Rückenwind macht die größere US-Studie nun so spannend.
Neue Wege: „Klang-Akupunktur“ und die Zukunft
Die Forschung denkt bereits weiter. Seit September 2025 läuft eine Studie zur „Klang-Akupunktur“ bei Chemotherapie-bedingten Neuropathien. Statt Druck oder Nadeln nutzt diese neuartige Methode Stimmgabeln, um Akupunkturpunkte durch spezifische Schallfrequenzen zu stimulieren.
Dies zeigt: Das Interesse an nicht-invasiven Stimulationstechniken aus der Traditionellen Chinesischen Medizin wächst beständig. 2026 könnte das Jahr werden, in dem sich entscheidet, ob die Zukunft der Neuropathie-Behandlung in Hightech-Geräten oder in der wissenschaftlichen Validierung uralter manueller Therapien liegt.
Hinweis: Dieser Artikel berichtet über klinische Studien und regulatorische Entwicklungen. Er stellt keine medizinische Beratung dar. Patienten sollten vor Beginn jeder neuen Behandlung ihren Arzt konsultieren.
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